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Opacc://OpaccOne> OpaccOne 13, JavaScripting

OpaccOne 13:

JavaScripting in OpaccOne BackOffice

 

Die OpaccOne BackOffice Anwendungen sind vollständig in Java realisiert. Sie zeichnen sich dank dem OpaccOne DIY-Konzept (Do-it-yourself-Konzept) durch eine hohe Anpassungsfähigkeit aus. So lassen sich allgemeine, benutzergruppen- oder benutzerspezifische Ansichten und Einstellungen in Vorlagen speichern. Diese Flexibilität kommt gut an und ruft nach mehr: JavaScripting.

JavaScripting in OpaccOne BackOffice erlaubt es jetzt, Java-Scripts in OpaccOne BusinessControls (Anwendung/Maske) nahtlos einzubinden. Damit lassen sich individuelle Abläufe mittels Java-Scripts vornehmen und steuern. Dabei können praktisch alle Dienste des OpaccOne Business Servers genutzt werden. Dank der Integration in die .NET-Umgebung stehen gleichzeitig auch sämtliche .NET-Dienste zur Verfügung. JavaScripting bildet eine mächtige Ergänzung/Erweiterung von OpaccOne BackOffice in der "Interaktion mit dem Anwender".


Java-Scripts auslösen
Java-Scripts können manuell direkt mit dem Explorer oder auf Ereignisse innerhalb eines BackOffice Business Controls gestartet werden. Dabei stehen unter anderem die folgenden auslösenden Ereignisse zur Verfügung:
• Starten eines Ablaufassistenten.
• Öffnen oder Schliessen eines Business Controls.
• Aufruf eines Dienstes auf dem Service-Bus (SaveBO, CopyBO, DeleteBO und andere).

Validieren
Eingaben eines Benutzers in einem Business Control werden zusätzlich und kontextabhängig geprüft. Es lassen sich anspruchsvolle und komplexe Anwendungsfälle hinterlegen, und so auch ganz spezifische Anforderungen abdecken. Die Möglichkeiten des Einsatzes sind vielfältig.
Einige Beispiele:
• Beim Erfassen von neuen Artikeln prüfen, ob alle relevanten Attribute gemäss Einsatzkonzept erfasst worden sind.
• Überschreitet ein Mengenrabatt einen gewissen Wert, so wird eine Bestätigung verlangt.
• Ist ein Deckungsbeitrag/Marge kleiner als vorgegeben, so erfolgt eine E-Mail an Bereichsleiter.
• Vor dem Speichern einer Adresse sind ausgewählte Attribute zu bestätigen.


Abläufe steuern
Mit JavaScripting können z.B. eingabesensitive Interaktionen realisiert oder Entscheide erzwungen werden. Auch andere Business Controls oder Drittanwendungen, die sich aus Java-Scripts ansteuern lassen, sind aufrufbar.
Praktische Beispiele für den Einsatz:
• Werden Preise in den Sonderkonditionen von Neukunden geändert, so erfolgt ein Log-Eintrag.
• Vor dem Speichern neu erfasster Artikel sind bestimmte Attribute zu bestätigen.
• Nach der Erstellung einer neuen Auftragsbestätigung werden immer Liefer- und Rechnungsadresse abgefragt und sind zu bestätigen.
• Schnellerfassung für spezielle Aufträge durch Zusammenzug mehrerer DIY-Business Controls.

Integrieren
Mit Java-Scripts wird nicht nur auf das Verhalten der Business Controls Einfluss genommen, es kann damit auch auf externe Ressourcen mittels Standard-Bibliotheken oder .Net-Funktionen zugegriffen werden.
Beispiele:
• E-Mail senden.
• Dateien schreiben und lesen.
• Schnittstellen von Geräten ansteuern, die am Client angeschlossen sind.
• Auf Dienste von Dritten zugreifen, z.B. mit WebServices.

 

Für die kraftvolle Nutzung ist in OpaccOne standardmässig eine Bibliothek mit einer Fülle gezielter Basisfunktionen. Sie wird laufend ausgebaut. Wichtig zu wissen: Opacc garantiert, dass alle Funktionen in den von Opacc gelieferten Bibliotheken auch nach einem Update weiter zur Verfügung stehen und funktionieren. Bei einem direkten Zugriff auf externe .Net-Ressourcen oder Bibliotheken Dritter ist dies leider nicht möglich, da diese nicht unserer Kontrolle unterliegen.

 

 

Einsatz beim Client oder beim Business Server?
JavaScripting in OpaccOne BackOffice kann in vielen Fällen den Anwender in der Arbeit substantiell unterstützen und auch Abläufe vereinfachen. Trotz der Mächtigkeit dieses Instrumentes gibt es Anwendungen, für die nach wie vor das serverseitige Scripting innerhalb des OpaccOne Business Servers das richtige Werkzeug ist. Gilt es, die Geschäftslogik zu erweitern und sind zwingende Mechanismen zu realisieren, so führt kein Weg an den bekannten F-Scripts vorbei. Nur damit ist garantiert, dass die in den Scripts implementierten Regeln unabhängig vom Client auch durchgesetzt werden. Denn für OpaccOne FrontOffice (Web-Clients, mobile Anwendungen) und Drittapplikationen ist JavaScripting nicht verfügbar.

 

 

JavaScripting ist eine Erweiterung von OpaccOne BackOffice und basiert auf dem .Net-Framework.

JavaScripting BackOffice Abbildung 1

 

 

Mit Java-Scripts lassen sich in OpaccOne BackOffice Abläufe steuern.

JavaScripting BackOffice Abbildung 2

 

 

Java-Scripts haben Zugang mit .Net zu externen Diensten.

JavaScripting BackOffice Abbildung 3

 

 

Detailbeispiel

 

Generell: Wird OpaccOne BackOffice gestartet, so startet auch der Script-Prozess

 

1) Event/Ereignis: Ausgewählte OpaccOne Events steuern die Java-Script-Integration. Immer wenn ein Event eintritt, wird eine entsprechende Funktion in einem Script aufgerufen.

2) Script-Ausführung: Das Java-Script übernimmt jetzt temporär die Führung der Prozesse. Dies weil ein Event zuerst an das Script und erst nach dessen Abarbeiten an den OpaccOne Service-Bus übergeben wird.

3) Stoppen eines Events: Es ist möglich, innerhalb des Scripts den Event resp. dessen zu Grunde liegenden Services zu stoppen, bevor irgendwelche Daten in der Datenbank verändert werden.

JavaScripting BackOffice Abbildung 4

 


 
 

Bildelement Magazin Juni 2010

 

Soeben erschienen: die neue Ausgabe OpaccToday.

 

Mehr zu Gottardo, den kommenden Generationen von OpaccOne.



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Vischer & Bolli AG
Dübendorf

 

11 Jahre Technologiesprung in nur 2 Wochen. Seit 1994 ist die Vischer & Bolli AG Opacc Kunde. Während 15 Jahren war insyde, die Vorgänger-Version von OpaccOne, im Einsatz. Das zur besten Zufriedenheit. Im Laufe der Zeit nahmen jedoch die Anforderungen an die geschäftlichen Prozesse stetig zu, so dass man für 2009 entschied, auf die neuste OpaccOne Version upzudaten und upzugraden. Die Vorteile der Update-Garantie zeigten sich eindrücklich: Innerhalb von 2 Wochen wurde ein Technologiesprung von 11 Jahren vollzogen und implementiert. Dies ohne Neuinstallation und ohne Datenmigration.

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