Was vor einigen Jahrzehnten auch in der Schweiz durchaus nichts Aussergewöhnliches war, jedoch aber aus verschiedenen Gründen an Popularität einbüsste, erfährt dank Internet eine Renaissance: Die Rede ist von der Hauslieferung von Lebensmitteln. Was früher der Betreiber des kleinen Ladens im Quartier angeboten hat, offerieren heute die ganz Grossen. Sowohl Migros als auch Coop haben Erfolg mit dem Lebensmittelverkauf im digitalen Shop. Die Zuwachsraten sind beeindruckend.
Dass das Einkaufen im Web beliebt ist, weiss man inzwischen. Vor allem Bücher, Musik, Ferien, Kleider und Filme sorgen weltweit für Milliardenumsätze. Doch auch das Einkaufen im virtuellen Lebensmittelladen wird scheinbar immer beliebter. Zwar titelt die NZZ: “Im Online-Shop stehen Lebensmittel nicht zuvorderst“. Das stimmt auch. Trotzdem hat eine Umfrage der Universität St. Gallen ergeben, dass immerhin jeder zehnte Schweizer im Netz Esswaren einkauft – das ist auch global eine hohe Rate. Zitat: “Der Lebensmitteleinkauf im Netz wird immer beliebter, obwohl er besonders bei LeShop deutlich teurer sein kann als im Laden. Gemäss einem Preisvergleich der Konsumentenzeitschrift K-Tip vom Mai kostet ein Internet-Einkauf bei Migros fast anderthalb Mal so viel wie in einer Filiale. Die Gründe dafür sind: Aktionspreise gelten oft nicht fürs Internet, manche Produkte der Billig-Linie gibt es dort gar nicht, und bei LeShop kann das genau gleiche Produkt schlicht auch teurer sein als in der Migros. Anders bei Coop. Hier ist das Online-Angebot laut K-Tip praktisch identisch mit dem Sortiment im Laden. Beim Einkauf im Internet kommt also im Wesentlichen nur die Zustellgebühr hinzu.“ mehr dazu >
Google will “Chrome“ zum Betriebssystem machen
13.08.2009
Google ist eine Suchmaschine – aber längst nicht mehr nur. Wer auf der Google Website mehr als nur sucht, merkt rasch, dass sich Google schon beinahe zu einem digitalen Vollservice-Unternehmen entwickelt hat. Mit Google kann man nicht nur suchen, sondern (unter anderem) surfen, mailen, bloggen, archivieren, telefonieren, Termine planen und übersetzen. Doch das Unternehmen hat noch nicht genug. Man will nun auch noch ein Betriebssystem für Personal Computer auf den Markt bringen.
Das neue Google-Betriebssystem, aufgebaut um den Google Browser Chrome, soll schon in einem Jahr betriebsbereit sein. Das OS werde sowohl für Netbooks, als auch für grössere PC funktionieren, teilte das Unternehmen kürzlich mit. Aber wieso denn eigentlich? Was bringt es dem Unternehmen, wenn es auch noch ein Betriebssystem verschenkt? Der Spiegel hat die Antwort. Zitat: “Ein Google-Betriebssystem, das zunächst primär darauf ausgerichtet ist, mit Google-Anwendungen zusammenzuarbeiten, wäre damit ein heimeliges Biotop für ein rein werbefinanziertes digitales Büro. Und zwar eines, in dem die Werbeeinblendungen möglichst fein auf die Interessen des Nutzers abgestimmt sind - auch Google Mail serviert heute schon Anzeigen, die ein Algorithmus ausgesucht hat, möglichst passend zum Inhalt der Mail. Je mehr der Konzern über seine Nutzer weiss, desto besser wird das funktionieren, desto mehr ist Google-Werbung für die Anzeigenkunden wert.“ mehr dazu >
Ferienzeit, Automatenzeit
13.08.2009
Das digitale Zeitalter hat auch Errungenschaften gebracht, die sich durchaus als zweischneidiges Schwert erweisen können. Zum Beispiel der Check-in-Kiosk mit Touch-Screen, den nun neustens auch die SWISS ihren Passagieren zumutet. Allerdings nicht ganz allen Fluggästen, sondern nur jenen, die auf den billigen Plätzen reisen – also der ganz grossen Mehrheit. Passagiere der Business- und First-Class werden in Zürich auch weiterhin von einem Menschen bedient.
Die SWISS ist längst nicht die erste Fluggesellschaft, die ihre Gäste selber einchecken lässt, und der Sinn der Massnahme kann durchaus erkenntlich gemacht werden. Unschön ist der Versuch, das Publikum für dumm zu verkaufen, indem man den Dienstleistungsabbau als Verbesserung propagiert, wie die SWISS das getan hat. (Man wolle den Service verbessern und die Abfertigung beschleunigen). Doch ganz so gutgläubig sind die Kunden dann doch nicht, sogar wenn sie sich in Ferienstimmung befinden. Eine grosse Schweizer Boulevardzeitung hat sich umgehört. Zitat: “Die Umstellung habe wie erwartet gut funktioniert, heisst es bei der SWISS […] Unter den Passagieren tönte das anders. «Wir müssen mehr und ihr weniger arbeiten», sagte ein Passagier zu einer SWISS-Angestellten. Ein anderer schimpfte: «Und das nennt sich Premium-Airline!» Trotzdem bleibt den Passagieren nichts anderes übrig, als sich mit dem neuen Service abzufinden…" mehr dazu >
Der Walkman war gestern, es lebe der Walkman!
13.08.2009
Lange vor dem iPod gab es den Walkman. Das Gerät wurde zu einem immensen Erfolg, weil es damals, vor 35 Jahren, Musik zum ersten Mal wirklich portabel machte. Sony schrieb mit dem Walkman Geschichte, doch dann kam das digitale Zeitalter und, etwas später, der iPod von Apple, der, ganz ähnlich wie damals der Walkman, Geschichte schrieb – nur in einem noch grösseren Ausmass. Inzwischen beherrscht das Apple-Gadget den Markt, obwohl es technisch durchaus verbesserungsfähig ist. Das zeigt die digitale Jubiläumsausgabe des Sony-Walkmans.
Die X-Serie des Sony-Walkman ist erstmals über den Bildschirm steuerbar; es gibt eine 16 und eine 32 GB-Variante, die allerdings beide nicht billig sind (die 32 GB-Variante kostet mehr als 500 Franken) Die NZZ hat sich das Gerät angeschaut und vor allem angehört. Zitat: “Hervorragend ist die Tonqualität, gegen die der iPod Touch von Apple nichts auszurichten hat. Das liegt wohl nicht nur an den hochwertigeren Kopfhörern, sondern auch am digitalen Verstärker und an diversen Techniken, die Sony etwa mit Clear Stereo oder Clear Bass bezeichnet. Der Player bietet ausserdem eine Dämmung von Hintergrundgeräuschen. Bei den Audio-Formaten gibt sich der Walkman offen. Er unterstützt WMA, das von iTunes bekannte AAC, Linear PCM und MP3 […] Der 415 Franken (16 GByte) und 549 Franken (32 GByte) teure Walkman ist auch ein Radio und kann Videos (WMV, MPEG4, H.264, AVC) und Diashows abspielen..." mehr dazu >
Videos vom Mond auf dem eigenen PC
13.08.2009
Vierzig Jahre sind es her, als zum ersten Mal jemand auf dem Mond einen Spaziergang unternommen hat. Obwohl die Menschheit damals technologisch noch meilenweit zurücklag und digitale Massentechnologie noch nicht existierte, gelang den Amerikanern eine Pioniertat, die in diesem Ausmass seither nie mehr wiederholt wurde. Das Internet, das zu den Zeiten der Mondlandung noch während mehr als 20 Jahren nicht existierte, macht es heute möglich, das Abenteuer der Mondlandung nochmals hautnah mitzuerleben.
Auch im Sommer regnet es mal, und da haben PC und Internet schon einiges zu bieten. Zum Beispiel: Spiegel Online hat zum Jubiläum der Mondlandung einen Multimedia-Beitrag mit den originalen Filmaufnahmen der Operation ins Web gestellt. Die Aufnahmen sind äusserst eindrücklich, und die Geschichte der ersten Mondlandung ist mindestens so spannend wie ein Hitchcock-Thriller. Vor allem jene Generation, die erst nach diesem Ereignis geboren wurde, kann hier ihren Nachholbedarf stillen. mehr dazu >
Werbung im Netz: Ein schwieriges Geschäftsmodell
13.08.2009
Die allermeisten Geschäftsmodelle im Internet streben an, durch Werbung finanziert zu werden, damit die User den Dienst gratis oder zumindest billiger in Anspruch nehmen können. Das Problem ist nur, dass das Modell in den meisten Fällen nicht funktioniert. Nicht nur, weil die Budgets der Werber nicht grenzenlos sind, sondern auch weil das Zielpublikum die Werbung meistens nicht goutieren mag.
Zwar funktionieren auch Radio und Fernsehen grösstenteils auf der Basis von Werbeeinnahmen. Und auch im Radio und im TV hätten es die allermeisten Konsumenten lieber, wenn sie nicht dazu gezwungen würden, mehr oder weniger intelligente Werbung zu konsumieren. Hier ist es aber nicht ganz so einfach, den lästigen Werbespots aus dem Weg zu gehen, wie im Internet. Genau deshalb hat zum Beispiel die Medienbranche bezüglich Finanzierung im Netz das Ei des Kolumbus noch nicht gefunden. Eine neue Studie aus den USA, die rechtzeitig aufs Sommerloch veröffentlicht wurde, wird es nicht einfacher machen, eine Strategie zu finden. Berichtet das Marketing-Portal Acquisa: “80 Prozent der Amerikaner finden es frustrierend, wenn der Inhalt einer Seite zunächst von Werbung verdeckt wird. Fast ebenso viele fühlen sich gestört, weil sie den Schliessen-Button schlecht finden. Drei Viertel finden Pop-Ups nicht gut. Mouse-Over-Werbung kommt nicht ganz so schlecht an (66 Prozent)…“ mehr dazu >
Weitere News zur Digitalen Gesellschaft
13.08.2009
Auch IT-Systeme kleinerer Unternehmen können zum Ziel von Cyberangriffen werden. Doch es gibt Abwehrmassnahmen. mehr dazu >
Gegen Spam scheint kein Kraut gewachsen zu sein. Neun von zehn weltweit versandten Mails sind Junk! mehr dazu >
Happy Birthday Unix: Vor 40 Jahren erfunden. mehr dazu >
Das Online-Lexikon Wikipedia entwickelt sich immer mehr zu einem universellen Nachschlagewerk, das fast von allen benutzt wird. mehr dazu >
Bis zum Jahresende soll es weltweit 4,4 Milliarden Handyanschlüsse geben. mehr dazu >
Innovationen für Unternehmen mit Web-2.0
09.07.2009
Die Idee ist bestechend, und wie ein Schweizer Internetportal beweist, funktioniert sie auch. Das Konzept heisst ’Open Innovation’, eine Web-2.0-Anwendung, die als Folge des ständig steigenden Innovationsdrucks in der globalen Konsumgesellschaft entstanden ist. Dabei wird die digitale Vernetzung dazu benutzt, den weltweiten Ideenfluss massiv zu beschleunigen, indem Ideen und Produkte oder Dienstleistungen gezielt zusammengeführt werden. Firmen profitieren dabei direkt von der sogenannten “Intelligenz der Massen“; wer brauchbare Ideen bringt, wird dafür bezahlt.
Die Plattform heisst Atizo.com und funktioniert wie folgt: Ein Unternehmen, auf der Suche nach Innovation, formuliert eine Fragestellung und legt eine Prämie fest. Innovatoren, das sind die Benutzer von Atizo.com, sammeln in einem offenen Ideengenerierungsprozess möglichst viele Ideen. Das Unternehmen wählt die beste Idee aus und verteilt die Prämie. Damit ist der Prozess aber noch nicht abgeschlossen. In einer zweiten Phase werden diese Ideen dann in einer geschützten Umgebung zu Konzepten weiterentwickelt. Gegenwärtig sucht der Motorradhersteller BMW auf diese Weise nach dem Motorrad der Zukunft. Und auch der Ringier Verlag hat kürzlich versucht, seine Online-Plattform www.gesundheitssprechstunde.ch mit Atizo.com zu verbessern. mehr dazu >
Digitalisierung: Es gibt kein Zurück!
09.07.2009
Krise hin oder her, die Werber nahmen sich auch dieses Jahr Zeit, sich und ihre Kampagnen in Cannes zu feiern. Allerdings schlichen sich auch am Cannes Lions International Advertising Festival pessimistische Untertöne ein, was die Zukunft der kommunikativen Branchen betrifft. Gegenwärtig sind es zwei mächtige Strömungen, die sich in den nächsten Jahren branchenverändernd auswirken werden: Die weltweite Wirtschaftskrise und die Digitalisierung unserer Gesellschaft. Dass diese Effekte nachhaltig sein werden, glaubt auch Microsoft Boss Steve Ballmer, der seine Analyse in Cannes zum Besten gab.
Ballmer glaubt, dass die Werbeflaute bei den traditionellen Medien keine temporäre Erscheinung ist, die auf die Rezession zurückgeführt werden kann, sondern dass das Werbeaufkommen permanent umverteilt wird. Zitat: “Der Microsoft-Chef, der in diesem Jahr als 'Media Person of the Year' beim Werbefestival in Cannes geladen war, skizzierte in seiner Rede ein generell sehr trostloses Zukunftsbild für die traditionelle Medienlandschaft.”Wir können zwar darüber diskutieren, wie lange es noch dauern wird. In spätestens zehn Jahren wird der traditionelle Content von Zeitungen aber ausschliesslich digital sein. Dann wird es keine klare Trennung zwischen Zeitungen, Magazinen und TV-Programmen mehr geben", gab sich Ballmer überzeugt.“ mehr dazu >
Kabel, Satellit – oder IPTV?
09.07.2009
Fernsehen über das Internet wird mehrheitsfähig. Immer mehr User konsumieren Fernsehbilder, die mit Internet auf ihr TV-Gerät geliefert werden. In Deutschland erwartet der Branchenverband Bitkom 50-prozentiges Wachstum bis im nächsten Jahr. Das wären schon fast zwei Millionen zahlende Kunden, die TV via Internet-Protokoll beziehen. Dabei ist IPTV nicht mit Web-TV zu verwechseln: Beim Ersten handelt es sich um Fernsehprogramme, die in hoher Qualität von einem Provider auf den Fernseher geliefert werden. Beim Zweiten geht es um TV-Angebote, die auf verschiedensten Internet-Seiten angeboten und vorwiegend am PC oder am Smartphone konsumiert werden.
Die Wachstumsraten sind tatsächlich beeindruckend: Vor nur drei Jahren kamen die ersten IPTV-Angebote von Deutscher Telekom, HanseNet/Alice und Arcor auf den Markt, und Ende 2007 gab es 180.000 IPTV-Nutzer. Ende 2008 waren es bereits 536.000 User. Bis Ende dieses Jahres sollen es 1,2 Millionen Abonnenten sein. In der Schweiz bietet die Swisscom mit Bluewin TV eine IPTV-Lösung für Privatkunden an. Mit IPTV als Alternative zu Kabel oder Satelliten werden zahlreiche digitale Funktionen möglich, die beim klassischen Fernsehen nicht zur Verfügung stehen, zum Beispiel zeitversetztes Fernsehen, Video auf Abruf sowie umfangreiche Zusatzinformationen zum Programm. Internet-Fernsehen muss ausserdem nicht an das TV-Gerät gebunden sein. So können zentral gespeicherte Dateien wie Bilder, Videos oder Musik auf internetfähigen Mobiltelefonen angezeigt oder abgespielt werden. mehr dazu >
Pack die Badehose ein…
09.07.2009
…und lass das Handy zuhause. Laut dem Preisvergleichsdienst Comparis hat sich nämlich seit dem letzten Jahr in der Preisstruktur für das Telefonieren aus dem Ausland quasi nichts geändert. Einzig Swisscom hat eine Auslandoption eingeführt. Benutzer die im Ausland ‚roamen’ erleben oft eine böse Überraschung, wenn sie zuhause ihre Handyrechnung bekommen. Vor allem, wenn sie nicht nur sprechen, sondern auch noch surfen. Das kann dann sehr teuer werden.
Smartphones wie das iPhone werden immer beliebter. Aber das Surfen im Ausland lässt Roaming-Kosten buchstäblich explodieren. Mit neuen Surf-Abos und -Optionen kann in der Schweiz mit einem Smartphone verhältnismässig günstig gesurft werden. Darum betrachtet comparis.ch erstmals auch die Roaming-Tarife fürs Surfen mit Handy. Das Fazit: Es wird schnell sehr teuer. 20 MB Datentransfer in den europäischen Ländern kosten zwischen 160 und 307 Franken. Zum Vergleich: In der Schweiz kosten 100 MB im Paket bei Swisscom 13 Franken pro Monat. Für die Ferien im Ausland gelten deshalb folgende Tipps: Das Handy in den Ferien ausschalten: im Ausland kosten auch eingehende Anrufe. Die Combox vor den Ferien ausschalten: auf die Sprachmailbox umgeleitete Anrufe kosten dreimal; ein erstes Mal für die Verbindung über das fremde Telefonnetz, ein zweites Mal für die Umleitung auf die Combox in die Schweiz und ein drittes Mal fürs Abhören der Mailbox vom Ausland in die Schweiz. Lieber SMS schreiben statt telefonieren. Öffentliche Telefone benutzen. Sich aus der Schweiz im Hotelzimmer anrufen lassen. Ausländische Prepaid-Karte kaufen. Mit Optionen günstiger aus dem Ausland telefonieren. Nicht mit dem Handy surfen und wenn doch, dann nur mit Option. mehr dazu > (PDF-Datei, 4 Seiten)
Kommunizieren in schwierigen Zeiten
09.07.2009
Negative Firmennachrichten dominieren seit Monaten die Schlagzeilen der Wirtschaftsmedien. Das ist die logische Folge der wirtschaftlichen Flaute, denn nicht nur die positiven Geschehnisse der Hochkonjunktur wollen kommuniziert sein. Auch negative Nachrichten, wie Kurzarbeit, Entlassungen und rote Zahlen dürfen nicht unter den Teppich gewischt werden. Vielen Unternehmen fällt es allerdings schwer, negative Meldungen zu veröffentlichen.
Gerade in schwierigen Zeiten ist es besonders wichtig, dass eine klare und durchsichtige Kommunikationsstrategie betrieben wird – nicht nur für Grossfirmen, sondern auch für kleine und mittlere Unternehmen, die auf das Wohlwollen der Öffentlichkeit angewiesen sind. Das Marketingportal Acquisa hat nun zu diesem Thema eine Reihe von Hinweisen platziert, die bei der Krisenkommunikation helfen können. Zitat: “Journalisten honorieren in der Regel eine frühzeitige und wahrheitsgemäße Informationspolitik. Umgekehrt reagieren sie mit Misstrauen und Verärgerung, wenn man sie über positive Entwicklungen lautstark informiert, sie von Problemen jedoch erst aus anderen Quellen erfahren. Ähnliches gilt, wenn Unternehmen negative Nachrichten ’mit Zuckerguss zu überziehen’ – also beispielsweise in einer Pressemitteilung zunächst ausführlich Positives berichten und dann am Schluss die – eigentlich interessante – negative Nachricht verstecken. Die Zielgruppen solcher Mitteilungen, nämlich Journalisten und Analysten, kennen dieses Versteckspiel, fühlen sich verschaukelt und berichten womöglich umso kritischer.“ mehr dazu >
Furcht vor Datenmissbrauch bremst Internetnutzer
09.07.2009
Zwar stellt das Internet seit Jahren einen festen Bestandteil in unserem Leben dar – sei es zur Kommunikation, oder zum Konsumieren. Trotzdem geht bei mehr als der Hälfte aller Nutzer immer noch die Angst vor dem Datenklau und den daraus erfolgenden möglichen Unannehmlichkeiten um. Interessant ist, dass die Furcht vor dem Datenmissbrauch auch bei langjährigen Anwendern nicht zurückgeht. Im Gegenteil: Erfahrene User sind noch misstrauischer als Neulinge.
Die aktuelle W3B-Studie von Fittkau und Maaß zeigt auf, dass diese Datenschutzbedenken immer noch ein ernsthaftes Problem fürs Online-Shopping sind. Misstrauen für das Medium schadet dem Geschäft. Zitat: “Tatsache ist, dass kaum ein Nutzer heute an Datensicherheit im Netz glaubt. Während nicht einmal jeder Zehnte davon ausgeht, dass ’Datenschutzbestimmungen befolgt' werden, sind zwei Drittel der Meinung, dass Firmen ihre Daten zu Werbezwecken missbrauchen.“ Die andere Seite der Medaille: Die Studie von Fittkau und Maaß zeigt, dass sich viele Anwender für diese Unsicherheit revanchieren, indem sie im Web falsche Angaben hinterlassen. mehr dazu >
Weitere News zur Digitalen Gesellschaft
09.07.2009
Analog statt digital: Die Polaroid-Photographie soll wieder auferstehen. mehr dazu >
Netbooks, die Kleincomputer zum Surfen, sind Verkaufsrenner. Doch die meisten User stellen zu hohe Ansprüche an die Geräte und sind enttäuscht von deren Leistung. mehr dazu >
Worauf beim Kauf eines neuen Monitors zu achten ist. mehr dazu >
Wenn Sie sich schon durch social Networks wie Xing profilieren möchten, dann richtig. Die Wiwo gibt Tipps zum Thema personal Branding. mehr dazu >
Suchen heisst nicht nur googeln
24.06.2009
Die Aufregung in den Medien war gross: Wolfram Alpha sei die ultimative Suchmaschine, ultimativ deshalb, weil sie noch besser sei als Google, die Maschine, die für uns bis jetzt fast alles findet, was wir im Web suchen. Doch der Hype war verfrüht, und die neue Search-Engine scheint den Erwartungen (noch) nicht zu genügen. Inzwischen wird schon die nächste Suchmaschine aufs Podest gehievt: Sie heisst Bing und kommt von Microsoft. Ob Bing gut oder gar besser ist, wird sich zeigen. Bis es soweit ist, lohnt es sich, mit den bestehenden Maschinen zu suchen. Da gibt es einige schlaue Alternativen, die auch Sie bestimmt noch nicht ausprobiert haben.
In den Anfängen des Internets gab es eine Zeit, da benutzten die Anwender automatisch mehrere Suchmaschinen – wer gute Resultate wollte, hatte eigentlich gar keine Wahl. Doch dann kam Google, und seither steht der Name des Internet-Giganten auch im Duden für das Suchen im Web. Google hat einen enormen Vorsprung vor allen anderen Herstellern, ist die Massensuchmaschine schlechthin (rund 80 Prozent aller Suchen werden mit Google durchgeführt und der Marktanteil wächst immer noch weiter). Trotzdem gibt es viele interessante Alternativen. Zitat aus einem Spiegel-Artikel zum Thema: “Schon das ist ein Verdienst der Veröffentlichung von Wolfram Alpha - selbst wenn die intelligente Wolfram-Suche schon bald im Werkzeugkasten der Spezialisten verschwinden sollte und der Rest der Welt weiter googelt. Vielleicht knallt der Startschuss für Wolfram Alpha ja laut genug, uns nachhaltig daran zu erinnern, dass man zumindest ab und zu auch einmal woanders nachschauen könnte. Es gibt mehr als Wolfram und Google.“ mehr dazu >
Funktioniert Ihr Navi schon bald nicht mehr?
24.06.2009
Die Schlagzeilen schockierten vor allem jene Autofahrer, die sich schon gar nicht mehr ohne Navi auf die Strasse wagen (wie wir uns haben sagen lassen, sind das nicht wenige). Schon vom nächsten Jahr an werde es zu Ausfällen bei den Satelliten des GPS-Systems kommen, und der GPS-Empfang könne gestört werden, meldeten die weltweiten Medien, nachdem der amerikanische Rechnungshof in einem Bericht über Verzögerungen bei der Planung und beim Bau neuer Satelliten berichtet hatte. Nun scheint es, als ob die Gefahr eines GPS-Versagens eigentlich sehr klein ist.
GPS hat den Alltag bereits derart massiv durchdrungen, dass ein Ausfall des Ortungssystems tatsächlich einer Katastrophe gleichkäme. Doch soweit wird es wohl nicht kommen. Zuständig für die GPS-Satelliten ist die amerikanische Luftwaffe, und die hat nach den Aufsehen erregenden Schlagzeilen rasch Entwarnung gegeben. Man habe das System durchaus unter Kontrolle, zu Ausfällen werde es nicht kommen, versprach der verantwortliche Offizier. Damit GPS weltweit funktioniert, braucht es 24 Satelliten, vier davon müssen sich über dem jeweiligen Horizont befinden, damit Ortungen vorgenommen werden können. Gegenwärtig sind 31 Satelliten im All, die alle funktionieren. Ausserdem sollen die nächsten Satelliten schon im kommenden August und Anfang nächstes Jahr ins All geschossen werden. mehr dazu >
Der Verleger, das Internet und die Zeitungen
24.06.2009
Das Internet ist schuld am Niedergang der traditionellen Medien. So lautet zumindest eine gängige Theorie, die versucht, die existenziellen Schwierigkeiten vieler Zeitungen und auch Fernsehstationen auf der ganzen Welt zu beschreiben. Die Realität ist komplizierter, hängt aber sicher mit neuen digitalen Realitäten zusammen. Eine der ganz grossen Zeitungen, die im Moment ums Überleben ringt, ist zum Beispiel der Boston Globe, dem die Inserateneinnahmen schlicht nicht mehr ausreichen, um die Rechnungen zu bezahlen. Das Interessante daran: Der Globe hatte in seiner ganzen Geschichte noch nie so viele Leser wie heute – allerdings sind das digitale Kunden, die keine Zeitung kaufen.
Auch in der Schweiz ringen viele Verleger um ein erfolgreiches Modell, das es möglich macht, im Internet Geld zu verdienen. Ringier scheint diesbezüglich nicht schlecht dazustehen, obwohl die digitale (und gedruckte) Wirtschaftszeitung Cash im März der gegenwärtigen Krise zum Opfer gefallen ist. Trotzdem scheint Verleger Michael Ringier dem Internet nicht sehr positiv gegenüber zu stehen. Auf seinen täglichen Ausflügen ins Web hat er herausgefunden, dass es sich dabei um “einen Dschungel der Mittelmässigkeit“ handelt und dass man im Internet vor allem das “Gewäsch von Dumpfbeuteln, Schwachsinn und Schrott“ finde. Wir wissen nicht, auf welchen Sites sich der Verleger normalerweise aufhält, wissen aber, dass es im Web neben allem Schwachsinn nur so von ausgezeichneten Inhalten wimmelt. Ironischerweise werden diese Inhalte oft von den digitalen Ausgaben der gedruckten Medien angeboten. Genau diese sind es aber, die den traditionellen Medien den Vorrang ablaufen und immer mehr User für sich gewinnen. mehr dazu > (englisch)
Anonymität statt Zivilcourage
24.06.2009
Es ist noch nicht lange her, da war Anonymität noch etwas Unehrenhaftes, anonyme Briefe wurden nirgendwo publiziert, und wer nicht mit seinem Namen zu seiner Meinung stehen wollte, hielt sich besser still. Das hat sich massiv geändert. Im Internet werden heutzutage täglich Millionen von Kommentaren zu Zeitungsartikeln und anderen Publikationen veröffentlicht, die eines gemeinsam haben: Sie sind anonym. Diese weit verbreitete Anonymität trägt dazu bei, dass das Diskussionsniveau immer weiter absinkt. Anonym schimpft es sich trefflich, ohne dass man dafür zur Rechenschaft gezogen wird.
Die Anonymität der allermeisten Kommentatoren im Web trägt nicht nur zu einem digitalen Sittenzerfall bei, sondern führt auch dazu, dass die politische Diskussionskultur weltweit immer rauer wird. In der Echokammer der Diskussionsforen und Webblogs lässt es sich hervorragend schimpfen, verleumden und lästern, ohne dass man dafür jemals zur Verantwortung gezogen wird. Gleichgesinnte applaudieren, Gegner zahlen mit der gleichen Münze zurück. Nun gibt es (mindestens) zwei Betrachtungsweisen zu diesem Thema. Die eine hat Komiker Viktor Giacobbo kürzlich formuliert: “Das sind ja sowieso alles Sozialfälle, die den ganzen Tag zu Hause hocken und nichts besseres zu tun haben…“ Die zweite liegt wohl näher bei der Realität: Anonyme Kommentatoren disqualifizieren sich selber und schaden der Webkultur. Dass sich die Entwicklung kaum mehr rückgängig machen lassen wird, zeigen die (anonymen) Reaktionen auf einen Artikel zum Thema, der kürzlich bei Pajamasmedia.com publiziert wurde und die “anonymen Feiglinge“ dazu aufrief, mit ihrem Namen zu ihrer Meinung zu stehen… mehr dazu > (englisch)
Neue Gadgets: Spass und Stress
24.06.2009
Haben Sie sich auch schon gefragt, weshalb Sie trotz aller technischen Errungenschaften, mit denen Sie sich umgeben, immer weniger Zeit haben? Dabei sollten all diese Geräte doch dabei helfen, Zeit zu sparen und Ihre Produktivität zu steigern. Das Gegenteil ist eingetroffen. Zwar hat sich das Tempo, mit dem wir kommunizieren, gesteigert, aber eben nicht als Einziges. IT hat die ganze Welt beschleunigt und führt sehr oft zu Technostress.
Die IT-Industrie sorgt dafür, dass uns immer schnellere, leistungsfähigere und auch ’coolere’ Tools zur Verfügung stehen, mit denen wir unsere Aufgaben leichter, sprich: schneller erledigen können. Das Ziel: Digitale Gadgets sollen uns Zeit und Mühe sparen. Dass sehr oft genau das Gegenteil der Fall ist, wissen nicht nur jene Anwender, die schon Stunden und Tage mit PC oder Handy verschwendet haben, oder die sich der täglichen Informationsflut, die per E-Mail, per Telefon und Handy und per Internet über uns hinwegschwappt, kaum mehr erwehren können. IT kann Zeit stehlen und Stress auslösen. Zitat aus einem NZZ-Artikel zum Thema: “Man ist dazu geneigt, mittels Zeitmanagements und allerlei schlauer Ratschläge und Tipps immer mehr Zeit zu sparen – ohne darüber nachzudenken, wie es so weit kommen konnte, dass man keine Zeit mehr hat. Oder was man mit der gewonnenen Zeit dann anzufangen gedenkt. Noch mehr arbeiten? Jedes Gerät, das man sich zulege, um sich von Arbeit und Stress zu entlasten, beschere dem Anwender nur mehr von beidem...“ mehr dazu >
Apple für Unternehmen?
24.06.2009
Das iPhone hat sicherlich schon genügend Verehrer, auch in den KMU, und jedes Mal wenn Microsoft wieder 50 Megabyte an Patches auf den PC lädt, und damit den Arbeitsfluss unterbricht, schweifen die Gedanken zahlreicher User zum Mac. Doch sind die Apple-Rechner so gut wie sie aussehen? Und sind sie auch als Unternehmens-PC brauchbar?
Die Antwort auf die oben gestellte Frage heisst: Es kommt auf die Branche an. Generell zeichne sich aber trotz des enormen Popularitätsfaktors von Apple-Produkten kein Boom der Macs in Unternehmen ab, wie die Computerwoche in einem Artikel zum Thema herausgefunden hat. Zitat: “Als der Vorstandsvorsitzende des Axel Springer Verlags, Mathias Döpfner, im vergangenen Jahr medienwirksam via YouTube die IT-Strategie des Unternehmens und den kompletten Schwenk auf Apple-Hard- und Software verkündete, wurde das mit großer öffentlicher Aufmerksamkeit verfolgt. Viele 'Will-auch-haben'-Kommentare äußerten Zustimmung zu dieser Entscheidung. Allerdings muss hier eine wesentliche Einschränkung gemacht werden: Bei den Apple-Aficionados, die ihrer Begeisterung über den Springer-Deal freien Lauf ließen, handelte es sich fast ausschließlich um Privatkonsumenten. IT-Verantwortliche aus deutschen Konzernen hielten sich zurück…“ mehr dazu >
Weitere News zur Digitalen Gesellschaft
24.06.2009
Für viele Unternehmen entwickelt sich das Internet zum “Rettungsboot“ im Krisensturm, wie Ecin.de titelt. mehr dazu >
Internet-Blogs können unheimlich erfolgreich und einflussreich sein. Auf der anderen Seite liegen 95 Prozent aller Blogs total brach, sind nur noch Internetleichen. mehr dazu >
Microsoft will das neue Windows-Betriebssystem in Europa ohne angekoppelten Browser anbieten. mehr dazu >
Die Süddeutsche Zeitung stellt sieben iPhone-Konkurrenten vor. mehr dazu >
Die Krise fördert den E-Commerce
29.05.2009
Wer hätte das gedacht: Die Krise bringt mehr Kunden in die Online-Shops. Das sagt zumindest eine neue Studie zum Thema “Einkaufen in Zeiten der Wirtschaftskrise“. Demnach hat die Rezession dazu geführt, dass zahlreiche Konsumenten viel mehr Zeit damit verbringen, am PC nach guten Angeboten zu suchen. Und sie suchen nicht nur: Fast ein Drittel der Befragten gab an, wesentlich mehr im Web einzukaufen als noch vor einem halben Jahr.
Die Studie der eBay Advertising Group ist breit abgestützt (1500 befragte Anwender europaweit), und ihre Resultate kommen nicht total überraschend. E-Commerce-Spezialisten haben schon länger vorausgesagt, dass das digitale Handelssegment weniger vom Wirtschaftseinbruch betroffen sein wird – unter anderem deshalb, weil Web-Angebote so häufig ganz einfach günstiger sind, und weil im Web eine riesige Auswahl an Produkten zu finden ist. Interessant sind auch die Schlussfolgerungen für Werbetreibende. Zitat aus dem e-Commerce Magazin: “61 Prozent der befragten Käufer gaben an, bewusst auf Anzeigen auf Shopping-Seiten zu achten, die ihrer konkreten Suchanfrage entsprechen. Die Wahrnehmung von zielgenauer Anzeigenplatzierung fällt also signifikant höher aus als Anzeigen auf Portalen von sozialen Netzwerken. Hier gaben gerade einmal sieben Prozent der Befragten an, bewusst auf Anzeigen zu achten...“ mehr dazu >
Dateien konvertieren leicht gemacht
29.05.2009
Eine Google-Suche mit dem Begriff “Dateien-Kompatibilität“ ergibt mehr als zwei Millionen Treffer. In den meisten angezeigten Texten geht es ganz einfach darum, eine Datei in einem unpassenden Format für eine bestimmte Software lesbar zu machen. Das Thema ist also immer noch sehr wichtig und Anwender, die öfter Daten mit andern PC-Nutzern tauschen, wissen davon ein Lied zu singen. Doch das Problem kann leicht gelöst werden: Im Web gibt es Dienste, die fast alles konvertieren – und dazu noch gratis.
Wer einen Text redigieren muss, der als PDF-Datei vorliegt, ist froh, wenn dieser Text in eine Textverarbeitungsdatei, zum Beispiel ein Word-File umgewandelt werden kann. Dafür gibt es inzwischen eine ganze Reihe von Websites, die sich teilweise auch auf spezielle Formate, zum Beispiel eben die Umwandlung von PDF zu Word, spezialisieren. Andere, wie Zamzar.com kennen fast jedes mögliche Format und konvertieren erst noch zuverlässig, schnell und kostenlos – wir haben es ausprobiert. Die Liste der möglichen Fileformat-Umwandlungen, die von Zamzar bearbeitet werden können, ist beeindruckend. Hunderte von Formaten werden angeboten, aufgeteilt in 5 Kategorien: Dokumente, Bilder, Musik, Video und andere Formate (unter anderem CAD). Das Beste daran: Wer nicht mehr als 5 Dateien auf einmal konvertieren will, muss nichts für den Service bezahlen, darf sich jedoch nicht von den zahlreichen Inseraten ablenken lassen, die auf der Site verstreut sind. Wer bezahlt, bekommt die werbefreie Variante. mehr dazu >
Europawahlen und unterschätzte Macht
29.05.2009
Europa produziert massenweise Vorschriften, Gesetze und Richtlinien, die sich auch auf das Geschäftsleben in anderen Ländern, zum Beispiel in der Schweiz auswirken. Die Frage nach dem Einflussbereich und der Macht des Europäischen Parlaments ist also hochaktuell. Dieser Tage noch ein wenig relevanter, weil im nächsten Monat Wahlen anstehen; zwischen dem 4. und 7. Juni haben 375 Millionen Wähler in 27 Mitgliedstaaten die Möglichkeit, 736 Abgeordnete ins Europa-Parlament zu wählen. Dieses Parlament wird seinen Einfluss während einer Legislaturperiode von 5 Jahren ausüben – und dieser Einfluss wird nicht nur in der EU wahrgenommen.
Europa gibt vor, die einzelnen Staaten ziehen nach – oft, weil ihnen nicht viel anderes übrig bleibt. Sowohl in der Telekommunikation als auch im E-Commerce kommen immer häufiger Vorlagen aus Brüssel, die auch für die Schweiz wichtig sind. Ein Artikel, publiziert von der Forschungsabteilung der Deutschen Bank, geht näher auf die Wahl des neuen Europa-Parlaments ein, dessen Macht gemäss den Autoren generell unterschätzt wird. Zitat: “Über 40% der nationalen Gesetzgebung in Deutschland erfolgt auf einen europäischen Impuls hin. In Bereichen wie der Landwirtschaft oder Umweltpolitik sind es nahezu 80%. Gut drei Viertel aller europäischen Gesetzgebungsverfahren unterliegen mittlerweile dem so genannten Mitentscheidungsverfahren. […] Doch dieser Einfluss wird von der breiten Öffentlichkeit nicht ausreichend wahrgenommen. Mehr noch: Das öffentliche Interesse am Europa-Parlament hat in den letzten Jahren abgenommen…“ mehr dazu >
Formulare: lieber digital als auf Papier
29.05.2009
Die Digitalisierung des Alltags macht auch vor Formularen nicht halt – und das ist in den meisten Fällen ein Vorteil. Am PC können Formulare einfach ausgefüllt und blitzschnell weitergeleitet werden, zumindest wenn es sich um gut funktionierende Anwendungen handelt. PDF scheint sich diesbezüglich als bevorzugtes Format durchzusetzen und klassische Papierformulare abzulösen oder elektronisch zu erweitern. Auf Gestalter und Design-Agenturen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen, wartet ein interessanter Markt.
Die Schweizer Fachzeitschrift für elektronisches Publizieren "Publisher" informiert in ihrer neusten Ausgabe über den Themenbereich digitale Formulare. Eines der Anliegen, das im Artikel vertreten wird: professionelle Gestalter sollten sich vermehrt um digitale Formulare kümmern. Sonst, so das Magazin, “tun es andere, meist in mangelhafter Konzeption, laienhafter Gestaltung und liebloser Ausführung.“ Der Artikel geht aber auch auf spezifische Probleme, wie die Verwendungsrechte im Adobe Reader ein. Solche erweiterte Verwendungsrechte erlauben es den Anwendern zum Beispiel, ausgefüllte Formulare samt Inhalt zu speichern, Dateien anzuhängen, Kommentare einzufügen oder das Formular elektronisch zu versenden. Firmen oder Behörden, die derartige erweiterte Funktionen in ihren Formularen anbieten wollten, sahen sich bisher mit Lizenzierungsproblemen konfrontiert. Eine Lösung dafür bietet die Firma “Absolute Development“ an: Ein internetbasierter Formularservice speziell für kleine und mittlere Unternehmen, sowie Fachabteilungen von Grossunternehmen, ermöglicht die unlimitierte und kostengünstige Aktivierung von Verwendungsrechten im Adobe Reader. mehr dazu > (PDF-Datei, 3 Seiten)
Macht Facebook dumm?
29.05.2009
Vermutet haben wir es schon lange, Forscher an einer amerikanischen Universität bestätigen es nun: Studenten, die sich auf digitalen Networking-Portalen tummeln, sind schlechtere Schüler. Ganz konkret: Sie bringen schlechtere Noten heim. Eigentlich war das ja schon im vordigitalen Zeitalter so: Wer zu viel Zeit mit Networking (sprich: in der Beiz oder mit Feiern) verbrachte, konnte sich in der Regel nicht mit den besten Noten brüsten.
Die Forscher der Ohio State University sind nicht die ersten, die darauf hinweisen, dass es bessere Methoden gibt, sich weiterzubilden, als soziale Netzwerke. Auch eine britische Studie, die kürzlich publiziert wurde, fand, dass Facebook und Co. zu einer verkürzten Aufmerksamkeitsspanne führen (ein Vorwurf, der bis zum Anbruch des Internetzeitalters vor allem an das Fernsehen gerichtet war). Das merken natürlich auch die Studenten. Deshalb gibt es immer wieder solche, denen die Zeitverschwendung zu viel wird und die deshalb “digitalen Selbstmord verüben“. Zitat aus einem Spiegel-Artikel zum Thema: “Facebook-Mitglieder lernen im Durchschnitt lediglich eine bis fünf Stunden pro Woche, fanden die Forscher heraus. Nicht-User nehmen sich dagegen jede Woche 11 bis 15 Stunden Zeit, um für ihr Studium zu lernen. Statt einer Vorlesung zu folgen, würden Studenten mit Facebook-Account das Netzwerk via Laptop nutzen, um Nachrichten zu verschicken und zu Freunden Kontakt zu halten…“ Es stellt sich die Frage, ob die Ergebnisse dieser Studie auf den Arbeitsplatz umgelegt werden können. Zahlreiche Firmen scheinen das zu glauben und erlauben den Zugriff auf solche Netzwerke während der Arbeitszeit nicht mehr. mehr dazu >
VoIP ermöglicht das Auslagern der Telefonzentrale
29.05.2009
Voice over IP ist kein neues Schlagwort – viele private Anwender und auch Unternehmen telefonieren schon übers Internet. Zwei Gründe sorgen dafür, dass VoIP mehr denn je im Gespräch ist: Die Technik hat grosse Fortschritte gemacht und die Qualität hat sich in den letzten Jahren klar verbessert. Ausserdem kann mit VoIP Geld gespart werden, und zwar nicht nur durch niedrigere Telefonkosten. VoIP macht es möglich, die Telefonzentralen auszulagern und damit auch bei den laufenden Kosten zu sparen.
Das Outsourcing von Telefonzentralen sei ein stark wachsender Trend, bestätigt Oliver Tuszik, Chef des IT-Dienstleisters Computacenter in Deutschland gegenüber dem Handelsblatt. Kein Wunder: Die Anbieter solcher Services sprechen von bis zu 30 Prozent tieferen Kosten. Ausserdem hat ein derartiges Setup den Vorteil, dass per Internet weltweit auf die Telefoninfrastruktur zugegriffen werden kann. Das ist vor allem für international tätige Firmen wichtig. Zitat aus dem Handelsblatt: “Seitdem sich die Digitalisierung auch in der Telefonie durchgesetzt hat, handelt es sich bei den Telefonanlagen nicht mehr um grosse Schränke mit Relais, sondern um eine Software auf einem Server, welche die verschiedenen Funktionen der Anlage steuert. Mit Hilfe von geschützten Datenleitungen, sogenannten Virtual-Private-Network-Technologien, können sogar Handys oder Laptops sowie Heimarbeitsplätze über das Internet wie eine Nebenstelle an diese Server-Systeme angebunden werden.“ mehr dazu >
Weitere News zur Digitalen Gesellschaft
29.05.2009
Wie man seine Zielgruppen noch besser segmentieren und damit auch besser erreichen kann. mehr dazu > (PDF-Datei, 4 Seiten)
Wirklich sicher ist ein Browser nur dann, wenn Sicherheitslücken vollautomatisch, also ohne User-Mitwirkung gestopft werden, schreibt die NZZ. mehr dazu >
Vista ade: Windows 7 kommt noch dieses Jahr (vielleicht, wenn alles gut geht, nichts schief läuft…). mehr dazu >
Neue Werbeformate: Google will mit YouTube endlich Geld verdienen. mehr dazu >
Wann ist ein Netbook wirklich ein Netbook? Manager Magazin definiert. mehr dazu >
Internet: Trotz Erfolg kein Geld
22.04.2009
Die Internetökonomie ist eine Erfolgsstory. Zwar hat es böse Einbrüche gegeben – man denke nur an das Platzen der Dot-Com-Blase vor rund 10 Jahren. Doch gerade im E-Commerce hat seit damals ein immenses Wachstum stattgefunden, das immer noch anhält. Doch ein Problem bleibt bestehen: Es gibt immer noch viel zu viele Geschäftsmodelle, die zwar immens erfolgreich sind, was das Publikumsinteresse anbelangt, trotzdem aber kein Geld verdienen. Zu dieser Gruppe von Unternehmen gehören auch YouTube, Twitter und Facebook.
Viele Experten sagen schon lange voraus, dass viele Dienste im Internet in Zukunft nicht mehr gratis sein werden – eben weil Popularität allein nicht ausreicht, um Geld zu verdienen. Die gegenwärtige weltweite Wirtschaftskrise werde diese Entwicklung noch beschleunigen. Wir wissen nicht, ob diese Prognosen stimmen. Immerhin gibt es aber zu denken, dass selbst ein extrem populäres Portal wie YouTube, das zudem die geballte Macht des Internet-Stars Google hinter sich hat, riesige Verluste schreibt. Zitat aus einem Artikel von Pressetext: “Die Google-Videoplattform YouTube hat derzeit mit starkem Gegenwind zu kämpfen. Nachdem die Plattform in den vergangenen Wochen in Lizenzgebühr-Streitigkeiten mit Verwertungsgesellschaften in Grossbritannien und Deutschland geraten war, zeichnen nun Analysten ein düsteres Bild für die Zukunft von YouTube. Wie US-Medien berichten, prognostizieren Hochrechnungen der Credit Suisse dem Videoportal für dieses Jahr einen Verlust von rund 470 Mio. Dollar…“ mehr dazu >
Wenn Werbung (zu) persönlich wird
22.04.2009
Der Fachausdruck heisst “Behavioral Targeting” und ist einer jener Ausdrücke, die sich einer einfachen Übersetzung verwehren. Deshalb ist das Wort schon längst ins Marketing-Neudeutsch übergegangen. Gemeint ist Werbung, die je nach dem Verhalten des Konsumenten auf diesen abgestimmt wird. Wer zum Beispiel am PC viel über Mode und Autos liest, wird mit Kleider- und Autowerbung bedient. Doch das Konzept stösst immer stärker auf den Widerstand von Datenschützern, obwohl es sowohl für Werber als auch für Beworbene Nutzen bringen kann. Gezielte Werbung verringert nämlich die Werbeflut und senkt die Kosten.
Der Pionier Phorm, der schon seit längerem ein Tracking-System für Internet-User anbietet, das Behavioral Targeting möglich macht, bietet Garantien dafür, dass absolut keine persönlichen Daten gesammelt werden und die Privatsphäre aller Beteiligten perfekt geschützt ist – im Gegensatz zum Beispiel zu den grossen Suchmaschinen, wo Anfragen über Monate gespeichert werden – mit den dazugehörigen IP-Nummern. Trotz all dieser Versicherungen wächst der Druck verschiedener Interessengruppen auf die grossen Internet-Firmen, nicht mehr bei Phorm mitzumachen. Zitat aus einem Artikel des Fachportals ecin.de: “Behavioral Targeting ist für viele amtliche und noch mehr selbsternannte Verbraucher- und Datenschützer ein rotes Tuch – dabei findet es längst in einem viel umfassenderen Masse statt, als viele denken. Nicht nur im Internet können Verbraucherdaten erfasst werden; auch über Rabattkarten und Gutscheinsysteme, Verbraucherumfragen und Gewinnspiele gibt jeder einen Teil seiner Konsumidentität preis; oft obendrein Name und Anschrift. Behavioral-Targeting-Cookies kann man löschen – und sie sind zudem anonym…“ mehr dazu >
Mit IT zum intelligenten Stromnetz
22.04.2009
Unsere Stromnetze wurden zu einer Zeit konzipiert, als IT noch inexistent war. Das soll sich nun ändern: Durch einen kommunikationsfähigen Smart-Grid, also ein intelligentes Netz, soll schon in naher Zukunft sehr viel Energie und auch viel Geld gespart werden. Die Energieverteilung der Zukunft wird sich dadurch auszeichnen, dass sie kommunikationsfähig ist. Ausserdem können die Konsumenten auch zu Produzenten werden und dadurch dafür sorgen, dass grosse Verbrauchsspitzen abgeflacht werden.
Die neue Administration im Weissen Haus glaubt an die Smart-Grid-Technologie. Rund 20 Milliarden Dollar wurden für die Förderung derartiger Systeme in einem der zahlreichen Stimulus-Pakete bereitgestellt. Aber auch Privatunternehmen sind dabei: Sowohl Google als auch IBM engagieren sich aktiv auf diesem Gebiet und investieren auch Geld. So richtig interessant wird die Smart-Grid-Technologie, wenn einmal Millionen von Elektroautos auf unseren Strassen unterwegs sein werden. Zitat: “Im Smart-Grid können die vielen Elektroautos als Speicher funktionieren. Wenn ein Auto eingesteckt ist, bezieht es Energie, solange diese günstig ist. Wenn die Elektrizität knapp wird, kann das intelligente Netz Energie aus den Batterien saugen und damit Verbrauchsspitzen ausgleichen. Das zahlt sich für die Konsumenten auch finanziell aus, da sie den billig bezogenen Strom teurer an die Erzeuger zurückverkaufen können.“ mehr dazu >
KMU sind loyaler als die Grossen
22.04.2009
Wer für ein KMU arbeitet, ist in der Krise sicherer, als wer eine Stelle bei einem Grossunternehmen hat. Eine Studie des Bonner Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit weist nach, dass grosse Firmen in Krisenzeiten verhältnismässig mehr Mitarbeiter entlassen, als kleine- und mittlere Unternehmen. KMU sind loyaler, unter anderem deshalb, weil sie stärker auf ihre Fachkräfte angewiesen sind.
Die Forscher am Bonner Institut haben auch herausgefunden, dass sich die Grossen nach der Krise ihre Personalbestände oft auf Kosten der KMU wieder aufbauen. Mit hohen Gehältern würden dann die besten Leute abgeworben. Zitat aus einem Artikel der Wirtschaftswoche: “Für ökonomische Feinschmecker ist diese Erkenntnis durchaus von Relevanz. Bisher galt die sogenannte Gibrat-Regel, nach der das Wachstum eines Unternehmens unabhängig von der Zahl der Beschäftigten ist. Die Studie zeigt, dass dem offenbar nicht so ist, berücksichtigt man Konjunkturzyklen. Im Grunde aber bestätigt das Forscher-Duo, was wir schon immer ahnten: Mag es noch so attraktiv sein, bei einem grossen Unternehmen zu arbeiten – sobald es ungemütlich wird, geht das Zittern um den Job los.“ mehr dazu > (PDF-Datei)
Viren, Würmer und kein Ende
22.04.2009
Längst sind es nicht mehr nur gelangweilte Bengel mit Programmiertalent, die Computerviren in Umlauf bringen. Das Geschäft mit Antiviren-Software brummt heute dank krimineller Organisationen, die mittels Würmern und Viren herauszufinden versuchen, mit welcher Bank die Internet-Surfer ihre Geschäfte abwickeln und welche Kreditkartennummer sie zum Bezahlen ihrer Rechnungen einsetzen. Trotzdem darf gesagt werden, dass der ganze Viren-Wirbel oft übertrieben wird. Der auf 1. April angesagte Viren-Grossangriff zum Beispiel, ist trotz enormem Mediengetöse glücklicherweise (aber nicht überraschend) ausgeblieben.
Es ist relativ einfach: Wer ein Virenschutzprogramm installiert hat und sich an gewisse Grundregeln hält, darf sich im Internet sicherer fühlen, als auf den Strassen mancher Schweizer Stadt. Trotzdem haben Antiviren-Software-Hersteller nie Probleme, mit ihren Produkten im Gespräch zu bleiben. Neue Viren und Würmer tauchen täglich auf, und die meisten Medien machen gerne mit, wenn es darum geht, die Panik anzuheizen. Mit Daten und Statistiken werden diese Medien wiederum von jenen Firmen versorgt, die Antivirus-Software verkaufen… In einem Artikel der NZZ mit dem vielversprechenden Titel “Im Untergrund des Internets“, kommt ganz in diesem Sinne auch der Hersteller des AV-Programms Norton-Antivirus zu Wort. Zitat: “Die Internet-Untergrundwirtschaft ist zu einem globalen Markt herangereift, mit demselben Spiel von Angebot und Nachfrage wie in jeder anderen Wirtschaft […] Zu den am meisten angebotenen und auch nachgefragten Produkten gehörten Bankkonto-Informationen. Je nach Guthaben und Art des Kontos kostet eine solche Information zwischen 10 und 1000 Dollar…“ mehr dazu >
VoIP am Handy – zu billig für die Netzbetreiber
22.04.2009
Die Anwender sind begeistert, die Betreiber der Handy-Netze weniger: Eine neue Apple-iPhone-Applikation macht es möglich, am Handy übers Internet sehr billig zu telefonieren. T-Mobile und AT&T lassen dies allerdings nicht zu, aus technischen und geschäftlichen Gründen. Die Angelegenheit wird wohl bei den Gerichten und/oder den Behörden landen. Übersehen wird dabei, dass es längst andere VoIP-Anbieter gibt, die auch auf dem Handy bestens funktionieren.
Zu jenen Anbietern, die schon seit Monaten einen VoIP-Service für das Handy anbieten, gehört auch Jajah, das wir an dieser Stelle schon fürs Festnetz vorgestellt haben. Was die Skype-Anwendung fürs iPhone betrifft, gibt T-Mobile klare Gründe für die Verhinderung an, wie es in einem Bericht der FTD heisst: “Vertreter der Telekom-Tochter T-Mobile begründen den Eingriff mit der Sorge, dass massenhaft geführte Netztelefonate das Mobilfunknetzwerk zu stark belasten. Zudem verbietet T-Mobile seit geraumer Zeit in den Geschäftsbedingungen Internet-Telefonie und die Nutzung von Instant Messengern. Mit der Skype-Software können Nutzer untereinander kostenlos telefonieren, Anrufe auf Handys oder ins Festnetz kosten geringe Gebühren. Kritiker sehen in dem Manöver den Versuch, die günstige Sprachvariante zu unterbinden, um das lukrative Geschäft mit Mobilfunkgesprächsminuten nicht zu gefährden.“ mehr dazu >
Weitere News zur Digitalen Gesellschaft
22.04.2009
USB-Sticks fürs WLan versprechen schnellere Verbindungen – und halten das Versprechen. mehr dazu >
Kabelloser Strom: der nächste grosse Entwicklungsschritt. mehr dazu > (englisch)
Besser spät als nie: Jetzt gibt es auch einen Shop für Blackberry-Apps. mehr dazu >
Sind Sie immer noch mit Windows XP und Office 2003 unterwegs? Bald gibt’s dafür keinen Support mehr. mehr dazu >
Stahl und Protektionismus
19.03.2009 | Stahlhandel
Stahl funktioniert schon lange als Barometer für die allgemeine Wirtschaftslage – im Moment ist ja bekanntlich schlechtes Wetter angesagt – und neuerdings auch als Hebel für amerikanische Protektionisten. Der Aufschrei, der durch die Welt ging, als man entdeckte, dass die Amerikaner ihre Stimulusgelder nur für hausgemachte Stahlprodukte ausgeben wollen, hat zwar zu einer momentanen Entschärfung der Situation geführt. Doch viele Wirtschaftsfachleute warnen: Stahl war nur der Anfang, Protektionismus gefährdet zahlreiche andere Wirtschaftszweige.
Protektionismus bietet sich vor allem für Politiker an, die auf der Suche nach schnellen Lösungen sind. Obwohl sich die meisten Volksvertreter gegen solche Massnahmen aussprechen, wissen sie, dass viele Unternehmer und Arbeitnehmer im Moment nichts gegen den Schutz der eigenen Wirtschaft hätten. Zitat aus einem Focus-Artikel: “Auch wenn sich die Staatsoberhäupter feierlich zur internationalen Arbeitsteilung bekennen, ist der Protektionismus de facto längst zurück. Er schleicht sich auf weichen Sohlen heran, durch die Hintertür der Staatshilfen, der Konjunkturpakete und der Geldpolitik. Ein Rettungsschirm nach dem anderen wird aufgespannt – über den Banken, der Industrie und der Exportwirtschaft. Selbst mittelständische Unternehmen fordern verstärkten Schutz. Ergebnis des von der Beratungsgesellschaft Ernst & Young erhobenen 'Mittelstandsbarometers': 78 Prozent der deutschen Mittelständler wünschen sich von der Politik protektionistische Maßnahmen. Im Vorjahr lag der Anteil nur bei 43 Prozent.“ mehr dazu >
Teure Textilien
19.03.2009 | Textil- und Sportartikelgrosshandel
Textilien werden immer billiger und immer mehr zu hochtechnischen Produkten. Beide Feststellungen sind richtig, aber es gibt die Ausnahme zur Regel. Die wohl teuersten Anzüge der Welt werden in Schottland aus hundertprozentiger Lama-Wolle gefertigt. Es dauert 5 Jahre, um die Wolle zu sammeln und weitere 18 Monate, um den Stoff daraus zu entwickeln und herzustellen. Das edle Material hat seinen Preis: Ein knapper Quadratmeter kostet 3000 Pfund. Ein Anzug aus dem Stoff kostet gar 35'000 Pfund. Das sind etwa 57'000 Franken.
Der Hersteller dieser exklusiven Textilien ist die Schottische Firma Holland & Sherry, die damit wirbt, die feinsten Stoffe der Welt herzustellen und zu verkaufen. Die Firma verfügt natürlich auch über eine exklusive Website, wo neben unzähligen verschiedenen traditionellen Farben und Mustern auch Stoffe mit personalisierten Nadelstreifen angeboten werden. Als Streifen kann zum Beispiel der Name des Trägers eingewoben werden. Nicht nur die Stoffe, auch die Knöpfe sind vom Besten: Alle Blazer-Knöpfe sind aus echtem Messing, handgemacht in England. Die Produkte von Holland & Sherry werden, wie auf der Website versichert wird, weltweit geliefert. mehr dazu > (englisch) mehr dazu > (englisch)
Wer in der Krise wirbt, gewinnt!
19.03.2009
Die Medienschaffenden sind die ersten, die es spüren: In der Krise gehören die Werbebudgets zum Ersten, das kräftig gekürzt wird. Das überrascht nicht, gibt es doch immer noch viele Unternehmer, die auch in guten Zeiten nicht ganz sicher sind, ob ihre Marketinganstrengungen ihr Geld wert sind. Doch gerade in der Krise ist Werbung besonders wichtig. Das zeigt auch eine neue Studie von GfK und Serviceplan. Das Resultat: Wer sich während der Krise profilieren kann, gewinnt, wer abwartet, verliert.
“Warum sich Werbung in der Rezession lohnt“ titelt das Handelsblatt, dem die oben genannte Studie vorliegt. Diese zeige, dass die meisten Unternehmer glauben, dass sie ihre Marktanteile auch in schlechten Zeiten halten können. Nur 28 Prozent hätten vor, ihr Marketing anzupassen. Dabei wäre das sehr wichtig. Zitat: “Serviceplan und GfK haben die Gewinnermarken der letzten Rezession 2002/03 analysiert und festgestellt: Es haben vor allem jene Marken Marktanteile gewonnen, die neue Produkte gerade dann in den Markt einführten, als andere Unternehmen noch abwarteten. Und: Gewinnermarken kürzten den Werbeetat nicht, sondern erhöhten ihn antizyklisch. Fazit der Werber: In Krisenzeiten bringen mehr Innovationen und höhere Werbespendings ein signifikant höheres Wachstum als in normalen Zeiten.“ mehr dazu >
Ein Leben ohne Internet? Unmöglich!
19.03.2009
Es sind etwa 15 Jahre her, seit dem das Internet langsam bekannt wurde – als Schlagwort und als PC-Anwendung. Seither, man weiss es, hat das Web die Welt verändert. Inzwischen gibt es bereits unzählige Anwender die zu Protokoll geben, dass sie sich kein Leben ohne das Netz und seine digitalen Kommunikationsmöglichkeiten vorstellen können. Interessant ist dabei, dass die Netz-Abhängigkeit sozusagen altersunabhängig ist. Der Unterschied zwischen den jungen und den alten Anwendern: Die unter 30jährigen würden eher aufs Auto oder den Lebenspartner verzichten, als aufs Web oder ihr Handy!
55 Prozent aller deutschen Anwender können sich nicht vorstellen, ohne Internet zu leben. Das zeigt eine neue Untersuchung des Branchenverbandes Bitkom. Das Internet verwischt dabei die Grenzen zwischen Freizeit und Beruf: Zwei Drittel aller User nutzen das Internet auch in der Freizeit für berufliche Zwecke. Umgekehrt wird dafür in der Firma auch privat gesurft. Wie die Bitkom-Untersuchung zeigt, erfüllt das Internet trotz seiner relativ kurzen Existenzdauer bereits wichtige soziale Funktionen. Jeder zweite Nutzer von Internet-Plattformen wie Foren und Communities findet dort neue Freunde. Jeder sechste, der solche Plattformen nutzt, lernt über das Netz Geschäftspartner kennen – acht Prozent sogar ihren Lebenspartner.“ mehr dazu >
Einheitliche Ladegeräte für Handys
19.03.2009
Die EU will Schluss machen mit dem Kabelwirrwarr um Handy-Ladegeräte, und die Industrie hat sich bereit erklärt, das Problem zu lösen. Bis in vier Jahren sollen Handys markenunabhängig per USB-Anschluss aufgeladen werden können. Darauf haben sich die wichtigsten Hersteller und Provider geeinigt, nachdem die EU angedroht hat, sie werde eine entsprechende Norm gesetzlich vorschreiben.
Mit der Normierung der Handy-Ladegeräte soll nicht nur den Anwendern, sondern auch der Umwelt geholfen werden. Eine Französische Studie hat ergeben, dass alle zwei Jahre etwa 50 Millionen (!) Ladegeräte im Müll landen – unter anderem, weil sie nicht zum neuen Handy passen. Da sich die meisten wichtigen Hersteller dazu verpflichtet haben, bei der Problemlösung mitzuhelfen, bestehen gute Chancen, dass schon bald normierte Ladegeräte auftauchen werden. T-Mobile, Vodafone, Mobilkom Austria, Orange, Telecom Italia, Telefonica, 3 Group, AT&T, KTF, LG, Motorola, Nokia, Samsung und Sony Ericsson haben Kooperation versprochen. mehr dazu >
Marketing mit semantischen Mails?
19.03.2009
E-Mails die ihre Adressaten auch ohne genaue Adresse finden, oder E-Mails, die bestimmte Empfängergruppen erreichen und deren Feedback automatisch verarbeiten: Was wie Science Fiction klingt, ist bereits Wirklichkeit und könnte sich mittel- und langfristig durchaus als Marketing-Tool anbieten. Allerdings funktionieren die semantischen Mails bis jetzt nur in einer kontrollierten Umgebung. Im weltweiten Web gibt es schlicht zu viele ungenaue und veraltete Daten.
“Sea-Mail“ heisst das Projekt an der kalifornischen Stanford Universität, das kürzlich für Schlagzeilen gesorgt hat. Dabei geht es darum, dass elektronische Post ihren Empfänger auch findet, wenn die genaue Adresse nicht bekannt ist. Der Name oder die Funktion des Empfängers reichen aus. Damit ein solches System auch funktioniert, muss es möglichst viele Informationen über die potentiellen Adressaten enthalten. Das ist normalerweise in Firmen und anderen Organisationen der Fall, im offenen Web eher problematisch. Auch an der Washington Universität, etwas weiter nördlich an der amerikanischen Westküste, wird an semantischen Mails gearbeitet. Zitat aus einem Cash-Artikel: “Sie beschäftigen sich dabei mit E-Mail-Prozessen, die Massenmailings erleichtern – was an E-Mail-Marketing und Spam denken lässt. Dort besteht denn in Zukunft auch ein grosses Anwendungspotenzial. Vorläufig kann das semantische Mailsystem zum Beispiel automatisch Einladungen versenden und per Rückfrage und Rückmeldung einen Sitzungstermin finden, der allen Teilnehmern passt…“ mehr dazu > (PDF-Datei)
Internet: Suchen Lernen mit "Sprint"
19.03.2009
Suchen muss gelernt sein, und dabei hilft jetzt ein ausgezeichnetes Schweizer Internet Portal, das unter dem Namen "Sprint" Hintergrundwissen über Internetsuchdienste, Literatur- und Internetrecherchen anbietet. Es wurde vom Fachbereich Informationswissenschaft der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Chur aufgebaut und ist frei zugänglich. Das Portal liefert neben theoretischen Grundlagen auch praktische Tipps für effiziente und effektive Recherchen im Internet. Die Kategorie Suchdienste bietet eine ausführliche Linkliste von Suchdiensten an.
Die Suchdienstkategorien enthalten ausgewählte Suchmaschinen und Kataloge mit einer kurzen Beschreibung. Name und Logo der Suchmaschine sind direkt mit dem entsprechenden Suchdienst verlinkt. In der PDF-Liste ist eine Auflistung von über 350 Suchmaschinen abgespeichert. Neben allgemeinen Suchdiensten sind auch Links zu spezialisierten Services enthalten. Bücher-, Deep-Web-, E-Mail-, Experten-, Job-, Nachschlage- und News-Suchdienste sind erfasst. Ausserdem werden auch Internetarchive und wissenschaftliche Suchdienste aufgeführt. Damit der Umgang mit diesen Instrumenten auch geübt werden kann, bietet das Portal einen E-Learning-Bereich an, der sich an alle Interessierten richtet, die sich, beruflich oder privat, im Bereich Internet-Recherchen vertiefte Kenntnisse aneignen möchten. mehr dazu >
Programmierer: Alle mit einem Bein im Knast?
19.03.2009
Vier Jahre Gefängnis und 20'000 Dollar Busse sind die Quittung, die der 27jährige John Schieffer von einem kalifornischen Gericht dafür bekam, dass er ein sogenanntes Botnet aufgebaut und die Besitzer dieser Computer teilweise betrogen und bestohlen hatte. Schieffer, der seine vier Jahre ohne Bewährung absitzen muss, ist der erste Hacker, der wegen Botnet-Aktivitäten in den Knast muss. Die Ironie der Story: Schieffer scheint sich inzwischen legalen IT-Aktivitäten zugewendet zu haben und arbeitet für mahalo.com, eine amerikanische Suchmaschine. Sein Boss wusste bei der Anstellung zwar nicht, was Schieffer auf dem Kerbholz hatte - obwohl eine einfache Google-Suche die Informationen preisgegeben hätte, trotzdem nimmt er den Ex-Hacker heute in Schutz.
Jason Calcanis ist ein Internet-Unternehmer und Blogger der ersten Stunde. Heute ist er Boss der Suchmaschine mahalo.com, die nicht von Webcrawlern, sondern von Menschen angetrieben wird. In seinem Blog erklärt er unter dem Titel “Wieso ich einen Verbrecher anstellte“, wie es dazu kam, dass der szenenbekannte Hacker Schieffer bei Mahalo eine Stelle fand. Schieffer erinnere ihn an “fast jeden Programmierer“ seiner Zeit, schreibt Calcanis. Fast alle talentierten Entwickler gingen in ihrer Jugend dann und wann zu weit. Jeder in der Branche kenne dieses “schmutzige kleine Geheimnis”. Originaltext: “Almost all talented developers push the envelope when they’re young. Anyone in technology knows this dark, dirty little secret. When I worked for Sony, I watched folks in the IT department read their bosses’ email. When I was in high school and college, I watched daily as folks explored the areas of the computer networks they were specifically told not to enter. In fact, I was fired from my first computer job for creating a partition on a hard drive in the computer lab where I stored my files. When the Web emerged, I watched as folks created honey pots to prove they could socially manipulate people into giving away private information…” mehr dazu > (englisch)
Weitere News zur Digitalen Gesellschaft
19.03.2009
Navigationsgeräte boomen: Im letzten Jahr wurden in Europa 18 Millionen Stück dieser Geräte verkauft. mehr dazu >
Die mobile Internetnutzung entwickelt sich immer mehr zu einem Massenphänomen. mehr dazu >
Interview mit einem Hacker: Wie unsicher ist das Internet? mehr dazu >
Die verbreitete Herstellung von Kunstfasern hat weltweit dazu geführt, dass Stoffe und Kleider zu Preisen angeboten werden, die noch nie tiefer waren. Damit ist der Textilindustrie die Quadratur des Kreises gelungen: Ein Produkt, das während der ganzen Geschichte der Menschheit immer extrem wertvoll und teuer war, ist nicht mehr teuer, aber immer noch wertvoll, weil überlebenswichtig. Nun kommt der nächste grosse Schritt: Immer mehr Textilien werden zu ausgeklügelten Hightech-Produkten.
Zwei Forschungsinstitute, die sich auf dem Gebiet der ehemaligen DDR befinden, sind dabei, sich einen Namen mit speziellen Textilien zu machen. Das Textilforschungsinstitut Thüringen-Vogtland (TITV) in Greiz und das Thüringische Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung (TITK) in Rudolstadt entwickeln Hightech-Stoffe bis hin zur Markteinführung. Die Ostdeutsche Textilindustrie erarbeitet inzwischen 40 Prozent ihrer Umsätze mit speziellen Textilien. Zitat aus einem Artikel der Mitteldeutschen Zeitung: “Die Fasern unter dem Namen smartcel finden sich schon in Socken, Bettwäsche, T-Shirts, Unterwäsche und Bürsten. Mit Paraffin versetzt, wirkt die Faser wärmeregulierend und hat so einen klimatisierenden Effekt. Das eignet sich etwa für Sportbekleidung und Bettwäsche. Wird der Zellulose dagegen Silber beigemengt, so wirkt sie antibakteriell und verhindert unangenehme Gerüche…“ mehr dazu >
Auch in der Schweiz gibt es Firmen, die sich mit der Herstellung von Hightech-Fasern einen Namen gemacht haben. So auch die Christian Eschler AG in Münchwilen, die unter anderem die Ski-Nationalmannschaften mit Stoffen versorgt. mehr dazu >
Man weiss immer wo Sie sind
12.02.2009
Ein Traum für Werber und Marketingverantwortliche, ein Albtraum für Menschen, die ihre Privatsphäre schätzen: Lokalisierung durch sogenannte GNSS-Chips und andere neue Technologien wird immer einfacher und immer gebräuchlicher. Mikrochips, die mit Geo-Satelliten kommunizieren und damit Navigations- und Ortungstechnologie möglich machen, kosten nur noch wenige Dollar, wenn man sie in Massen kauft. Deshalb rechnet die Branche trotz Wirtschaftskrise mit zweistelligem Wachstum, denn die Anwendungsmöglichkeiten für Ortungstechnologie sind beinahe unbeschränkt.
Vorläufig werden die meisten GNSS-Chips in Navigationsgeräte und mobile Telefone eingebaut. Das wird sich bald ändern. Experten sehen diese Technologie, die durch Navigationssatellitensysteme wie GPS oder Galileo funktioniert, in Kleidern, Autos, Kameras oder Sportgeräten. Dadurch eröffnet sich die Möglichkeit, Menschen und Gegenstände jederzeit zu lokalisieren und zwar auf wenige Meter genau. Google Latitude ist ein Beispiel, wie eine derartige Anwendung aussehen kann: Wer will, kann seine Position ständig durch Freunde oder Bekannte am Smartphone eruieren lassen. Da zeigt dann die Karte entweder die Ortschaft an, in der man sich gerade befindet, oder gar die genaue Adresse – je nach Wunsch. Das eröffnet natürlich ungeahnte Möglichkeiten, aber auch ein enormes Problempotenzial. mehr dazu > (PDF-Datei)
KMU: nicht genügend vernetzt
12.02.2009
E-Commerce bringt Erfolg und ist heute in vielen Fällen im Geschäftsleben unabdingbar. E-Commerce erfordert aber auch die Anpassung vieler Abläufe und Geschäftsprozesse. Genau das ist der Grund dafür, dass vor allem kleine und mittlere Unternehmen immer noch verhältnismässig schlecht vernetzt sind. Das hat eine Untersuchung der Forschungsabteilung der Deutschen Bank ergeben. Komplexere interne IT- und Kommunikationsprozesse würden nur von einem knappen Viertel aller europäischen Unternehmen eingesetzt, und die Vernetzung mit externen Partnern sei für die Mehrheit der Unternehmen immer noch Zukunftsmusik.
ITK (Informations- und Telekommunikationstechnologie) bietet enormes Potential für Unternehmen aller Grössen. Das ist vor allem in schwierigeren Zeiten wichtig, wenn Effizienz darüber entscheiden kann, wer überlebt. Deshalb ist es fast ein wenig erschreckend zu sehen, wie weit die europäischen KMU den grösseren Unternehmen diesbezüglich hinterherhinken. Zitat aus dem Papier der Deutschen Bank: “Besonders ausgeprägt ist der Rückstand der kleinen Unternehmen (unter 50 Beschäftigten) im E-Business. Wie die Eurostat-Statistik zu E-Business-Systemen nach Grössenklassen zeigt, liegen im EU-15-Durchschnitt KMU in allen betrachteten Indikatoren zur ITK-Infrastruktur sowie zu internen und externen E-Business-Anwendungen hinter den Grossunternehmen. So beträgt der Abstand bei den ERP-Anwendungen z.B. 42%-Punkte und beim mobilen Internetzugang 40%-Punkte.“ mehr dazu > (PDF-Datei, 16 Seiten)
Kommunikation ohne Grenzen
12.02.2009
Das Stichwort heisst “Unified Communications“ (UC), und je mehr Kommunikationswege sich im Geschäftsleben öffnen, desto öfter wird es genannt. Gemeint sind Anwendungen, die es möglich machen, verschiedene Kommunikations-Aktivitäten zusammenzuführen und effizienter zu verwenden. Ein Beispiel dafür sind Faxnachrichten oder Voice-Mail-Messages, die ins E-Mail-Fach oder aufs Smartphone geliefert werden. Die Vorteile derartiger Lösungen liegen auf der Hand: Kommunikationswege führen auch dann nicht in die Sackgasse, wenn der Partner auf konventionelle Art nicht erreichbar ist. Kommunizieren wird effizienter.
D.B. ist ein Immobilienhändler und nur selten in seinem Büro anzutreffen. “Mein Auto ist mein mobiles Office“, sagt er. Für ihn ist es absolut essentiell, verschiedene Kommunikationskanäle unterwegs zusammenlaufen zu lassen. Faxnachrichten und E-Mails und Festnetzanrufe an sein Büro werden auf seinen Blackberry geliefert und von dort aus beantwortet: ein Beispiel für Unified Communications im KMU. Ein Artikel auf ecin.de erklärt verschiedene UC-Lösungsansätze. Zitat: “Klassische Software-Firmen wie Microsoft beispielsweise sprechen von "VoIP as you are" und versprechen die Integration von Telefonie in die vorhandenen E-Mail und Messaging-Systeme, während Netzwerkausrüster wie Cisco den Einsatz von High-Definition-Video-Systemen propagieren - letztendlich um den Bedarf nach noch mehr Bandbreite in den Netzwerken zu fördern und ihr Kerngeschäft zu stärken. Und auch die klassischen Telefoniefirmen sind beteiligt. Sie erfinden sich entweder gerade neu und transformieren ihr Portfolio von proprietären Systemen hin zu offenen Software-Anwendungen oder versuchen über grosszügige Rabatte auf den Listenpreis ihre Telefonielösungen zu verkaufen.“ mehr dazu >
So einfach kann Sparen sein
12.02.2009
Es ist lange bekannt, dass PC, die im Leerlauf vor sich hinsurren, grosse Energiefresser sind. Nicht nur das: Untersuchungen haben gezeigt, dass PC nur 30 Prozent aller Energie verbrauchen, währenddem sie tatsächlich benutzt werden. 70 Prozent des Stroms wird also im Leerlauf verbraucht. Dabei sind Computer nicht etwa sparsam: Die globale IT-Infrastruktur verbraucht heute schon mehr Energie als die globale Fliegerei. Dabei wäre es doch so einfach: Statt hochzufahren und ihn vergessen, müsste man halt den PC ganz einfach ausschalten, wenn er nicht gebraucht wird – wie zum Beispiel das Auto. Das lässt man ja auch nicht im Leerlauf vor dem Haus stehen, bis man es wieder mal bewegt.
Der Vergleich mit dem Auto ist, wir geben es zu, nicht ganz fair. Das Auto braucht nicht zwei Minuten, bis der Motor nach dem Zünden endlich abfahrbereit ist. Umgekehrt produziert der PC keine Abgase und muss auch nie betankt werden, solange er eingesteckt bleibt. Gerade weil der PC deswegen schlichtweg oft vergessen wird, wenn er mal läuft, haben Mitarbeiter der Universität Liverpool ein einfaches Programm entwickelt, das den PC selbständig ausschaltet. Das kann sich vor allem für Firmen und Institutionen schnell einmal auszahlen. Zitat aus einem MSN-Artikel: “Allein die 1.600 zur Universitäts-Bücherei zählenden Geräte haben pro Woche rund 20.000 Kilowatt verschwendet, was bei aktuellen britischen Strompreisen etwa 2.750 Euro entspricht. Die University of Liverpool konnte eigenen Angaben zufolge dank “Power Down“ mittlerweile 24 Mio. der teuren PC-Leerlaufstunden verhindern.“ Das Programm kann kostenlos von der Uni heruntergeladen werden. mehr dazu > (englisch)
Die Krise und die Kunden
12.02.2009
Alle reden von der Krise, doch wie wirkt sich der Einbruch im Wirtschaftswachstum auf die Kundenbeziehungen aus? Eine Umfrage zeigt: Viele Firmen nehmen sich vor, die Beziehung zu ihren Kunden noch besser zu pflegen, als während den guten Zeiten. Dafür soll vor allem das Marketingbudget eingesetzt werden. Die meisten Verantwortlichen wissen demnach, dass Kundendialog und CRM wichtig sind. Umso mehr erstaunt die Tatsache, dass Kundenanfragen, die per E-Mail eintreffen, immer noch vielerorts ignoriert oder automatisch abgehakt werden.
Zwei Meldungen haben unsere Aufmerksamkeit geweckt. Beide erschienen in der Marketing-Zeitschrift ’acquisa’, und in beiden Fällen geht es um die Beziehungen zum Kunden. Die erste Meldung berichtet über eine Umfrage von BBDO-Consulting über CRM in der Krise. Die Kernaussage: “Das Marketingbudget soll demnach vor allem eingesetzt werden, um die Kundenbeziehungen zu verbessern. Das sagen fast 87 Prozent der 300 befragten Entscheider…“ mehr dazu >
Doch zwischen den guten Absichten und dem tatsächlichen Zustand der Kundenbeziehungen klaffen oft grosse Lücken, wie die zweite Meldung zeigt. Hier geht es um einen einfachen Test. Wie ernst nehmen Firmen Anfragen, die per E-Mail eintreffen? Die Antwort: “72 Unternehmen unterschiedlicher Branchen wurden im Oktober 2008 innerhalb von 18 Tagen mit jeweils zehn Test-E-Mails angeschrieben. Trauriges Resultat: Nur sechs Unternehmen haben alle Anfragen beantwortet. Noch schlimmer: Zwei Unternehmen haben auf keine einzige Anfrage reagiert…“ mehr dazu >
Mehr Streaming, mehr Web-Piraten
12.02.2009
Erinnern Sie sich noch an Napster? Das Peer-to-Peer-Network machte es möglich. Musik im MP3-Format vom Web zu laden, ganz ohne dafür zu zahlen. Bis die Musikindustrie einschritt und der Praxis mit gerichtlichen Klagen ein Ende machte. Ähnliches lief im Bereich Film und Fernsehen ab. Illegale Downloads waren deshalb nicht ganz so einfach zu erstehen, wie sich das viele, vorwiegend junge Anwender gewünscht hätten. Jetzt hat sich die Situation wieder geändert. Downloads sind out, Streaming ist in, und Streaming-Websites, die Filme und TV-Shows völlig gratis anbieten, gibt es immer mehr.
Die Film- und Fernsehindustrie ist nicht ganz unschuldig an dieser Situation. Legales Streaming wird nämlich den Anwendern nicht leicht gemacht, sogar wenn sie bereit sind, dafür zu bezahlen. Mittels Geo-Lokalisierung werden Usern in bestimmten Ländern unzählige Angebote vorenthalten, nur weil sich die Studios und die Produzenten von Inhalten nicht über lokale Copyright-Verträge einigen können. So gibt es immer mehr Sites – viele davon sogar werbefinanziert - wo solche Inhalte ganz problemlos angeschaut werden können. Ein rechtliches Vorgehen gegen die Betreiber der illegalen Streaming-Portale sei sehr schwierig. Zitat aus einem Artikel des e-Commerce-Magazins: “Die prozessualen Möglichkeiten sind vor allem deshalb so eingeschränkt, da die entsprechenden Dienste ihre Server zumeist nicht nur in einem einzigen Land stehen haben. Aufgrund der in Europa unterschiedlichen nationalen, teils suboptimalen Gesetzeslage ist eine rechtliche Verfolgung der Online-Piraten äusserst kosten- und rechercheintensiv. Damit können die Betreiber dieser Portale technische und rechtliche Schlupflöcher nützen, um anonym zu bleiben…" mehr dazu >
Weitere News zur Digitalen Gesellschaft
12.02.2009
Die Versandhändler rechnen dieses Jahr mit weiterem Wachstum – dank dem Online-Handel! mehr dazu >
Amazon hat den neuen Kindle vorgestellt. Die Version 2 des E-Book-Lesers speichert 1500 Bücher, kann aber noch viel mehr. mehr dazu > (englisch)
Für alle, die nicht warten wollen: IE 8 beta kann hier heruntergeladen werden. mehr dazu >
Eine Zukunft ohne Plastikgeld: In Frankreich soll das Handy schon bald die Kreditkarte ersetzen. mehr dazu >
Die Stahlproduktion schrumpft weltweit
21.01.2009 | Stahlhandel
Nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Stahlproduktion zeigt eine Wachstumskurve, die plötzlich ihre Richtung ändert. Die Zahlen der Stahlproduzenten zeigen, dass das Wachstum schon im vergangenen November abrupt gestoppt worden ist. Weltweit wurden 19 Prozent weniger Stahl hergestellt, als im gleichen Monat des Vorjahres, und in den USA waren es gar 40 Prozent weniger.
Die Wirtschaftskrise wirkt sich auf die Stahlindustrie aus, wie ein Kälteeinbruch auf das Thermometer - die Indikatoren zeigen nach unten. Zitat aus einem Handelsblatt-Artikel: “Die weltweite Stahlproduktion befindet sich seit der Jahresmitte im Rückwärtsgang, wobei sich die Dynamik in den beiden vergangenen Monaten verschärft hat. Der Grund dafür ist eine Zurückhaltung der Kunden, die ihr Geschäft durch die Eintrübung der globalen Konjunktur belastet sehen. Viele Stahlverarbeiter berichteten, dass die Bestellungen im Oktober innerhalb einer Woche eingebrochen sind.“ mehr dazu >
Designer-Mode im Internet
21.01.2009 | Textil- und Sportartikelgrosshandel
Gerade im Modebereich hat der Online-Handel enorme Wachstumsraten zu verzeichnen. Besonders erfolgreich sind die Verkäufer von Designermode – Finanzkrise hin oder her. Der Markt für die teuren Textilien boomt weltweit. Sehr reiche Leute, die für ein schönes Teil gerne mal ein paar Tausender hinlegen, gibt es auf jedem Kontinent. Deshalb ist das Internet das perfekte Medium, um diese Kleider an die Frau und oft auch an den Mann zu bringen.
Die Frankfurter Allgemeine porträtiert die Gründerin des erfolgreichsten Shops für Designermode, Natalie Massenet, die mit ihrem in London ansässigen Webshop Net-a-Porter im nächsten Jahr trotz Krise dreistellige Dollarmillionen Umsätze machen will. Zitat: “Dass ihr Markt die ganze Welt ist, schützt vor Einbrüchen. Und noch etwas spricht für den Online-Kauf in Zeiten der Krise: Weil viele Frauen nicht mit Shopping-Trips in schweren Zeiten auffallen möchten, lassen sie sich ihre Luxuswaren in diskreten Paketen mit matter Aufschrift nach Hause liefern - Italien oder Russland einmal ausgenommen, wo demonstrativer Konsum noch sehr wichtig ist. ’Und wenn die Generation meiner neunjährigen Tochter erwachsen wird, die gar nicht weiß, wie es ist, mit ihrer Mutter in einen Laden zu gehen - dann werden alle online einkaufen. Für sie wird es zur zweiten Natur werden.’“ mehr dazu >
E-Commerce: weniger Wachstum bedingt mehr Qualität
21.01.2009
Die Zahl der Online-Shopping-Kunden ist in den letzten Jahren stetig angestiegen – jedes Jahr um rund 15 Prozent. Nun hat sich dieses Wachstum verlangsamt, ganz einfach, weil eine gewisse Sättigung erreicht wurde. Das bedeutet, dass sich der Internet-Handel in Zukunft mehr um die bestehenden Kunden kümmern muss, als bis anhin. Die Qualität der Websites wird noch wichtiger werden – abgesprungene Kunden können nicht mehr einfach durch Neuankömmlinge ersetzt werden.
E-Commerce-Experte Joe Chung prognostiziert auf ecommercetimes.com, dass sich schon in naher Zukunft alles darum drehen werde, wie potentielle und bestehende Kunden die jeweiligen Webshops erleben. “User-Experience“ werde entscheidend sein, schreibt Chung. Anbieter müssten in Zukunft sehr genau beobachten, was auf ihren E-Commerce-Sites vor sich gehe. Eine Konversionsrate von 2 Prozent, wie sie bis anhin durchaus üblich sei, könne absolut nicht mehr akzeptiert werden. Das heisse nämlich, dass 98 Prozent aller potentieller Kunden abspringen, bevor sie etwas kaufen, argumentiert Chung. Zitat: “As the tidal wave of newbie online shoppers ebbs to a trickle, further growth will only come through retaining existing shoppers and poaching new shoppers from your competitors (who of course are trying to do the same thing to you). Winning will be less about scooping up souls from the search engine marketing soup…” mehr dazu > (englisch)
Digitaler Preisvergleich jetzt auch mobil
21.01.2009
Verkaufspreise werden immer wichtiger, und zwar nicht nur, weil die Wirtschaft auch schon bessere Zeiten gesehen hat. Heute ist es möglich, mit digitalen Mitteln in Sekundenschnelle die besten Angebote ausfindig zu machen. Diese Preistransparenz wird nun mit der Lancierung einer neuen Software für iPhone und iPod Touch noch totaler. Das Programm ist gratis und ist in der Lage, die Ladenpreise für Unterhaltungselektronik und IT-Produkte mit den Angeboten in über 80 Schweizer Online-Shops zu vergleichen. Das Angebot ist gefragt: Schon kurz nach der Ankündigung haben 3000 iPhone-Besitzer in der Schweiz die Software heruntergeladen.
Der Comparis-Produktevergleich lässt sich im App-Store von Apple herunterladen. Ein Tipp mit der Fingerspitze auf den Bildschirm der Mobile-Geräte genügt dann schon, um den Produkte- und Preisvergleich in Gang zu setzen. Die im Auftrag von comparis.ch entwickelte Software zeigt in Sekunden, ob das gewünschte Gerät anderswo zu einem besseren Preis zu kaufen wäre. Der mobile Preisvergleich stellt die Verbindung zu über 80 Online-Shops in der ganzen Schweiz her. Das gewünschte Produkt kann über ein Suchfeld direkt oder über Gerätekategorien oder den Herstellernamen gesucht werden. Für die Anbieter von CE- und IT-Produkten heisst dies, dass sich Preistransparenz und Preis-Wettbewerb weiter verschärfen werden; potentielle Kunden können jetzt auch mobil die aktuellsten Preise vergleichen. mehr dazu >
Antivirusprogramme erkennen nicht alle Malware
21.01.2009
Die Chance, mit dem PC trotz Antivirusprogramm einen Virus einzufangen, sei heute grösser, als sie noch vor fünf Jahren war – ganz ohne Schutzprogramm. Es gebe nämlich immer mehr Malware, die auch namhafte Antivirusprogramme überlisten könne, ist in einem Artikel auf ZDNet nachzulesen. Vor allem Spyware und Adware, aber auch Programme, die den befallenen PC zu einem Bestandteil eines Spam-versendenden Netzwerks machen, gehören in die Kategorie jener Viren, die so gebaut werden, dass sie von installierten Schutzprogrammen nicht erkannt werden.
Alles in allem böten Antivirenprogramme keinen ausreichenden Schutz mehr, um vor einer Verseuchung sicher zu sein, heisst es bei ZDNet. Der Artikel zeigt auf, welche Möglichkeiten man als User hat, sich trotzdem vor einer ’Verseuchung’ zu schützen und was man im Notfall gegen einen Virus unternehmen kann. Zitat: “Wenn man Anzeichen eines Malwarebefalls erkennt, obwohl man eine aktuelle Antivirenlösung installiert hat, dann ist es sinnvoll, sich selbst auf die Suche zu machen. Relativ einfach sind solche Anzeichen zu erkennen, wenn es sich um Malware mit Adware-Komponenten handelt. Derartige Schädlinge geben sich keine Mühe, unentdeckt zu bleiben. Sie verändern die Homepage des Browsers, und Webseiten, die definitiv werbefrei sind, zeigen plötzlich Pop-ups mit dubiosem Inhalt an, obwohl ein Pop-up-Blocker aktiviert wurde. Schwieriger wird es bei Anzeichen von Malware, die definitiv unentdeckt bleiben will, wie Botnets oder Spyware, die auf der Suche nach persönlichen Daten auf der Festplatte ist. Zu den Anzeichen gehören häufige Abstürze von Programmen, die bisher gut funktioniert haben, eine langsame Internetverbindung, keine oder verzögerte Reaktion auf Maus und Tastatur und der Anstieg des Internetdatenvolumens…“ mehr dazu >
Killt das Internet die traditionellen Medien?
21.01.2009
Das Internet bietet den Medien eine grossartige Chance! Das Internet macht den bestehenden Medienunternehmen das Leben schwer! Welcher dieser zwei entgegengesetzten Standpunkte sich am Ende als richtig herausstellt, wissen wir auch nicht. Man darf aber annehmen, dass die Antwort irgendwo in der Mitte liegen wird. Momentan zeichnen sich beide Entwicklungen ab: Die Aktien vieler angesehener Medienunternehmen sind ins Bodenlose gesunken, währenddessen verschiedene Internetanbieter immer mehr Anhänger gewinnen. Im Web als Verleger Geld zu verdienen, ist jedoch nicht einfach.
Der amerikanische Medienexperte Jay Rosen vertritt bezüglich Internet und Medien die optimistische These: Das Web eröffne durch seine Zugänglichkeit enorme Möglichkeiten für den Journalismus, sagt er in einem Interview mit der NZZ. Zitat: “ Das Internet ermöglicht eine unkomplizierte Teilhabe einer Menge von Menschen. Das ermöglicht es dem Journalismus, deren Begabungen zu nutzen. Jeder kann heute mit den Werkzeugen der Medienproduktion umgehen, und genau das ist es, was diese neue Phase für die Presse so spannend macht: Viele Menschen machen mit, und das ist grossartig.“ mehr dazu >
Nicht ganz so rosig sehen es die Verleger, wie kürzlich eine Tagung der Schweizer Branchenvertreter zeigte. Auflagen und Werbeumsätze schrumpfen, einfache Lösungen sind nicht in Sicht. Zitat, ebenfalls aus der NZZ: “ Es ist noch nicht so lange her, da konnten Schweizer Tageszeitungen auf den beiden Säulen Lesermarkt und Werbemarkt gut bestehen. Neben der gegenwärtigen Krise machen ihnen nun auch die Veränderungen in der Medienbranche zu schaffen. Vor kurzem lauerte die Gefahr noch in Form von Gratiszeitungen und dem Internet. Die Wirtschaftskrise hat die Probleme noch verstärkt, doch nun drängen auch noch neue Akteure in den Markt, weshalb rasch effiziente Geschäftsmodelle gefragt sind.“ mehr dazu >
Schadet Google der Umwelt?
21.01.2009
Klimawandelhysterie kann seltsame Blüten treiben – auch in einem Winter, der fast täglich mit neuen Kälte- und Schneerekorden auf sich aufmerksam macht. Die neusten Schlagzeilen betreffen das Suchmaschinen-Unternehmen Google, dessen schiere Grösse dazu führt, dass es immer öfter ins Visier der Kritiker gerät. In diesem Falle ist es ein amerikanischer Wissenschaftler, der errechnet hat, dass eine einzige Google-Suche etwa halb soviel Kohlenstoff produziere, wie das Aufbrühen einer Tasse Tee, nämlich rund 7 Gramm.
Der Physiker, der diese Rechnung erstellte, scheint sich allerdings um ein paar Kommastellen verrechnet zu haben – wenn man den Stellungnahmen von Google glauben darf. Die Google-Leute müssten es eigentlich wissen: Schliesslich bezahlen sie die Rechnungen für die Energie, die ihre Serverzentren verbrauchen. Zitat: “Laut Google verbraucht eine durchschnittliche Suchanfrage rund 0,0003 Kilowattstunden Energie und produziert dabei 0,2 Gramm Kohlendioxid. Diesen Werten setzt Google seine Bemühungen zur Verbesserung der Energieeffizienz entgegen. Allein mit der 2007 ins Lebens gerufenen ’Climate Savers Computing Initiative’ solle der Energieverbrauch durch Computer bis 2010 halbiert werden - was die globalen CO2-Emissionen um 54 Millionen Tonnen pro Jahr reduziere. Ein Wert, der, so Google, ’einer ganzen Menge Teekessel’ entspricht.“ mehr dazu >
Open-Source-Software für fast alle Anwendungen
21.01.2009
“Zahlen Sie nur noch die Hardware“, titelt die Computerwoche und spricht damit die unzähligen verfügbaren Open-Source-Programme an, die völlig legal und trotzdem absolut gratis im Internet erhältlich sind. Gratis heisst in diesem Falle nicht etwa qualitativ minderwertig – im Gegenteil. Der Autor hält fest, dass die 40 vorgestellten Programme hochwertig und technisch fortgeschritten sind.
Bei den von der CW zum Download verlinkten Programme handelt es sich um sehr gebräuchliche aber auch um sehr spezifische Anwendungen. Zum Beispiel: Spybot Search & Destroy, zur Bekämpfung von Spy-Ware und anderen Schädlingen; Thunderbird, ein Mail-Client; UltraVNC, zur Ferninstallation und -wartung von Netzwerken; VirtualBox, ein praktisches Virtualisierungswerkzeug für Heimanwender und KMU; sowie verschiedene Mediaplayer, Browser und Office-Programme. mehr dazu >
Weitere News zur Digitalen Gesellschaft
21.01.2009
Mobile Telefone mit eingebauter GPS-Technologie können programmiert werden, dass damit beim Autofahren keine SMS mehr geschrieben werden können. Das Google-Telefon macht es vor. mehr dazu >
In England wird ab Mitte März der gesamte E-Mail-Verkehr registriert. Die EU will es so. mehr dazu >
Die CES in Las Vegas bietet auch in der Krise einen grossen Unterhaltungswert und viele neue Gadgets. mehr dazu >
Das Internet bittet um Ihr Geld – ausnahmsweise nicht für Viagra und dergleichen, sondern für viele gute Zwecke. mehr dazu >
Strompreise im Überblick
17.12.2008 | Stahlhandel
Die Stahlindustrie hat gegenwärtig, wie fast alle anderen Branchen auch, mit der sich verschlechternden Wirtschaftslage zu kämpfen. Dazu kommen die stark steigenden Strompreise, die die Stahlhersteller eines wichtigen Standortvorteils berauben werden. Trotzdem sind viele in der Branche zuversichtlich.
Marcel Imhof, zum Beispiel, operativer Chef des Stahlkonzerns Schmolz + Bickenbach, gab im Interview mit der NZZ zu Protokoll, dass er trotz der Krise seine Belegschaft nicht abbauen will. Dafür kritisiert er die Politik für ihre Kurzsichtigkeit. Er bedaure, dass der Stromversorgung als Service public nicht mehr Priorität eingeräumt werde. Unterdessen gehen die Diskussionen über die Entwicklung auf dem Strommarkt weiter. Wer mitreden will, sollte informiert sein. Dabei könnte die Website des Preisüberwachers helfen, die ein nützliches Tool in Form einer Schweizerkarte zur Verfügung stellt, auf der die kommenden regionalen Preissteigerungen in allen Verbraucherkategorien eingesehen werden können. mehr dazu >
Sportkleider: bald nie mehr nass?
17.12.2008 | Textil- und Sportartikelgrosshandel
Schweizer Materialforscher haben mit der Entwicklung eines super-wasserabweisenden Materials weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Unter der Leitung von Professor Stefan Seeger am Institut für physikalische Chemie der Universität Zürich, haben sie mit Nanotechnologie eine revolutionäre Veredelung für Textilgewebe entwickelt. Sie beschichteten Polyesterstoff mit Milliarden von Silikon-Nanofilamenten. Wassertropfen bleiben auf diesem Gewebe als sphärische Kugeln stehen und kommen so praktisch nicht mit den darunter liegenden Fasern in Kontakt. Schon bei der geringsten Neigung rollen die Wassertropfen wie Kugeln rückstandsfrei ab. Mit anderen Worten: Der Stoff bleibt vollständig trocken.
Laut Prof. Seeger gibt es weltweit keinen Stoff, der besser wasserabweisend ist. Belastungstests haben gezeigt, dass der Effekt ausserordentlich dauerhaft ist. So konnte das Material während zwei Monaten unter Wasser gehalten werden und blieb trotzdem trocken. Grösstes Potential sehen die Forscher bei Anwendungen für wasserabweisende Sportbekleidung, zum Beispiel für Schwimmanzüge. Man kann sich leicht vorstellen, dass es noch viele andere Anwendungsmöglichkeiten im täglichen Gebrauch geben wird, zum Beispiel für Sportler (und andere Konsumenten), die sich während längerer Zeit nassem Wetter aussetzen müssen. mehr dazu >
Daten, die sich in Luft auflösen
17.12.2008
Die Vorteile der digitalen Datenspeicherung gegenüber analogen Ablagen sind vielfältig. Kopien können ohne Qualitätsverlust angefertigt werden, Suchprozesse sind schnell und einfach erledigt. Doch Wissenschaftler warnen schon seit längerer Zeit davor, dass sich digitale Daten auf vielen populären Medien nicht unbeschränkt lange aufbewahren lassen. Die meisten Medien haben ein Ablaufdatum, und die schlechte Nachricht ist, dass dieser Zeitpunkt wahrscheinlich um einiges früher eintrifft, als wir es erwarten. Es lohnt sich deshalb, Datenarchive regelmässig zu überprüfen.
Plötzlicher Datenverlust kann sowohl für eine Privatperson mit einem PC als auch für ein Unternehmen ziemlich katastrophale Folgen haben und enorme Kosten auslösen. Doch je mehr wir uns auf digitale Speicher verlassen, desto öfter passiert der Daten-GAU. Dem digitalen Zeitalter drohe deswegen eine gigantische Gedächtnislücke, schreibt die Wirtschaftswoche in einem ausführlichen Artikel zum Thema. Zitat: “ Denn die von Unternehmen wie Privatleuten zig-millionenfach zur Datensicherung genutzten CD- und DVD-Rohlinge sind offenbar längst nicht so haltbar wie angenommen. Selbst höherpreisige, speziell für die Langzeitarchivierung gefertigte Datendisks erwiesen sich jüngst in Stresstests des IT-Fachmagazins „c’t“ als erschreckend unzuverlässig. Viele der silbernen Speicherscheiben hielten unter verschärften, die beschleunigte Alterung simulierenden Klimabedingungen nur wenige Hundert Stunden. Dann waren die darauf gespeicherten Informationen nicht mehr lesbar.“ Selbst unter Normalbedingungen traut c’t-Tester Hartmut Gieselmann den besten getesteten Rohlingen nur eine Haltbarkeit zwischen drei und fünf Jahren zu. Spätestens dann müssten die Scheiben kontrolliert und die gespeicherten Daten umkopiert werden.“ mehr dazu >
Rechnungen ganz ohne Papier
17.12.2008
E-Banking gehört zu den populärsten Anwendungen im Internet. So müsste es eigentlich längst selbstverständlich sein, dass auch Rechnungen digital erledigt werden – und zwar von der Ausstellung bis zur Begleichung. In der Schweiz wurde ein anfänglicher Schritt in diese Richtung gemacht, und es sind immerhin schon mehr als 90 Finanzinstitute, rund 300'000 Privatpersonen und mehr als 180 Rechnungssteller, die sich am Projekt E-Rechnung beteiligen. Die E-Rechnung ist ein Service der Schweizer Finanzinstitute. Die Banken sowie Post Finance haben ihre E-Banking-Systeme so ausgebaut, dass die Kunden ihre Rechnungen elektronisch empfangen, prüfen und bezahlen können.
Die digitale E-Rechnung löst die Papierrechung ab und macht es somit nicht nur möglich, Papier, sondern auch Zeit zu sparen. Die Anwendung ist nämlich denkbar einfach. Wer einen E-Banking-Vertrag besitzt, kann sich direkt im E-Banking für die E-Rechnung anmelden - die Anwendung ist für E-Banking-Kunden gratis. Um Rechnungen elektronisch zu empfangen und zu bezahlen, muss der Kunde in seinem E-Banking-Portal unter dem Menüpunkt "E-Rechnung" die E-Rechnungs-Funktion aktivieren. Dann kann er sich in der Rechnungssteller-Liste bei seinen Rechnungsstellern für die E-Rechnung anmelden. Die nächste Rechnung kommt dann bereits elektronisch. Vor der Bezahlung kann der Kunde die Rechnung über einen geschützten Link öffnen und prüfen. Referenznummer, Betrag, Fälligkeitsdatum und Gutschriftskonto werden dem Kunden angezeigt und können per Mausklick bestätigt, und die Rechnung so zur Zahlung freigegeben werden. Bei Bedarf können Betrag oder Fälligkeitsdatum angepasst werden. mehr dazu >
Wie sicher sind Social-Networks?
17.12.2008
Social-Networks, wie Facebook oder Xing, haben in den letzten Jahren stark an Beliebtheit gewonnen. Immer öfter geistern aber auch Geschichten durch die Medien, die vom Missbrauch dieser Plattformen berichten. Anwender werden vor allem darauf aufmerksam gemacht, dass sie mit der Preisgabe von zu vielen Informationen ihre Privatsphäre gefährden. Dabei geht es nicht nur um den Diebstahl und den Missbrauch von privaten Daten, sondern auch um die Sicherheit von Firmendaten.
Es sind nicht nur Spammer, Virenautoren und Datendiebe, die auf Social-Networks ihr Unwesen treiben. So kommt es auch vor, dass die Daten einzelner Mitarbeiter dazu benutzt werden, bei einem Unternehmen über die virtuelle Hintertür Einlass zu erhalten. Zitat aus einem Artikel des e-Commerce-Magazins: “Die Informationen, die Mitglieder von Social Networks über sich und ihr Umfeld preisgeben, erlauben es Cyber-Kriminellen aber auch, gezielte Angriffe auf Unternehmen durchzuführen. ’Mit den Informationen, die man in Xing über eine Firma zusammentragen kann, lassen sich gezielte Phishing-Mails an Geschäftsführung, Vertrieb oder Buchhaltung verfassen. Diese können Bezug nehmen auf die Position im Unternehmen, Kollegen und Hobbies. Die so eingeschleusten maßgeschneiderten Spyware-Trojaner können Firmen ruinieren’…“ mehr dazu >
Ist der Online-Handel krisensicher?
17.12.2008
Die globale Wirtschaft stecke in einer Krise, so die übereinstimmende Meinung vieler Experten. Schlagzeilen über Betriebsschliessungen und Entlassungen auch in der Schweiz bestätigen diese Einschätzung, und der nächste Präsident der USA steht nicht alleine da, wenn er voraussagt, dass die Situation sich verschlimmern werde, bevor es wieder bergauf gehe. Inmitten dieser düsteren Stimmung sorgt der Online-Handel für etwas Zuversicht. Die vorweihnächtlichen Zahlen sind ausgezeichnet, von einem Einbruch kann keine Rede sein. Allein bei Ebay wurden schon im November täglich eine Million Artikel verkauft.
Aus den USA werden allen schlechten Nachrichten zum Trotz, auch wachsende Online-Umsätze gemeldet, und auch der Deutsche Einzelhandelsverband rechnet mit sehr positiven Verkaufszahlen. Allein im November und Dezember wollen die Online-Händler über 5 Milliarden Euro umsetzen. Der Verband hält damit an seiner Umsatzprognose fest. Konkrete Anzeichen dafür, dass der erwartete Konjunkturabschwung oder die Finanzmarktkrise den Online-Handel bereits in diesem Jahr treffe, sehe man derzeit nicht, gab der Verband bekannt. Der Umsatzanteil des E-Commerce am gesamten Einzelhandelsumsatz liegt bei rund 3,5 Prozent. Von der positiven Entwicklung des Internethandels profitieren aber auch jene Detailhändler, die neben ihrem Laden auch einen Webshop betreiben. Knapp 50 Prozent dieser Multi-Channel-Unternehmen dürfen mit einem weiteren Umsatzwachstum bis Mitte 2009 rechnen. mehr dazu >
Senioren als Marktsegment
17.12.2008
Es gibt immer mehr alte Menschen, deshalb wird dieses Segment auch immer interessanter für die Anbieter von Waren und Dienstleistungen. Dass es aber nicht immer ganz einfach ist, den Ansprüchen der Senioren zu genügen, wissen zum Beispiel die Anbieter von mobilen Telefonen. Hier besteht ein attraktiver Markt: Zwei Drittel aller Schweizer und Schweizerinnen über 65 besitzen noch kein mobiles Telefon. Zwar sind die speziellen Ansprüche bekannt, die viele Senioren an ihre Handys stellen. Auch wenn diese erfüllt werden, heisst das aber noch lange nicht, dass die Geräte beim Zielpublikum auch ankommen.
“Rüstige Rentner wollen keine Senioren-Handys“, titelte der Tagesanzeiger kürzlich und fasste damit das Dilemma der Anbieter schon im Titel zusammen: Ältere Kunden haben zwar spezielle Ansprüche, wollen deswegen aber noch lange nicht als Senioren behandelt werden. Zitat aus dem Artikel: “[…] der Markt ist kompliziert, wie das Beispiel der Swisscom zeigt. Vor gut drei Jahren scheiterte sie an einem Einfach-Handy. Während der Tests waren die älteren Menschen begeistert gewesen von der einfachen Bedienung, der gut lesbaren Schrift, den grossen Tasten. In den Regalen der Swisscom-Shops lagen die Geräte dann aber wie Blei. Dabei hatte sich die Swisscom solche Mühe gegeben: Das Comfort-Handy, wie man es nannte, zielte vordergründig nicht nur auf Senioren ab…“ mehr dazu >
RFID: Wachstum trotz Problemen
17.12.2008
RFID steht für “Radio Frequency Identification“ und beschreibt die drahtlose Übermittlung von Daten, gewöhnlich dazu benutzt, um Waren mit der zugehörigen Information zu verbinden. Eine umfangreiche Studie der Forschungsabteilung der Deutschen Bank hat nun das Potenzial von RFID ausgeleuchtet. Dabei sind auch praktische Probleme zum Vorschein gekommen. So existiere immer noch keine günstige und passende Standard-Softwarelösung für RFID. Deshalb müssten die beteiligten Produzenten, Transportunternehmen und Händler sich immer noch untereinander abstimmen, wenn sie ein System einführen wollen. Trotzdem sehen die Marktforscher weiterhin solides Wachstum für RFID voraus.
Das Aufkommen von RFID führe zu einem Paradigmenwechsel, glauben die Autoren der Studie. Den Informations- und Kommunikationstechnologien komme nämlich bei der Umsetzung von stufenübergreifenden Wertschöpfungsprozessen eine wachsende Bedeutung zu. Nach neuem Muster werde die Trennung zwischen der Ware und der ihr zugeordneten Information aufgehoben. Die neue Technologie ermögliche vielfältige Innovationen. Allerdings werde nicht jedes von technischer Faszination getriebene RFID-Projekt zum wirtschaftlichen Erfolg, warnen die Autoren. Unternehmen müssten im Vorfeld des RFID-Einsatzes kritisch Kosten und Erträge hinterfragen, um das positive wirtschaftliche Potenzial der Funkchips auszuschöpfen. Zitat: “RFID fördert die gesamtwirtschaftliche Innovationskraft. Die Automatisierung der Prozesse steigert zunächst die Effizienz des innovativen Unternehmens. Darüber hinaus führt RFID mittelfristig zu einem erweiterten gesamtwirtschaftlichen Angebot von Waren und Dienstleistungen.“ mehr dazu > (PDF-Datei, 11 Seiten)
Weitere News zur Digitalen Gesellschaft
17.12.2008
Die NZZ erklärt die Funktion, aber auch die Stärken und Schwächen verschiedener Suchmaschinen. mehr dazu >
Die Google-Suchrangliste: Nach was und wem wurde dieses Jahr am meisten gesucht. mehr dazu >
In den USA will die zuständige Telekommunikationsbehörde den landesweiten Internetzugang per Wireless LAN möglich machen. Werbung soll die Kosten tragen, für die Anwender soll der Zugang gratis sein. Ein Muster für die Welt? mehr dazu >
Suchen Sie noch ein Geschenk für jemanden, der Ihnen nahesteht? Wieso nicht einen digitalen Bilderrahmen unter den Baum legen – Spiegel Online gibt einen Überblick. mehr dazu >
Recycling-Preise brechen ein
20.11.2008 | Stahlhandel
Die globale wirtschaftliche Unsicherheit wirkt sich auch auf die Preise von wieder verwertbaren Materialen aus: Diese sind in kürzester Zeit fast ausnahmslos massiv zurückgegangen. Das gilt auch für Altmetalle und Stahlschrott. Die Folgen seien für die Branche und deren Kunden gravierend, schreibt der Verband Stahl-, Metall- und Papier-Recycling Schweiz. Schrott und Altpapier würden von den Verwertern zurzeit nur noch beschränkt oder gar nicht mehr abgenommen. Wer trotzdem liefern will, muss draufzahlen.
Die unsichere Situation auf den Finanzmärkten und die Rezessionsängste hätten weltweit zu einem massiven Nachfragerückgang in der Industrie und der Baubranche geführt, teilt der Verband mit. Diese Zurückhaltung habe sich unmittelbar auf die Rohstoffmärkte ausgewirkt. Die Stahlwerke, Giessereien und Papierfabriken haben ihre Produktion und ihre Nachfrage nach Sekundärrohstoffen markant gedrosselt. Daraus resultiert neben tiefen Abnahmepreisen ein ernstes Absatzproblem für die Schrott- und Altpapierbranche. Aus dieser Situation ergeben sich auch Veränderungen für die Kunden und Lieferanten der Branche. Während in den letzten Jahren beim Schrotthandel Entschädigungen für die abgegebenen Altmetalle entrichtet werden konnten, muss der Handel vom Abgeber nun wieder für verschiedene Materialien Zuzahlungen verlangen, um den Verarbeitungs- und Transportaufwand zu decken. Einen Vorteil haben die sinkenden Preise: Buntmetalldiebstähle sind plötzlich kein Problem mehr. mehr dazu >
Sportbekleidung im Wandel
20.11.2008 | Textil- und Sportartikelgrosshandel
Der Handel mit Sportartikeln erbringt in der Schweiz jährliche Umsätze von weit über 2 Milliarden Franken. Zu diesem Geschäft gehört auch der Handel mit Sportbekleidung. In diesem Sektor sind in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht worden, und die Innovation schreitet ständig weiter voran. Es gibt fast nichts, was moderne Textilien nicht können.
Selbstverständlich stellt sie sich für viele Sportler immer noch: Die Frage nach der Natur- oder der Kunstfaser. Heute werden im Sportbekleidungsmarkt sowohl Natur- als auch Kunstfasern verarbeitet und angeboten. Viele dieser Design-Stoffe fallen unter die Kategorie ’smarte Textilien’. Zitat aus einem NZZ-Artikel zum Thema: “Dass kein Produkt in allen denkbaren Situationen die bestmögliche Funktion bieten kann, darin sind sich alle einig. Dazu René Rossi von der Empa: ’Die Eigenschaften der Bekleidung sind stark von der Anwendung abhängig. Wenn man zum Beispiel nach dem Joggen duschen geht, muss die Kleidung nicht unbedingt schnell trocknen. Beim Trekken ist die Trocknungszeit hingegen sehr wichtig. Das Schweiss-Management muss also der körperlichen Wärmeproduktion, den Umgebungsbedingungen – Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Sonneneinstrahlung, Wind – und dem Belastungsprofil – Dauerleistung oder wechselnde Aktivität – angepasst werden.’“ mehr dazu >
Webanalysen: Erkenntnisse statt Statistiken
20.11.2008
“Es gibt Lügen, verdammte Lügen, und dann gibt es Statistiken“, soll der britische Regierungschef und Literat Benjamin Disraeli schon im 19. Jahrhundert gesagt haben. Weit daneben lag er mit dieser Aussage nicht, da Statistiken bekanntlich auf verschiedenste Art und Weise interpretiert werden können. Heute, 150 Jahre später, gilt es bezüglich Statistiken immer noch, Vorsicht walten zu lassen. Auch die Auswertung der Besucherzahlen auf Ihrer eigenen Website sollte deshalb mit gebührender Sorgfalt vorgenommen werden.
„Statistik ist gut, Web-Controlling ist besser“, ist ein Artikel zum Thema Web-Analysen auf ecin.de überschrieben. Die Autoren legen dar, dass heute kein ernsthaftes Unternehmen auf betriebswirtschaftlich verwertbare Erfolgskontrollen und Effizienzanalysen für seine Web-Sites verzichten könne. Zitat: “Durch aussagekräftige Analysen erkennen Sie Erfolge und Optimierungsmöglichkeiten Ihrer Webpräsenz sowie wichtige Kennzahlen Ihrer Onlinemarketing-Massnahmen. Um relevante Analysen zu erhalten, benötigen Sie ein passendes Werkzeug. Die Auswahl ist nicht einfach, entscheidet aber über die Art der gesammelten Informationen und damit über den tatsächlichen Nutzen. Grundsätzlich gibt es zwei technische Ansätze, um Informationen über die Aktivitäten der Besucher auf Ihrer Website zu sammeln: Die Logfile-Analyse (Server-basierte Daten) und die Analyse von Cookie-basierten Daten (Client-basierte Daten). Bei der Logfile-Analyse wird die Logdatei (ein automatisch erstelltes Protokoll aller oder festgelegter Aktivitäten) nach bestimmten Kriterien untersucht. Für die Analyse von Cookie-basierten Daten werden in den Quell-Code der Webseiten unsichtbare Minibilder (1-Pixel-Grafik) integriert…“ mehr dazu >
Zertifizierte Konvergenz
20.11.2008
Obwohl die Konvergenz zwischen Unterhaltungselektronik (CE) und IT schon seit Jahren immer wieder beschworen wird, sind sich PC, Fernseher und Radio immer noch nicht viel näher gekommen. Das könnte sich aber bald ändern. Ein Zusammenschluss 250 führender Firmen aus dem CE- und IT-Bereich, sowie aus der mobilen Kommunikation, treibt eine Konvergenz-Norm voran. DNLA (Digital Living Network Alliance) ist ein Standard, der das Zusammenspiel verschiedenster Geräte garantieren soll.
Es gebe bereits etwa 3000 Geräte, die dem neuen DNLA-Standard entsprechen, war kürzlich an der CE-Messe in Zürich zu hören. 900 dieser Geräte von 40 verschiedenen Herstellern sind bereits auf der DNLA-Website aufgelistet. DLNA-zertifizierte Geräte sind getestet und werden mit einem Logo versehen, das für Konvergenz steht. Mit anderen Worten: Sie müssen problemlos und ohne weitere Konfiguration miteinander kommunizieren können. Ausser Apple, das bevorzugt (und mit Erfolg) die eigenen Standards pflegt, beteiligen sich die wichtigsten namhaften Firmen der IT- und CE-Branchen an diesem Unterfangen. Namen wie Microsoft, HP, Intel, Sony, Panasonic, Philips, Samsung und Nokia müssten eigentlich eine erfolgreiche Zukunft garantieren. mehr dazu > (PDF-Datei)
Können Sie richtig telefonieren?
20.11.2008
Der Duden war lange Zeit das Synonym für Deutsche Rechtschreibung und Grammatik. Aber der Duden-Verlag hat seine Aktivitäten längst diversifiziert und bietet heute auch Wissen aus anderen Lebensbereichen an. Im neusten Werk geht es um das richtige Telefonieren im Berufsleben. Wer es verstehe, Anrufenden freundlich und kompetent zu begegnen, auf ihr Anliegen einzugehen und rasch die gewünschte Lösung anzubieten, steigere nicht nur den persönlichen Erfolg, sondern könne auch massgeblich zum Erfolg des Unternehmens beitragen, meinen die Autoren.
Hohe Kundenzufriedenheit, nützliche Geschäftskontakte, befriedigende Verkaufs- und Verhandlungsergebnisse, tragfähige Kompromisse - all das sind Resultate einer professionellen telefonischen Kommunikation. Der neue Duden-Ratgeber ’Routiniert telefonieren – leicht gemacht’ vermittelt wertvolle Informationen, präsentiert Strategien und enthält nicht zuletzt zahlreiche Gesprächsbeispiele sowie einen Telefon-Knigge mit Tipps und Empfehlungen für das Verhalten mit und am Telefon sowie am Handy. Das Themenspektrum des Ratgebers reicht von der ’Psychologie des Telefonierens’ über Gesprächsführung in typischen Situationen wie beispielsweise Einkauf und Telefonmarketing, Bestellung, Beschwerde und Vermittlung bis hin zum richtigen Umgang mit Anrufbeantworter oder Voicemail. Der 264 Seiten starke Telefonratgeber ist als Buch oder als E-Book für jeweils 9,95 Euro im Buchhandel oder als Download erhältlich. mehr dazu >
Green IT: nur warme Luft?
20.11.2008
Umweltfreundliches Computing, im gängigen Neudeutsch auch “Green IT“ genannt, hat sich schon lange zu einem Modetrend entwickelt. Wer den Begriff googelt, erhält mehr als 10 Millionen Treffer aus dem Netz, und fast 2000 News-Artikel zum Thema. Doch der grüne IT-Trend scheint vor allem aus viel heisser Luft zu bestehen. ZDNet hat schon vor einigen Monaten in einem Artikel gefragt, ob “alles nur Marketing“ sei. Die Autoren lagen mit ihrer Vermutung nicht so falsch. Eine Untersuchung von WWF und Gartner hat gezeigt, dass es in der IT-Branche nur sehr langsam grünt, und dass viele Unternehmen diesbezüglich so gut wie gar keine Errungenschaften vorzuweisen haben.
Unter dem Titel: “Welche Hersteller wirklich grün sind - und welche nur über Green IT reden“ nennt die Computerwoche in einem ausführlichen Artikel Namen. Dabei gibt es einige Überraschungen. So habe der Suchmaschinengigant Google (Motto: ’Don’t be evil’) überhaupt keine Regeln zum Umweltschutz etabliert. So gebe es bei Google zum Beispiel nicht einmal Minimalanforderungen an eine umweltfreundlichere Supply-Chain. Andere Grossunternehmen, wie HP und IBM, haben in der Untersuchung besser abgeschnitten. Dass fast alle IT-Unternehmen viel über Umweltschutz reden, hat seinen Grund. Grünsein bringt in der heutigen Zeit Wettbewerbsvorteile. Mit anderen Worten: Green IT verkauft sich besser! mehr dazu >
Stress durch mobile Kommunikation
20.11.2008
Viele User haben insgeheim längst realisiert, dass Smartphones und andere mobile Kommunikationsmittel nicht nur Segen bringen. Für zahlreiche Anwender hat die neue Technologie zu einem ständigen Druck geführt: Vorgesetzte, Mitarbeiter und Kunden erwarten, dass Nachrichten sofort beantwortet werden, Kommunikation muss augenblicklich, oder wie die Amerikaner sagen, ’instant’ sein. Dieser Stress muss nicht sein: Wer mobile Kommunikationsmittel sinnvoll einsetzt, kann diese Entwicklung abwenden.
Die Informationsflut ist durch den mobilen Internetzugang nur noch grösser geworden. Damit steigt auch die Gefahr, in der Nachrichtenschwemme zu versinken: Arbeits- als auch Lebensqualität leiden darunter. Unter dem Titel: “Die Realtime-Illusion“ gibt Oliver Gassmann, Professor für Innovationsmanagement an der Universität St. Gallen, im Manager Magazin konkrete Tipps für den Umgang mit mobilen Geräten, wie zum Beispiel dem allgegenwärtigen Blackberry. Er zeigt auch auf, wie Probleme entstehen. Zitat: “Im vergangenen Jahr wurde ich von der Geschäftsleitung einer europäischen Grossbank gebeten, ein Seminar zum Thema Innovation zu halten. Die Gründe für die schwache Innovationsfähigkeit des Unternehmens zeigten sich bereits in der ersten Stunde: Zwei Drittel der Teilnehmenden, alles hochrangige Führungskräfte, sassen mit gesenkten Köpfen vor mir und tippten permanent auf ihren Blackberrys herum. Sie versuchten, gleichzeitig im Seminar und in der virtuellen Welt zu agieren.“ mehr dazu >
Internet überholt Katalog
20.11.2008
Der Online-Handel in Deutschland wächst so rasant, dass schon im nächsten Jahr mehr als die Hälfte aller Versandhandelsumsätze im Internet erzielt werden. Das wären mehr als 20 Milliarden Euro. Auch die Abkühlung der Konjunktur und die globale Finanzkrise scheinen der ständig wachsenden Popularität des Internet-Shoppings keinen Abbruch zu tun. Die Zahl der Online-Shopper wuchs in den letzten 12 Monaten um weitere 7 Prozent.
Der Bundesversand des Deutschen Versandhandels (bvh) freut sich natürlich ob dieser Entwicklung. Schliesslich hat das Internet das eher konservative Segment der Kataloghändler kräftig durchgeschüttelt und erneuert: Wer heute keinen Online-Shopping-Kanal hat, gerät ins Hintertreffen. Das spiegelt sich dann auch in den ständig steigenden Zahlen der Online-Shopper, von denen der bvh heute mehr als 31 Millionen zählt. Wie der Verband mitteilt, geben die Deutschen im Internet am meisten Geld für Kleider und Schuhe aus. Ganz oben auf der Shopping-Liste stehen auch Bücher, CDs und DVDs und elektronische Geräte. mehr dazu >
Weitere News zur Digitalen Gesellschaft
20.11.2008
Das Suchen nach Produkten ist die am meisten praktizierte Aktivität im Internet – zusammen mit dem Kommunizieren mit E-Mail. mehr dazu > (PDF-Datei, 4 Seiten)
Altbewährte Formen von Werbung sind den Ansprüchen der Webnutzer oft nicht gewachsen: Das soziale Web stellt höchste Ansprüche an Marketingfachleute. mehr dazu >
Blu-Ray, der neue High-Def-DVD-Standard, läuft Gefahr, an der komplizierten Bewirtschaftung aller beteiligten Patente zu scheitern. mehr dazu >
Das Angebot an Notebooks in allen Grössen, Leistungs- und Preisklassen nimmt ständig zu. Wer sieht da noch durch? mehr dazu >
Stahlpreise sinken wieder
22.10.2008 | Stahlhandel
Das weltweite wirtschaftliche Beben wird sich, wie nicht anders zu erwarten war, auch auf den Stahlsektor auswirken. Analysten gehen davon aus, dass sich der Stahlverbrauch vor allem auch in China verlangsamen wird und sehen deshalb einen relativ kräftigen Rückgang der Preise voraus. Expertenprognosen schwanken von sechs bis 15 Prozent. Die sinkenden Stahlpreise werden auch die Gewinne der Stahlkonzerne schrumpfen lassen.
UBS-Wirtschaftsanalysten erwarten, dass sich die globale Rezession des nächsten Jahres markant auf den Stahlsektor auswirken wird. Schon jetzt macht sich ein globaler Nachfragerückgang bemerkbar. Die neuen UBS-Prognosen gehen für 2009 von einem Benchmarkpreis für "EU HRC domestic" von 603 Euro pro Tonne aus, für 2010 prognostizieren sie 579 Euro. Dadurch sinken auch die Gewinnaussichten für die Stahlkonzerne – für europäische und russische Unternehmen um 20 Prozent für das nächste Jahr, und um 30 Prozent für 2010. In den USA sind die Preise für Altmetall seit August zum Teil um mehr als 50 Prozent gefallen – ein weiteres Zeichen dafür, dass eine klare Korrektur der Stahlpreise ins Haus steht. mehr dazu >
Textilhandel: Öko kommt an
22.10.2008 | Textil- und Sportartikelgrosshandel
“Bio wird jetzt auch zum Moderenner“ titelte kürzlich die Wirtschaftszeitung Cash daily. Der Hintergrund: Immer mehr Textilunternehmen verkaufen biologisch oder ’fair’ produzierte Kleider. Spitzenreiter ist Coop's Naturaline, die ihren Umsatz in den letzten 15 Jahren auf 50 Millionen Franken steigern konnte. Das Migros-Pendant heisst Eco und macht bereits 70 Prozent des Migros-Kleidersortiments aus, und auch H&M ist wie viele andere Kleidergeschäfte beim Bio-Boom dabei und verarbeitet tonnenweise Bio-Cotton allein für die Schweiz.
Das Vordringen von Fair-Trade und Ökologie in den Handel mit Textilien ist als positiv zu bewerten und scheint bei der umweltbewussten Kundschaft gut anzukommen. Kein Wunder, erwarten doch die Käufer, dass ihre Stoffe ohne Gifte und synthetische Dünger gewachsen sind. Allerdings gelte es zu beachten, dass bei Kleidern die Begriffe ’Öko’ oder ’Bio’’oft nicht genau definiert oder geschützt seien, warnt ein deutsches Institut. Zitat: “Nicht einmal ein Prozent der weltweit gehandelten Baumwolle wird bislang nach ökologischen Kriterien erzeugt. Gerade 58’000 (von mehr 26 Millionen) Tonnen aus der Ernte 2006/2007 bekamen den Stempel ’kontrolliert biologisch angebaute Baumwolle’.“ mehr dazu > mehr dazu >
Digitaler Generationenkonflikt
22.10.2008
Wer vor 1970 geboren wurde, wird während seines ganzen Lebens ein “digitaler Immigrant“ bleiben. Das glaubt zumindest der Wissenschaftler Moshe Rappoport vom IBM-Forschungslabor in Rüschlikon. Seine Theorie: Jene Generation, die mit den digitalen Technologien aufgewachsen ist, eignet sich durch den Umgang mit PC, Internet und Handy wichtige Fähigkeiten und Denkmuster an, die den älteren Semestern völlig abgehen. Das werde sich schon bald auf die Wirtschaft und auf viele Unternehmen auswirken.
Bis anhin hätten zum Beispiel viele Manager, was Technologie betrifft, als eher konservativ gegolten. Das werde sich bei der Ankunft der digitalen Generation in den Führungsetagen unserer Unternehmen sehr schnell ändern, meint Rappoport, der ein radikales Umdenken in Unternehmensführungen voraussieht. Zitat aus einem Artikel der Computerworld: “Analog zu Computerspielen, wo man mit Risikoverhalten schnell zum Ziel komme respektive nach einem "Game Over" einfach neu beginne, zeichne sich die junge Generation durch Risikobereitschaft und schnelles Handeln aus. Heute seien 25-Jährige, die bereits sechs bis sieben Firmengründungen hinter sich haben, keine Seltenheit mehr. Galt man früher als gescheitert, wenn eine Geschäftsidee nach zwei Jahren nicht mehr funktionierte, gehe es heute viel stärker darum, Ideen auszuprobieren, umzusetzen und wieder zu verwerfen […] Diese Denkweise spiele auch bei der Akzeptanz und Integration neuer Techniken in Unternehmen eine wichtige Rolle.“ mehr dazu >
Handys gegen die Armut
22.10.2008
Gemäss Schätzungen der Vereinten Nationen werden bis Ende dieses Jahres rund vier Milliarden Menschen Zugang zu einem mobilen Telefon haben. Das sind rund 60 Prozent der globalen Bevölkerung. Seit der Jahrtausendwende hat die Zahl der Handys weltweit jedes Jahr um 25 Prozent zugenommen; vor acht Jahren hatten erst 12 Prozent der Weltbevölkerung Zugang zu einem mobilen Telefon. Die neue Technologie macht es möglich, Menschen zu verbinden und dabei Infrastrukturkosten zu sparen. Deshalb überrascht es auch nicht, dass die grösste Zunahme in der Zahl der Handyuser in den Schwellenländern und in den Entwicklungsländern zu verzeichnen ist.
Ein Drittel der afrikanischen Bevölkerung hat heute die Möglichkeit, mobil zu telefonieren. Obwohl vor allem in den ländlichen Gebieten Afrikas immer noch grosse Infrastruktur-Lücken zu füllen sind, führt Afrika die Rangliste des Handywachstums an. Aber auch in Schwellenländern wie Indien, Brasilien und China sind mobile Telefone mittlerweile überall anzutreffen. Die Tatsache, dass inzwischen weltweit vier Milliarden Handynutzer registriert seien, zeige, dass es technisch machbar sei, der ganzen Welt Zugang zu den Leistungen der Informations- und Telekommunikationstechnik zu verschaffen, meint Hamadoun Touré, Generalsekretär UN-Telekommunikationsagentur, in New York. Touré erwartetet gemäss Agenturberichten, dass mobile Telefone die wirtschaftlichen Chancen verbessern und dadurch die Armut in der Welt nachhaltig bekämpfen. mehr dazu >
Betr.: Bitte unbedingt lesen!
22.10.2008
Betreffzeilen in E-Mails werden viel zu oft stiefmütterlich behandelt oder gar leer gelassen, obwohl man annehmen darf, dass die meisten E-Mails geschrieben werden, damit sie von jemandem gelesen werden. Im Grunde genommen hat der Erzeuger einer Betreffzeile das gleiche Ziel wie der Schriftsteller, der einen Titel über ein neues Kapitel setzen muss: Die Zeile soll den Empfänger dazu bewegen, den vorliegenden Text zu lesen. Wer ein paar einfache Regeln beherzigt, kann die Effizienz seiner Mails verbessern.
Es gebe drei wichtige Faktoren, die darüber entscheiden, ob ein E-Mail geöffnet werde oder nicht, schreiben die Marketing-Spezialisten von Dialog-Mail in einem Artikel des e-Commerce-Magazins. Der Absender ist wichtig, ebenso wie die Betreffzeile und das Autovorschau-Fenster im E-Mailprogramm. Besonders wichtig sei dabei die Betreffzeile. Einer der zehn Tipps (Zitat): “Wenn es Ihnen gelingt, den Leser durch die Betreffzeile neugierig zu machen, haben Sie schon halb gewonnen. Je mehr Sie aus der alltäglichen Flut von Mails herausstechen, umso besser. Doch Vorsicht: Seien Sie nicht zu kryptisch! Wenn der Vorteil für den Leser zu wenig konkret wird, wirkt sich das negativ auf die Öffnungsrate aus. Beispiel: "Suchen Sie auch nach Lebensglück?" In diesem Mailing ging es um ein Produkt aus der Finanzwelt. Da ist "Lebensglück" vielleicht doch ein wenig weit hergeholt.“ mehr dazu >
Das Buch der Zukunft braucht kein Papier
22.10.2008
Das papierlose Büro wurde schon vor Jahren beschworen, doch das stetige Wachstum digitaler Technologien hat das Gegenteil bewirkt: Der Papierverbrauch am Arbeitsplatz ist in den letzten Jahren ständig angestiegen. Im Buchhandel ist eine Zukunft, in der weniger Papier bedruckt wird, eher realistisch. Neue Lesegeräte, wie zum Beispiel Amazons ’Kindle’, das an der Frankfurter Buchmesse vorgestellt wird, bieten viel mehr Nutzen, als nur elektronisches Lesen.
In den USA wird ’Kindle’ schon seit einem Jahr für 359 Dollar angeboten. Experten schätzen, dass in den letzten 12 Monaten gegen 500'000 Geräte verkauft wurden, Amazon behält die genauen Zahlen für sich. Zitat aus einem Artikel von Cash daily: “Im Gegensatz zu anderen Lesegeräten, wie Sonys PRS-505 oder dem iLiad von iRex, nutzt Kindle das digitale Leistungsspektrum voll aus. Es kann nicht nur präsentieren, sondern auch kommunizieren, und zwar ohne Hotspot oder PC. Die 300 Gramm schwere Lesemaschine ist ständig via mobilem Netzwerk mit Amazon verbunden. Die Netzkosten werden in den USA voll von Amazon getragen, die Anwender bezahlen nur für die Produkte. User können sich so nicht nur die neusten Bücher in Minutenschnelle aufs Gerät laden, sondern haben auch die Möglichkeit, zahlreiche Tageszeitungen und Magazine zu abonnieren, die dann am Ausgabedatum jeweils automatisch per Mobilfunk angeliefert werden. Kindle lässt ausserdem auf mehr als 800 Internet-Blogs und das Internet-Lexikon Wikipedia zugreifen. Wer andere Dateien, Bilder oder Texte betrachten will, kann sich diese auf sein Gerät e-mailen lassen – eine Applikation, die vor allem für Geschäftsleute interessant ist.“ mehr dazu >
BlackBerry gegen iPhone
22.10.2008
Entsprechende Gerüchte werden schon seit Monaten im Internet herumgeboten. Nun hat RIM bestätigt, dass demnächst ein Touch-Screen-Blackberry auf den Markt kommen wird. Das Gerät, mit einem neuartigen Glasbildschirm, dafür ganz ohne mechanische Tastatur, will Apples iPhone konkurrenzieren, dessen Design offensichtlich beim breiten Publikum ankommt - der neue Blackberry sieht denn auch ganz ähnlich aus. Für RIM, den kanadischen Hersteller der Blackberrys, wird der “Storm“ bereits das dritte neue Smartphone sein, das in diesem Jahr lanciert wird.
Der neue Touch-Blackberry wird nur vier ’mechanische’ Knöpfe aufweisen. Der 360x480 Monitor soll eine klickbare (klickable) Glasoberfläche haben und hervorragend dazu geeignet sein, die volle qwertz-Tastatur abzubilden. Unzählige Zusatzfähigkeiten werden das Gerät zu einem ernsthaften iPhone-Konkurrenten machen – zum Beispiel eine eingebaute Kamera, ein volles Navigations-System und ein Videoplayer. RIM will damit ein Kundensegment bedienen, das in den letzten Monaten die grössten Zuwachsraten verzeichnet hat: nämlich private BlackBerry-User. Das könnte der Firma, die sich bis anhin fast ausschliesslich an Business-User gewandt hat, dazu verhelfen, den gegenwärtigen wirtschaftlichen Sturm besser zu überstehen. mehr dazu > mehr dazu >
Wo digitale Werbung am besten sichtbar ist
22.10.2008
Die drei US-Giganten Google, Microsoft und eBay betreiben jene Internet-Applikationen, die private User am meisten beanspruchen und besuchen. Die drei Firmen belegten in einer Deutschen Nielsen-Untersuchung, die diesen Sommer durchgeführt wurde, denn auch unangefochten die ersten drei Plätze. Es darf angenommen werden, dass das Internet in der Schweiz sehr ähnlich genutzt wird. Den drei mächtigen Web-Anbietern ist gemeinsam, dass sie alle verschiedene Websites und Portale betreiben.
80 Prozent aller Surfer klicken Google zuhause an. Das überrascht nicht, schliesslich gehören nicht nur die Suchmaschinen-Seiten, sondern auch zahlreiche weitere Unternehmen zum Google-Imperium - unter anderem das Videoportal YouTube und die Blogging-Website Blogger. Websites des Zweitplatzierten Microsoft wurden von sechzig Prozent der Internet-Nutzer besucht. Dazu gehören sowohl die Microsoft-Websites selbst, als auch MSN, Windows Live Messenger und der Windows Media Player. Rund 55 Prozent waren bei eBay, auf der Suche nach Produkten, boten Dinge zum Verkauf oder nutzten Dienste wie PayPal oder Skype. mehr dazu >
Weitere News zur Digitalen Gesellschaft
22.10.2008
Riskiert Ihr Unternehmen den IT-Crash? Gartner präsentiert eine Checkliste mit 10 Warnhinweisen. mehr dazu >
Windows Cloud: Microsoft zeigt, wie ein Internet-Betriebssystem aussehen könnte. mehr dazu >
Der neuste Internet-Trend für Spekulanten: der Online-Handel mit Währungen. Möglicherweise haben die aktuellen Börsenereignisse allerdings das Spekulieren etwas unattraktiver gemacht. mehr dazu >
YouTube, das Videoportal von Google, will mit E-Commerce Geld verdienen und platziert jetzt direkte Links für Produkte, die per Video angeschaut werden. mehr dazu >
Teures Öl hilft US-Stahlproduzenten
11.09.2008 | Stahlhandel
Es ist noch nicht lange her, dass die Globalisierung der Wirtschaft unaufhaltsam erschien. Verbrauchsgüter wurden dort produziert, wo es am billigsten war, Distanzen spielten keine Rolle. Nun scheint der hohe Ölpreis diesen Trend kräftig abzubremsen. Transportkosten schlagen plötzlich massiv auf die Endabrechnung durch – Produzieren in der Nähe wird wieder populärer. In den USA profitiert unter anderem die Stahlindustrie von diesem Phänomen.
Hohe Ölpreise müssen sich langfristig nicht nur negativ auf die Wirtschaft auswirken, weil sie nämlich Billig-Importe verteuern und dadurch Arbeitsplätze im Inland schaffen. Die Zeitung USA today nennt als Beispiel die Kosten, die durch den Transport eines 40-Fuss-Containers von Shanghai an die amerikanische Ostküste verursacht werden. Bei den heutigen Ölpreisen kostet dieser Transport 8000 Dollar, vor acht Jahren, als Öl noch viel billiger war, waren es noch 3000 Dollar. Diese Entwicklung hat zur Folge, dass die Importe zurückgehen und die Produktion von Verbrauchsgütern trotz höheren Löhnen in den westlichen Ländern wieder verstärkt aufgenommen wird. Das merkt man auch in der amerikanischen Stahlindustrie, wo es nach langen, harten Jahren plötzlich wieder besser läuft. mehr dazu > (englisch)
Kleider und Sportartikel boomen im Netz
11.09.2008 | Textil- und Sportartikelgrosshandel
Die neuste deutsche Studie über Onlineshopping zeigt, dass Kleider und Sportartikel beim Einkaufen im Internet ganz oben auf der Beliebtheitsliste stehen – Bücher führen die Liste weiterhin an. Insgesamt bestellten im letzten Jahr während eines Quartals 27 Millionen Menschen Waren im Web. Das sind 50 Prozent aller Web-User und entspricht einem Wachstum von 7 Prozent.
Im Textil- und Sportartikelverkauf ist das Internet nicht nur beim Endverbraucher, sondern auch beim Grosshandel äusserst beliebt. Die Auswahl an entsprechenden Webshops ist gross und wächst weiter, sowohl national als auch international. Eine einfache Google-Suche zum Thema ergibt fast 50'000 Ergebnisse. Diese Tatsache, und die neuesten Zahlen des statistischen Bundesamtes zeigen, dass E-Commerce und der Handel mit Textilien und Sportartikeln ausgezeichnet zusammenpassen. Das eröffnet grosses Potential! mehr dazu >
“Automatische Beratung“ spart Geld
11.09.2008
Je besser ein Online-Shop aufgebaut ist, desto einfacher ist es für die Kunden, sich zu orientieren und desto weniger Fragen drängen sich auf. Wenn sich dennoch Unsicherheiten für die Kunden ergeben, können diese oft mit wenig Aufwand beseitigt werden: Rund 85 Prozent aller Kundenfragen im Online-Handel lassen sich mit wenigen Worten beantworten, wie eine neue deutsche Studie zeigt. Das macht es möglich, weitaus die meisten Kundenprobleme automatisch zu lösen.
Die ganz grossen Online-Händler gehen in Sachen Usability mit dem guten Beispiel voraus: In vielen dieser Shops versucht man, den Kunden beim Einkauf immer einen Schritt voraus zu sein. So können mögliche Fragen schon während dem Einkaufsprozess beantwortet werden, ohne dass sie explizit gestellt werden müssen. Der Marktforscher Novomind hat nun in einer Studie errechnet, dass rund 50 Prozent aller Kundenfragen generiert werden, weil Lieferzeiten und –Termine nicht klar sind, bei 20 Prozent der Fragen geht es um den Bezahlvorgang und bei weiteren 15 Prozent um die Versandkosten. Laut Novomind haben die Mitarbeiter in modernen Kundenservicecentern mit dieser Art von Fragen nichts mehr zu tun. Automatische Dienste, wie FAQ-Listen oder virtuelle Berater geben die gewünschten Antworten. Dadurch wird im Online-Shop viel Geld gespart, und der Kunde ist trotzdem zufrieden. mehr dazu >
Internet Explorer 8: der E-Commerce-Killer?
11.09.2008
Nicht nur Google, auch Microsoft sorgt im Moment mit einer neuen Browserversion für Schlagzeilen. Die zweite Betaversion des Internet Explorers 8 verfügt nämlich über Funktionen, die vielen Webmarketing-Experten jetzt schon Kopfschmerzen verursachen. Wer um seine Privatsphäre besorgt ist, kann nämlich im IE 8 einen Surf-Modus benutzen, der automatisch die meisten Spuren im Web löscht. Obwohl die Funktion jetzt schon als ’Porno-Modus’ verspottet wird, steckt mehr dahinter, als nur die Lust der User, anonym zu bleiben.
’Anwender sollen selber kontrollieren können, welche Informationen sie preisgeben wollen’, heisst es im IEBlog von Microsoft. Das sei die Idee hinter der InPrivate-Funktion der neusten Explorer-Version. Tatsächlich macht der neue Browser es möglich, auf Knopfdruck mehr oder weniger spurlos zu browsen. Das macht es natürlich schwierig, Informationen zum Beispiel durch Cookies zu sammeln. Aber das ist nicht alles. ’InPrivate’ verzichte nicht nur darauf, Informationen aus dem Web auf dem PC zu speichern, etwa in Form von Cookies, temporären Dateien oder der Besuchshistorie. Vielmehr blockiere es auch häufig anzutreffende Drittinhalte, wie zum Beispiel Google-Maps oder Anzeigen von AdSense oder Doubleclick, schreibt die Computerwoche. Zitat: “Die Auswirkungen der neuen Funktionen zum Schutz der Privatsphäre sind noch nicht abzusehen. Wenn Microsoft seinen Marktanteil trotz der neuen Konkurrenz durch Google halten kann, dann setzt InPrivate bei entsprechender Benutzerakzeptanz die Web-Wirtschaft unter Zugzwang…“ mehr dazu >
Mobiles Surfen zu festen Kosten
11.09.2008
Das Surfen und Herunterladen von Daten aus dem Internet kann problematisch und ganz schön teuer werden, wenn man unterwegs ist. Sunrise offeriert nun als erstes Schweizer Telekomunternehmen unbegrenztes mobiles Breitband-Internet zum Pauschaltarif von 49 Franken pro Monat. Der Service heisst ’Take Away max’, ist ab sofort erhältlich und funktioniert mit einem USB-Modem für den Laptop, das die Verbindung zum Sunrise-Netz herstellt.
Laut Sunrise handelt es sich bei ’Take Away max’ um ’den ersten echten Pauschaltarif für mobiles Breitband’ in der Schweiz. Das heisst: Es spielt keine Rolle, wie häufig und wie lange im Internet gesurft wird: Kundinnen und Kunden von Sunrise bezahlen nie mehr als 49 Franken pro Monat für den Service, so lange ihre Verbindungen in der Schweiz aufgebaut werden. Das USB-Modem installiert sich automatisch, sobald es am Laptop eingesteckt wird. Es ermöglicht Datendurchsätze von maximum 3,6 Mbps. Das ist zwar weniger als zuhause oder im Büro, aber immer noch ganz brauchbar. ’Take Away max’ dürfte sich vor allem für jene ’Road Warriors’ lohnen, die täglich unterwegs und darauf angewiesen sind, ständig vernetzt zu bleiben. mehr dazu >
Interne Kommunikation: weniger ist mehr
11.09.2008
“Die Leute wollen das eigentlich nicht lesen“, sagt der Kommunikationschef eines grossen deutschen Unternehmens über das mangelnde Interesse der Mitarbeiter für interne Medien. Die Belegschaften würden mit immer mehr Informationen ’überfüttert’ und können diese längst nicht mehr verarbeiten. Die Folge: Viele Mitarbeiter fühlen sich überfordert und wissen nicht mehr, welche internen Informationen für sie relevant sind. Trotz dieser Informationsflut herrscht bei vielen Beschäftigten der Eindruck, sie würden nicht ausreichend und glaubwürdig informiert. Das kann sich natürlich negativ auf Motivation und Produktivität der Mitarbeiter auswirken.
Die Studie ’Interne Kommunikation im Wandel’ der Münchener Firma System+Kommunikation stellt ein deutliches Missverhältnis zwischen Aufwand und Ertrag fest: Mehr Informationen und Medien führen zu einem Defizit an Informiertheit. Denn die Unternehmensbotschaften überlasten die Aufnahmekapazität der Beschäftigten. “Die Interne Kommunikation muss weg vom Prinzip ’mehr von demselben auf immer mehr Kanälen’ hin zu einem intelligenten ’weniger ist mehr’", sagt Hermann Sottong, einer der Autoren. […] Die Interne Kommunikation sollte die Wissensflüsse von unten nach oben organisieren und dafür sorgen, dass die Firmenleitung nicht nur redet, sondern auch zuhört. Die Interne Kommunikation sollte demnach den Beschäftigten relevante Unternehmensentscheidungen ungeschminkt und zeitnah vermitteln, die Anzahl der Medien sollte qualitativ begrenzt werden.“ mehr dazu >
Spielerisch werben – und nicht stören
11.09.2008
Die Werber haben ein Medium entdeckt, wo sie im wahrsten Sinne des Wortes spielerisch werben können. Die Beworbenen stört die Reklame nicht – im Gegenteil, sie sorgt dafür, dass die Umgebung authentischer wirkt. Die Rede ist von Computerspielen, wo immer mehr Werbegelder investiert werden. Untersuchungen zeigen, dass sich schon etwa ein knappes Drittel der Bevölkerung mit Computerspielen beschäftigt. Bei den unter 30jährigen sind es fast zwei Drittel.
Die Zahl der Gamer wächst ständig weiter, und mit ihr die Game-Branche, die inzwischen sogar mehr Umsätze generiert als die Filmindustrie. Im letzten Jahr wurden weltweit für rund 50 Milliarden Franken Spiele und Zubehör verkauft. Marketing-Spezialisten springen gerne auf diesen Zug auf, vor allem auch deshalb, weil sie hier noch willkommen sind. Zwei Drittel der Gamer lassen sich nämlich gemäss einer Bitkom-Studie von Werbung nicht stören. Ein Grund für diese Akzeptanz ist die Tatsache, dass die Platzierung von Markenwerbung viele Spiele authentischer macht. Dabei hilft das Internet, da heute viele Spielkonsolen mit dem Web verbunden werden können. Zitat aus einem Artikel der Zeit: “Eine der jüngsten Entwicklungen hängt unmittelbar mit dem Internet zusammen: die dynamische Variante der ’In-Game-Werbung’. Dabei ändern sich z. B. Werbeinhalte auf Postern, die in einem Spiel zu sehen sind, je nach Tageszeit oder Spiellevel. Sobald die Konsole oder der Computer mit dem Internet verbunden ist, wird die Werbung aktualisiert.“ mehr dazu >
Wie mächtig darf Google werden?
11.09.2008
Es ist nicht so lange her, dass Google von den meisten Anwendern geliebt wurde. Damals war Google noch eine Suchmaschine, die so gut war, dass sie alle anderen Suchmaschinen in den Schatten stellte. Inzwischen ist Google zu einem der grössten Unternehmen der Welt angewachsen, zumindest wenn man die Börsenkapitalisierung als Massstab nimmt. Der Konzern ist heute in fast allen Bereichen des Internets und der Informationstechnologie tätig und expandiert ständig weiter. Der neuste Coup: die Lancierung des Web-Browsers ’Chrome’.
Es ist erst 10 Jahre her, dass Google gegründet wurde. In den letzten 10 Jahren hat sich das Unternehmen zu einem digitalen Koloss entwickelt, der für seinen Datenhunger bekannt ist. Mit dem neuen Webbrowser will man nun Microsoft dort treffen, wo es wehtut. Der Browser fördert nämlich andere Google-Angebote, wie Focus-Online berichtet: “Chrome könnte Internet und Computer noch mehr miteinander verschmelzen. Denn Google's Grundvision sieht vor, dass fest installierte Programme auf dem Computer ihre Bedeutung verlieren – und der neue Browser ist der nächste Schritt auf diesem Weg. Denn Google möchte mit ihm wohl vor allem seine internetbasierten Dienste stärken: Statt Programme auf dem Computer zu installieren, sollen sie online genutzt werden. Solche Applikationen hat der Konzern schon seit Jahren im Angebot, allerdings mit magerem Erfolg.“ Chrome ist erst in einer Betaversion erhältlich, eine Installation eilt also nicht. mehr dazu >
Zum 10jährigen Google-Jubiläum hat auch e-commerce-magazin.de einen Artikel publiziert. Der vielsagende Titel: ’Das Google Kartell’. mehr dazu >
Weitere News zur Digitalen Gesellschaft
11.09.2008
An der IFA in Berlin wird auch die neuste Generation von LCD-Bildschirmen gezeigt. Das Motto heisst: grösser, dünner und besser. mehr dazu >
In Deutschland geht die Zahl der Internet-Banking-Betrügereien stark zurück, dank verstärkter Sicherheitsmassnahmen. mehr dazu >
Immer mehr Unternehmen stellen Videos ins Netz, um ihr Image aufzupolieren, und um Fachkräfte zu rekrutieren. Das kommt nicht immer gut an. mehr dazu >
Immer mehr Unternehmen spähen gesellschaftliche Trends und Umbrüche aus, um für Änderungen besser gewappnet zu sein. mehr dazu >
Stahl ist heiss…
21.08.2008 | Stahlhandel
…und zwar nicht nur, wenn er frisch aus der Form oder der Presse kommt. Veredeltes Eisen ist im Moment so gefragt, dass die steigenden Preise sich als Wirtschaftfaktoren auswirken. So auch auf Autoblech. Der zur Herstellung von Autos verwendete Flachstahl ist seit Anfang dieses Jahres um fast einen Drittel auf über 700 Euro je Tonne angestiegen.
Das Handelsblatt weist in einem Artikel über Stahlaktien darauf hin, dass es die Schwellenländer sind, die Stahl seit einigen Jahren derartig boomen lassen. Zitat: “Jahrzehntelang stieg die globale Stahlproduktion jährlich um rund ein Prozent. Seit der Jahrtausendwende beträgt das jährliche Wachstum über sechs Prozent.“ Kein Wunder, dass die Preise steigen. Das ist natürlich auch für Investoren interessant. Dennoch sei bei Stahlaktien Vorsicht geboten, schreibt die Zeitung: “Die Produktionskosten für Stahl sind massiv gestiegen. Der Preis für Eisenerz hat sich verdoppelt, der für Kokskohle verdreifacht. Entscheidend für die Ertragsstärke der Stahlkonzerne ist, inwieweit sie die Kosten weiterreichen und dabei die eigene Marge erhöhen können.“ mehr dazu >
Olympische Anstrengungen
21.08.2008 | Textil- und Sportartikelgrosshandel
Die Olympiade in China fasziniert und beeindruckt Sportfans auf der ganzen Welt. Gleichzeitig ist jedoch bekannt, dass in China vor allem in der Textil- und Sportartikelindustrie oft zu sehr schlechten Bedingungen gearbeitet werden muss. Dies, obwohl viele Grosshändler echte Anstrengungen unternehmen, um ihre Lieferanten entsprechend zu kontrollieren und auszuwählen. Arbeitnehmer und deren Vertreter haben eigentlich gehofft, dass die Olympiade zu einer Verbesserung der Verhältnisse führen würde. Diese Hoffnung scheint sich nicht erfüllt zu haben.
Es sind weltweit Anstrengungen im Gang, die Situation der Arbeiterinnen zu verbessern, die im Sportartikel- und Textilsektor tätig sind. Viele dieser jungen Frauen arbeiten für gut hundert Franken im Monat bis zu 16 Stunden je Tag. Ihre private Zeit verbringen sie oft in einer Massenunterkunft, wo ihnen ein Bett zugeteilt ist. Eine Näherin bekomme gerade mal 40 Cents für ein paar Sportschuhe, die im Handel um die 100 Euro kosten, sagen Experten. Doch es gibt auch gute Nachrichten: Führende Sportartikelhersteller wie Nike, Adidas, New Balance, Umbro und Speedo haben sich schon vor der Olympiade zusammen mit Gewerkschaften und anderen interessierten Organisationen zu einer Arbeitsgruppe zusammengeschlossen, die sich auch nach dem sportlichen Grossereignis aktiv um die Verbesserung der Situation kümmern will. mehr dazu > (englisch)
Internet-Werbung überholt Fernsehen, Radio und Kino
21.08.2008
Fragezeichen bezüglich Internet-Werbung sind weitgehend verschwunden. Die Werbeumsätze im weltweiten Web steigen unaufhaltsam und rasant an. Dieses Jahr wird gemäss Expertenprognosen eine wichtige Schwelle überschritten: In den USA soll 2008 im Internet mehr Geld für Werbung und Marketing ausgegeben werden, als für Fernsehen, Radio und Kino kumuliert. Bemerkenswert ist, dass 60 Prozent der Gelder nicht in eigentliche Werbekampagnen, sondern direkt in firmeneigene Websites investiert werden. Prominentes Beispiel: Der Halbleiter-Hersteller Intel gibt zukünftig den grössten Teil des Werbebudgets im Internet aus.
Die Marketingfachleute scheinen sich immer mehr an die weitgehenden Möglichkeiten des Internets zu gewöhnen. Absatzmittler sind in vielen Fällen nicht mehr notwendig. Kunden werden direkt über die eigene Website angesprochen. Den Kunden geht es ähnlich. Suchen sie ein Produkt, so sitzen sie an den PC und starten ihre Suchmaschinen. Gefunden werden Produkte und Unternehmungen, deren Webauftritt den Suchanforderungen entspricht. Ein prominentes Beispiel dieses Paradigmenwechsels ist der Halbleiter-Hersteller Intel, der ab sofort fast nur noch im Internet Marketing betreiben will. Nur einige wenige Anzeigen in Tageszeitungen will Intel-Marketingchef Sean Maloney noch schalten. Sonst will er aber fast das ganze Werbebudget im Netz ausgeben – das sind allein in den USA etwa 100 Millionen Dollar. Diese Entscheidung von Intel wird sich auch auf die Werbung der zahlreichen grossen Intel-Marketingpartner auswirken. Sie werden nicht darum herumkommen, ihre Werbung zumindest teilweise umzulagern. mehr dazu >
Lange Artikel: Gedrucktes wird bevorzugt
21.08.2008
Obwohl PC-Bildschirme und die Schriftqualität schon lange von hoher Güte sind, ist das bedruckte Papier ganz klar immer noch das bevorzugte Medium, wenn es um das Lesen von längeren Artikeln geht. Zu dieser ─ zumindest für die ’alten’ Medien ─ beruhigenden Schlussfolgerung kam eine TNS-EMNID-Studie, die das Leseverhalten von rund 1400 repräsentativen Anwendern untersuchte. Eine weitere Erkenntnis: Umfangreichere Textbeiträge werden auf mobilen Medien nur sehr wenig gelesen. Nur vier Prozent aller Anwender geben an, schon mal Artikel auf ihrem PDA oder Handy gelesen zu haben.
Es sind die jungen User, die mehr am PC lesen: Von den 14 bis 19jährigen geben rund die Hälfte an, auch mal längere Artikel am PC zu lesen. Bei den über 50jährigen sind es nur noch 13 Prozent. Auch im digitalen Zeitalter ziehen es 95% der Befragten vor, längere Texte lieber auf Papier statt am Monitor lesen. Der Grund: Papier ist flexibel, kann ortsunabhängig genutzt und am Ende sogar noch weitergegeben werden. Zudem sei das Lesen einer Zeitung weniger ermüdend als das Lesen eines Beitrages am PC. Einen klaren Vorteil, den die Anwender schätzen, hat jedoch das Lesen am PC: Es ist günstiger, als am Kiosk eine Zeitung zu kaufen! mehr dazu >
Bildschirm statt Tasten
21.08.2008
Eine an sich bereits ziemlich alte Technologie kommt plötzlich zu ungeahnter Popularität: Verschiedenste Hersteller haben angefangen, ihre mobilen Geräte mit sogenannten Touchscreens auszurüsten. Diese berührungsempfindlichen Monitore sind für kleine Geräte besonders interessant, weil sie Platz sparen. Die ’echte’ Tastatur wird überflüssig. Sogar der Blackberry-Hersteller RIM prüft ein Gerät mit virtuellem Keyboard.
Das Apple iPhone war bei weitem nicht das erste Handy mit einem Touch-Screen. Verschiedene Hersteller hatten schon früher solche Modelle produziert. Der Durchbruch kam aber erst mit der Begeisterung fürs iPhone. Das Manager-Magazin berichtet, dass dieses Jahr 341 Millionen solcher Monitore ausgeliefert werden sollen – verglichen mit 218 Millionen im letzten Jahr. Zitat: “Nicht nur das im vergangenen Jahr eingeführte iPhone treibt die Nachfrage nach Touchscreens an. Zusätzliche Impulse geben neue Handys für den asiatischen Markt, die es möglich machen, mit einem Stift chinesische oder japanische Schriftzeichen direkt auf dem Display einzugeben. Dies sei sehr viel einfacher als über die Tastatur…“ mehr dazu >
Der Apple-Hype geht weiter
21.08.2008
Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie nicht ein Apple iPhone Ihr Eigen nennen, ist gross. Denn letztendlich deckt Apple nur einen kleinen Prozentsatz des Marktes ab. Auch wenn Sie kein Apple iPhone Besitzer sind, haben Sie bestimmt beobachtet, dass es um diese "mobile Einheit" einen riesigen Hype gibt, der auch nach der Lancierung uneingeschränkt weitergeht. Es ist geradezu unheimlich, wie sich fast alle Medien von Apple haben einspannen lassen, um gratis unzählige Artikel des Lobes über ein mobiles Telefon zu schreiben, das zwar hübsch, aber bestimmt nicht so einmalig ist, wie man uns glaubhaft machen will.
Selbst wenn das iPhone über all jene fast-magischen Eigenschaften verfügen würde, die ihm von seinen Fans nachgesagt werden, gibt es eigentlich keinen einzigen guten Grund dafür, dass fast ausnahmslos alle Massenmedien auf den Apple-Hype-Zug aufgesprungen sind und fast uneingeschränkt Gratiswerbung dafür machen. Der NZZ, die auch mehrere Artikel zum iPhone publizierte, ist das Ganze etwas unheimlich geworden, und man fragt sich an der Falkenstrasse, wer denn an dem ganzen Wirbel schuld sei. Zitat: “Wenn nicht die Marketingmaschinerie von Apple, dann vielleicht die Medien? Sind die Journalisten für diesen Hype um das iPhone verantwortlich zu machen? Obwohl Technik als Thema bei den meisten Zeitungen keine grosse Wertschätzung mehr geniesst, wurde dem iPhone überaus viel Platz zugestanden…“ mehr dazu >
Von der Suchmaschine zum Lexikon
21.08.2008
Wikipedia ist weltweit eine der meistbesuchten Internetsites. Das haben auch die Strategen bei Google bemerkt und deshalb ein Konkurrenzprodukt gestartet. Es heisst ’Knol’, und ist ebenfalls ein von Anwendern geschriebenes Lexikon. Allerdings will Knol anders sein als Wikipedia. So werden die Autoren aller Artikel identifiziert – sogar mit Bild – und die fortlaufende Korrektur von bestehenden Artikeln ist nicht möglich. Dafür dürfen Kommentare zu bestehenden Artikel abgegeben werden, und die Autoren werden am Werbeumsatz von Knol beteiligt.
Wer sich knol.google.com anschaut, merkt schnell, dass es sich dabei nicht einfach um eine Wikipedia-Kopie handelt. Knol sieht anders aus und enthält bereits zahlreiche fachspezifische Artikel, zumeist medizinischer Natur. Als Lexikon würde man es jedoch eher nicht bezeichnen, da auf der Knol-Site für die meisten Suchbegriffe (noch) keine Artikel zu finden sind – ganz im Gegensatz zu Wikipedia. Dafür kann es zu jedem Thema mehrere Artikel geben, wenn es mehrere Ansichten darüber gibt. Die Frankfurter Allgemeine leuchtet in einem ausführlichen Beitrag die Unterschiede zwischen Knol und Wikipedia aus und kommt zum Schluss, dass Wikipedia hart zu schlagen sein wird. Zitat: “Was sagt eigentlich Wikipedia zur neuen Konkurrenz? Gründer Jimmy Wales hält sich erst einmal zurück. Gegenüber dem Wall Street Journal sagte er, es sei noch zu früh, um die Chancen von Knol bewerten zu können. Er erwarte jedoch, dass die Webseite mit 'vielen Einzelmeinungen statt Lexikon-Inhalten' aufwarten werde. […] Knol dürfte trotz Google's Macht so schnell nicht Wikipedia in die Knie zwingen. Dafür haben sich die User zu sehr an die stark etablierte Online-Enzyklopädie gewöhnt. Doch im Internet kann sich das Verhalten der Surfer zügig ändern…“ mehr dazu >
Weitere News zur Digitalen Gesellschaft
21.08.2008
Eine gute Betreffzeile lenkt die Aufmerksamkeit des Empfängers auf Ihre E-Mail. E-Commerce-Magazin hat 10 Tipps für erfolgreiche Betreffzeilen. mehr dazu >
"E-Mail ist ein gefährliches Werkzeug, das ohne Anleitung geliefert wird", sagt Will Schwalbe, Co-Autor des Buchs "Erst denken, dann senden!" mehr dazu >
Haben Sie vertrauliche Daten auf Ihrem Laptop und reisen bald in die USA? Dann ist es wichtig zu wissen, dass amerikanische Grenzbeamte PCs beschlagnahmen und untersuchen dürfen – ohne Angabe von besonderen Gründen. mehr dazu >
Usability heisst nicht nur, dass sich die Anwender im digitalen Labyrinth zurechtfinden. Besser ist es, wenn die Anwendung auch noch Spass macht. mehr dazu >
Die Börsen sinken, der Stahlpreis steigt
22.07.2008 | Stahlhandel
Stahl, das glänzende Metall, das sich normalerweise zyklisch verhält, dessen Preiskurven also oft den Konjunkturkurven folgen, geht im Moment nur in eine Richtung, nämlich aufwärts. Die Preise steigen, obwohl die Börsen sinken, weil, wie das Handelsblatt schreibt, “die Nachfrage nach dem Werkstoff steigt und steigt“. Verantwortlich für die ständige Nachfrage sind Brasilien, Russland, Indien und China. Im laufenden Jahr sollen schätzungsweise 1,4 Milliarden Tonnen Rohstahl produziert werden. Unterdessen ist in London an der Metallbörse der Handel mit Stahlterminkontrakten angelaufen. Noch ist es schwierig, den Erfolg der Stahlbörse zu beurteilen.
Seit gut zwei Monaten läuft der Handel an der London Metal Exchange (LME), aber so richtig losgegangen ist der Terminhandel noch nicht. Laut 4investors.de sind im Monat Mai nur gerade 500 Handelslots, das sind etwa 33'000 Tonnen, umgesetzt worden. Zum Vergleich: Aluminium-Futures wurden 3,6 Millionen Lots (90 Millionen Tonnen) umgesetzt. Zitat: “Vor dem Hintergrund der neuerlichen Preisexplosion bei Stahl und Stahlprodukten sowie dem daraus resultierenden Medienecho hätte das Timing für den Beginn des lange diskutierten Stahlterminhandels besser nicht sein können. Ob die Aufnahme von Stahl in den Futureshandel tatsächlich den erhofften Nutzen für Verbraucher, Produzenten und Händler bringt, nämlich einen zuverlässigen und anerkannten Referenzpreis für die Stahlindustrie und deren Abnehmer zu stellen und damit eine effektive Möglichkeit zur Absicherung von Stahlpreisrisiken via Hedging zu schaffen, muss erst noch bewiesen werden. […] der bisherige Handelsverlauf stimmt - zumindest im Hinblick auf die bereits zu beobachtende Konvergenz der Stahlpreise - hoffnungsvoll.“ mehr dazu >
Stoff und Bücher: Amazon im Textilhandel
22.07.2008 | Textil- und Sportartikelgrosshandel
Amazon, der weltgrösste E-Commerce-Konzern, glaubt an eine erspriessliche Zukunft im Geschäft mit Textilien. Neben Büchern und unzähligen anderen Produkten werden Amazon-Kunden deshalb bald auch Stoffe beim grössten E-Commerce-Konzern der Welt kaufen können. Angesprochen sind nicht nur Hobby-Schneider, sondern auch professionelle Textileinkäufer. Um den Bedarf zu befriedigen, hat sich Amazon den amerikanischen Online-Textilhändler fabric.com unter den Nagel gerissen.
Fabric.com gibt es seit 1999. Früher war das Unternehmen als Phoenix Textiles Group bekannt. Es ist als Grosshändler für Textilien tätig. Gemäss Pressemeldungen soll fabric.com weiterhin vom Firmensitz in Georgia aus eine eigene Website betreiben. Auch der Name soll beibehalten werden. Insgesamt sind gegenwärtig 41 Vollzeitbeschäftigte für fabric.com tätig. Ein Amazon-Sprecher nannte als Grund für den Kauf “das wachsende Interesse der Kunden an diesem Segment“. Der Übernahmepreis wurde nicht bekannt gegeben. mehr dazu >
“Historischer Schritt“ oder “Chaos“?
22.07.2008
Als vor einigen Tagen die Meldung durch die Medien geisterte, dass die für alle Internetnamen verantwortliche Quasibehörde Icann schon bald jegliche Domain-Endungen zulassen will, meldeten sich die Kritiker zu Wort. Sie sind gegen eine weit führende Liberalisierung. Ihr Hauptargument: Das Internet-Adresssystem werde durch die neue Regelung chaotisch und unzuverlässig. Die Chancen, dass die Liberalisierung gestoppt wird, sind jedoch klein: Icann kann nämlich mit dem neuen System viel, viel Geld verdienen.
Die neue Domainregelung für das weltweite Internet wird es möglich machen, nicht mehr nur die herkömmlichen Endungen wie .com, .net, .ch, etc. zu verwenden. Statt opacc.com oder opacc.ch könnte es dann opacc.opacc heissen. Oder: OpaccOne.Opacc. Billig werden die neuen Domainendungen nicht sein. Die Rede ist von 100'000 bis zu 250'000 Dollar, die dafür zu entrichten sind. Grössere Firmen werden trotzdem kaum darum herumkommen, sich ihre Namen zu sichern – deshalb das riesige Verdienstpotential für Icann. Zitat aus einem NZZ-Artikel: “So werden zuerst einmal die Inhaber von bedeutenden Markenrechten gezwungen, die Brieftasche zu zücken. Sie werden Dutzende, wenn nicht Hunderte neuer Adressen reservieren müssen, vermutlich aber auch ganze Adressbereiche kaufen müssen, um zu verhindern, dass mit ihrem Namen Schindluder getrieben wird. Oder kann sich Novartis leisten, unter novartis.pharma nicht selber präsent zu sein, kann die UBS tolerieren, dass andere über die Domäne .ubs verfügen?“ mehr dazu >
Von Spam zu Spit
22.07.2008
Wir alle kennen Spam, aber Spit? Der Begriff ist eine Abkürzung für Spam over Internet Telephony. Gemeint sind unerwünschte Anrufe, meistens von Werbern, die per VoiP getätigt werden, weil auf diese Weise automatisch und billig angerufen werden kann. Die Entwicklung leistungsstarker Anti-SPIT-Filter werde deshalb die Internet- und Telekommunikationsbranche in den nächsten Jahren stark beschäftigen, prognostiziert eine deutsche Studie.
In Nordamerika, wo unerwünschte Anrufe von Marketing- und Marktforschungs-Unternehmen viel weiter verbreitet sind, als in der Schweiz und in Deutschland, haben viele Haushalte bereits ausgeklügelte Abwehrstrategien entwickelt. In den USA existiert eine sogenannte No-Call-Liste, wo man sich eintragen kann, wenn man keine Anrufe dieser Art will. Wer ganz sicher sein will, lässt alle hereinkommenden Anrufe in eine Combox laufen, und beantwortet nur jene, die erwünscht sind. Ähnliche Verfahren kann man automatisieren: So gibt es Geräte, die nur Anrufe von bekannten Nummern zulassen, alle anderen Telefonierer werden gefiltert. Die radikalste Lösung ist wohl das Leben ohne Festnetz, das inzwischen vor allem bei jungen Menschen praktiziert wird. Spit auf dem Handy ist selten, da die Nummern in der Regel nicht publiziert sind. mehr dazu >
Sind Flachbildschirme schlecht für die Welt?
22.07.2008
Die neuste Hiobsbotschaft zum Thema Umwelt- und Klimaschutz kommt aus der IT-Industrie. Flachbildschirme, die einen riesigen Verkaufsboom erleben, sollen sich sehr negativ auf unser Klima auswirken. Wissenschafter in Kalifornien behaupten, dass ein bei der Monitor-Produktion benötigtes Stickstoff-basiertes Gas ein äusserst potentes Treibhausgas darstellt – 17’000mal potenter als Kohlendioxid (CO2).
Zwar weiss noch niemand genau, wieviel Stickstofftrifluorid (NF3) weltweit bei der Flachbildschirmproduktion in die Luft entweicht. Was man aber weiss, ist die Tatsache, dass NF3, einmal in der Atmosphäre, länger als 500 Jahre hängen bleibt, und dass im nächsten Jahr schätzungsweise 8000 Tonnen des Gases produziert werden sollen. Die diesjährige Produktion entspreche in etwa dem Äquivalent von 67 Millionen Tonnen CO2, schätzen Wissenschaftler. Die Problematik scheint sehr neu zu sein: Im Kyoto-Abkommen zum Klimaschutz wird NF3 komplett ignoriert, und für den Verbraucher gibt es keine Alternativen – Röhrenbildschirme sind gar nicht mehr im Angebot. mehr dazu > (englisch)
Probieren im Laden, kaufen im Netz?
22.07.2008
Eine französische Geschäftsfrau machte kürzlich Schlagzeilen, weil sie in ihrem Schuhladen eine Gebühr fürs Anprobieren erheben will. Schuld daran sei das Internet, sagt die Dame. Sie habe genug von Leuten, die im Laden anprobieren und im Web einkaufen. In der Schweiz scheint dieses Problem noch nicht akut zu sein, wie Umfragen in verschiedenen Läden ergeben haben. Internet-Shopper sind aber gegenüber vielen Läden sehr kritisch eingestellt. Sie bemängeln die Beratung und die – im Vergleich zum Webshop – hohen Preise.
Man kann sich durchaus vorstellen, dass es Schlaumeier gibt, die sich ihre Schuhe im Internet kaufen, sie aber vorher im Laden anprobieren möchten. Gerade für Schuhe ist der Einkauf auf Distanz nicht immer auf Anhieb erfolgreich. Trotzdem scheint es gerade im Schuhhandel auch einen umgekehrten Effekt zu geben. Zitat aus einem Artikel von 20minuten.ch: “Auch Peter Kramer, der seit 1973 das Schuhfachgeschäft Vreni & Peter in Zürich betreibt, kennt das Problem des Internet-Shoppings. Allerdings macht er genau die umgekehrte Erfahrung. ’Die Leute sitzen zu Hause vor dem Computer, rufen uns an und fragen, ob wir das Modell auf Lager haben, das sie gerade im Internet entdeckt haben’, erzählt er…“. Es gab fast 200 Leserkommentare zur Story über die ’Schuhprobiergebühr’ bei 20minuten. Viele davon loben Internet-Shopping, vor allem wegen der billigen Preise, und reklamieren über die Beratungsqualität. Im Laden probieren und im Netz kaufen wird aber von den Lesern gemeinhin als ’unfair’ oder ’frech’ eingestuft. mehr dazu >
Live-Shopping für Schnäppchenjäger
22.07.2008
Der Name irritiert: Live-Shopping. Gibt es denn etwas anderes als Live-Shopping? Zum Beispiel zeitverzögertes Shopping? Wie auch immer, das sogenannte Live-Shopping-Phänomen kommt aus den USA und greift auch in unseren Breitengraden immer mehr um sich. Wie funktioniert es? In den meisten Fällen wird ein Produkt zu einem sehr günstigen Preis für eine beschränkte Zeit, meistens 24 Stunden, angeboten. Angesprochen von dieser speziellen Form des E-Commerce sind vor allem Leute, die gerne einkaufen und dabei auf Schnäppchenjagd gehen.
Die Idee für ’One-Deal-a-Day’ wurde von der amerikanischen Website woot.com verwirklicht und inzwischen auch perfektioniert. Wer bei woot reinschaut, sieht nicht nur das tägliche Produkt, sondern kann sich auch an stündlichen Statistiken über Einkaufszahlen und an Hunderten von Kundenkommentaren ergötzen, die sich zum aktuellen Angebot äussern. Das deutsche Gegenstück dazu heisst guut.de, wo sich alles um ein superbilliges Produkt pro Tag dreht. Auch hier sind die Kunden mit ihren Kommentaren sehr aktiv. In Deutschland haben gemäss ecin.de neustens auch zwei Grosse die Anziehungskraft von Live-Shopping erkannt: GMX und T-Online seien eingestiegen, vermeldet die Fachpresse. Als wir hereinschauten, wurde auf GMX zusammen mit Ikea ein Bettsofa für ganze 99 Euro angeboten – während eines Tages. Das Live-Shopping-Angebot auf T-Online blieb unauffindbar, dafür war dort ein Neckerman-Angebot zu finden, das nur bis um Mitternacht lief. Die Absicht ist klar: User sollen unter zeitlichen Druck gesetzt werden, damit sie eine sofortige Kaufentscheidung treffen. Der Erfolg scheint den Live-Shopping-Anbietern recht zu geben. mehr dazu >
Das grosse E-Geschäft mit der Liebe
22.07.2008
Es sticht durchaus ins Auge: Die Allgegenwärtigkeit von Anzeigen für Partnerbörsen im Netz kann einen mit der Zeit mächtig stören. Die Betreiber dieser Sites sind in einem Geschäft tätig, das einen riesigen Boom erlebt. Dementsprechend viel Geld kann damit verdient werden. Doch die Konkurrenz ist riesig. Der Spiegel vermeldete kürzlich, dass es allein im deutschsprachigen Raum mehr als 2700 Internet-Partnerbörsen gebe. Im letzten Jahr wurde für deren Dienstleistungen mehr Geld ausgegeben, als für den Download von Musik.
Erfolgsgeschichten über gelungene Partnervermittlungen im grossen, weiten Internet gibt es viele. Sie sind das erfolgreichste Marketingtool, weil damit ’bewiesen’ werden kann, dass das Glück und der perfekte Partner tatsächlich im Web zu finden sind. Im letzten Jahr wurden auf der Partnersuche im Netz allein in Deutschland gegen 90 Millionen Euro (150 Millionen Franken) ausgegeben. Sozialwissenschaftler an der Universität Bamberg haben nun untersucht, wer sich denn eigentlich an diesen digitalen Treffpunkten tummelt. Das Resultat überrascht nicht. Es sind vorwiegend junge Leute, zwei Drittel davon sind Männer (was wiederum erklärt, weshalb fast immer mit jungen Frauen für Kontaktbörsen geworben wird). Zitat aus einem Spiegel-Artikel: “Verglichen mit den übrigen Internet-Nutzern sind die 'Online-Dater' weniger gebildet, Männer mit Hauptschulabschluss überrepräsentiert. Bei den Frauen ist es andersherum. Zwar klicken sich auch Single-Damen mit niedriger Bildung häufig durch die Profile möglicher Partner, doch gerade Frauen mit Abitur suchen ihr Beziehungsglück überdurchschnittlich oft im Netz.“ mehr dazu >
Weitere News zur Digitalen Gesellschaft
22.07.2008
Das soziale Web, auch Web-2.0 oder Mitmachweb genannt, scheint vielen Firmen zu kompliziert zu sein. Deshalb lassen sie es einfach links liegen. mehr dazu >
Fernsehen war gestern: Untersuchungen zeigen, dass das TV-Publikum immer älter wird und nicht einmal mehr in die werberelevante Zielgruppe von 18 bis 49 Jahren gehört. Den Werbern müsste das zu denken geben: Entweder ist die Werberelevanz falsch definiert, oder all das Geld für die teuren TV-Spots ist zum Fenster raus geschmissen. mehr dazu >
Vertrauen Sie nicht allen Resultaten, die Excel für Sie errechnet! mehr dazu >
Der Versandhandel wächst viel schneller, als die Umsätze in den Kaufhäusern – dank dem Internet. mehr dazu >
Wenn’s darum geht, Steuern zu kassieren, ist der Staat immer schnell. Deshalb sollen in der Schweiz jetzt auch PC-TV-Nutzer Gebühren bezahlen. mehr dazu >
“Explodierende Stahlpreise“
24.06.2008 | Stahlhandel
Zwar sind die meisten offiziellen Statistiken immer noch weit hintennach, was die aktuellen Zahlen betrifft, aber für Unternehmer und Verbraucher ist längst klar geworden, dass unsere Wirtschaft in eine inflationäre Phase eingetreten ist. Das ist auch in der Stahlbranche nicht anders. Die Stahlpreise, so schreibt die Süddeutsche Zeitung, seien in den letzen Monaten förmlich explodiert. Diese Entwicklung, so warnen die Stahlverarbeiter, könnte zu einem Konjunkturkiller werden.
Gemäss Ankündigungen der Stahlhersteller soll im dritten Quartal für die Tonne Flachstahl 720 Euro verrechnet werden. Das ist ein Aufschlag von 44 Prozent gegenüber dem Jahresbeginn. Das entspricht gerade etwa dem Preisanstieg für Rohöl seit dem Januar. Und genau wie beim Öl, wird sich auch der steigende Stahlpreis auf ein breites Sortiment von Dienstleistungen und Produkten auswirken. Zitat aus der Süddeutschen Zeitung: “Eine Verteuerung des Stahls um 100 Euro pro Tonne dürfte sich nach Angaben der Stahlindustrie in einer Anhebung des Verkaufspreises eines Pkw je nach Grösse des Autos von ebenfalls rund 100 Euro niederschlagen. Stahlverarbeiter sind die mit Abstand wichtigsten Abnehmer der Stahlindustrie. 2007 verarbeiteten die Betriebe knapp 20 Millionen Tonnen Stahl.“ mehr dazu >
Die EM läuft auch im Laden
24.06.2008 | Textil- und Sportartikelgrosshandel
Wenn man den zahlreichen Berichten glauben darf, die zum Thema geschrieben werden, so ist das Geschäft mit den EM-Artikeln (endlich) gut angelaufen. Einige Läden sprechen gar von einem Boom. In Österreich, dem zweiten Austragungsland, ist Intersport exklusiv für den Vertrieb der UEFA-Lizenzprodukte in den Stadien und den offiziellen Fanzonen zuständig. Und die Verantwortlichen sind sehr optimistisch. Sie rechnen damit, 95 Prozent aller Artikel während der EM absetzen zu können. Zu einem ’Ausverkauf’ mit herabgesetzten Preisen werde es nicht kommen.
In der Schweiz hoffen die verschiedenen Verkäufer dieser Quasi-Sportartikel darauf, dass die Stimmung der Fans gut bleibt, das würde den Verkauf fördern. (Eine kurze Meldung, die am Tag vor dem Spiel Schweiz-Türkei durch die Medien ging: Es gebe im offiziellen Fan-Artikel Shop der Euro in der EM-Stadt Zürich die Fähnchen mit dem Schweizer Kreuz nicht mehr.) Auch in Deutschland rechnet die Branche mit einem guten Geschäft mit Fanartikeln, schliesslich hoffen die Deutschen fest darauf, dass sie den Titel nach Hause nehmen können. Der ganz fanatische EM-Anhänger einer bestimmten Mannschaft hat diesmal sogar Gelegenheit, seinen Hund in den entsprechenden Nationalfarben einzukleiden. Wen überrascht’s, der Gag kommt an. mehr dazu >
Legen Sie auch Fährten in Ihrer digitalen Kommunikation?
24.06.2008
Die Sicherheit Ihrer persönlichen Daten hängt unter anderem davon ab, wie Sie die neuen Medien nutzen. Fachleute meinen, dass wir alle zu sorglos mit privaten Informationen umgehen, die wir auf den digitalen Kommunikationsnetzen verbreiten. Aktivitäten im Internet hinterlassen Spuren, von denen nicht nur die Google-Anzeigenabteilung profitiert. E-Mails, die nicht verschlüsselt sind, können relativ einfach abgefangen und gelesen werden. Dasselbe gilt für Gespräche, die über öffentliche Handynetzwerke geführt werden.
Man könnte es zum modernen Kommunikationsdilemma erklären: Die neue Technologie macht Kommunizieren so schnell und so einfach wie nie zuvor. Also kommunizieren wir auch so viel wie nie zuvor. Die gleiche Technologie macht es aber auch möglich, die digitalen Datenströme zu filtern und darin nach Informationen zu fischen, die – legal oder illegal – kommerziell angewandt werden können. Wir seien ’die Fährtenleger im Internet’, titelte die NZZ deshalb kürzlich einen Artikel zum Thema. Zitat: “Die technologischen Quantensprünge der letzten Dekaden haben den Umgang von Herrn und Frau Schweizer mit ihren privaten Daten bis dato kaum verändert – im Gegenteil. Wie Marc Rennhard, Professor für Information Security an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften, im Gespräch ausführt, sei etwa die Kommunikation per E-Mail mit dem Schreiben einer Postkarte zu vergleichen. Will heissen: ’Wer Zugriff auf den Übertragungskanal hat, kann eine offene E-Mail problemlos lesen.’ Dies könne der ans selbe Netzwerk angeschlossene Arbeitskollege sein oder jemand beim Provider (Internetanbieter), beim Webmail-Account-Anbieter bzw. dem Datenleitungseigner – wobei Rennhard einräumt, dass es auf Anbieterseite weitgehend Insidern vorbehalten sei, an den Kommunikationskanal heranzukommen. Dabei sei eine Schutz bietende E-Mail-Verschlüsselung einfach zu bewerkstelligen, die Technik hierzu sei längst vorhanden; nur müssen Sender und Empfänger dieselben Sicherheitsstandards anwenden.“ mehr dazu >
Der Kunde bezahlt am liebsten erst am Schluss
24.06.2008
Der Onlinehandel weist Verbesserungs-Potenzial auf. 56 Prozent von Online-Käufern haben schon einmal schlechte Erfahrungen mit einer digitalen Transaktion gemacht. Reklamiert wird über zu lange Lieferzeiten, die Lieferung von falschen Produkten oder zu frühe Abbuchung des Kaufpreises. Kein Wunder, dass der allergrösste Teil der Online-Kunden nicht dazu bereit ist, für einen Artikel im Voraus zu bezahlen. Wenn das eine Bedingung des Handels ist, brechen bis zu 88 Prozent der Kaufbereiten den Kaufvorgang ab. Auch im Online-Zeitalter bevorzugt die Kundschaft die gute alte Rechnung, die erst nach der Lieferung bezahlt werden muss.
Dass viele Kunden auch im Onlinehandel gerne mit Rechnung bezahlen, ist nicht verwunderlich. Schliesslich trägt so der Händler das ganze Risiko. So wird seitens der Anbieter vermehrt versucht, diesen Bezahlmodus zu verändern, was direkt mit der allgemeinen Verschlechterung der Zahlungsmoral zusammenhängt. In anderen Ländern, wie zum Beispiel in den USA, ist man uns diesbezüglich weit voraus: Niemand zählt auf eine hohe Zahlungsmoral, bezahlt wird ausschliesslich mit Kreditkarte, Lastschrift und in geringerem Umfang mit Internet-Systemen wie Pay-Pal. Das scheint auch den meisten hiesigen Kunden durchaus recht zu sein. Zwar schätzen sie die Rechnung, sind aber durchaus bereit, auch mit Lastschrift oder Kreditkarte zu bezahlen. Diese Erkenntnisse sind alle im E-Commerce-Leitfaden enthalten, der von der Universität Regensburg und einem Konsortium zusammengestellt wurde. mehr dazu >
Mini-Laptops werden zum Trend
24.06.2008
Sie sind günstig, klein, leicht und robust. Benutzt werden sie vor allem unterwegs, weil sie, genau wie ihre grossen Brüder, den Zugang ins Internet ermöglichen. Die Rede ist von den sogenannten Mini-Notebooks, die jetzt plötzlich voll im Trend sind. Es ist jedoch momentan nicht ganz einfach, das gewünschte Modell zu ergattern: Auch die Hersteller scheinen vom Erfolg der Minis überrascht worden zu sein und haben noch nicht für genügend Nachschub gesorgt.
Die Computerwoche rät ihren Lesern, mit dem Kauf eines Mini-Notebooks noch etwas zuzuwarten, da immer mehr Hersteller auf den Mini-Zug aufsprängen. Das Magazin gibt in einem ausführlichen Artikel eine Übersicht über die erhältlichen und bald erhältlichen Minis. Die Schlussfolgerung der Autoren lautet: “Bis zum Weihnachtsgeschäft 2008 werden eine ganze Reihe weiterer Geräte auf dem deutschen Markt auftauchen. Damit bieten sich den Kunden auch mehr Varianten, was die Grösse, die Technik und den Preis der Rechner betrifft. Die Auswahl für die Anwender wird grösser, und sie können sich das Mini-Notebook aussuchen, das am besten zu den eigenen Anforderungen passt. Ausserdem ist zu erwarten, dass die Preise angesichts der wachsenden Konkurrenz auch in Zukunft unter Druck bleiben.“ mehr dazu >
Unternehmen bekunden Mühe mit digitalem Marketing
24.06.2008
Der moderne Konsument liebt das Internet. Es bietet die Möglichkeit, in einem bislang nie da gewesenen Umfang Produkte zu vergleichen, zu bewerten und Verbraucherinformationen auszutauschen. Ausserdem sind Informationen über Testberichte oder die günstigsten Preise sehr schnell und einfach zu finden. Dieses Konsumentenverhalten müsste geradezu die Anbieter von Produkten und Dienstleistungen motivieren, schnellstmöglich ins digitale Marketing einzusteigen und im Internet ihre Produkte anzubieten. Doch dem ist nicht so, wie eine neue Studie zeigt. Nur eine Minderheit aller Unternehmen ist für den Einsatz von digitalem Marketing gerüstet.
Die Studie der Beratungsfirma Booz Allen Hamilton zeigt, dass die meisten Marketingleute sich durchaus bewusst sind, wie wichtig die neuen Medien für den Geschäftserfolg sind. So wird durchaus akzeptiert, dass es nicht mehr demographische oder psychologische Merkmale sind, sondern digitale Nutzungsprofile, an denen sich die heutigen Marketingaktivitäten orientieren sollten. Auch das Verständnis von Online-Communities und deren ’Bevölkerungen’ werden als wichtig eingestuft. “Kunden nutzen digitale Medien heute virtuos. In Communities bewerten sie Produkte und Firmen. Das Machtverhältnis zwischen Marketing und Konsumenten verlagert sich so klar zugunsten der Verbraucher“, erklärt Gregor Harter, Marketing- und Vertriebsexperte und Geschäftsführer bei Booz Allen Hamilton. In der Praxis ziehen Marketingverantwortliche daraus jedoch noch nicht die nötigen Konsequenzen. Sie müssen Bedürfnisse und Verhaltensmuster von Kunden durch direkten Dialog erfassen und in harte, belastbare Daten umwandeln. Das Ziel sei ein Marketing, das seinen Medienmix dem Verhalten der Verbraucher in Echtzeit anpasse, sagt Harter. mehr dazu >
Extremes Wachstum für Online-Werbung
24.06.2008
Die traditionelle Werbung macht sich bereits auf eine Geschäftsverlangsamung gefasst. Es sieht so aus, als ob sich die wirtschaftlichen Schwierigkeiten in den USA und in Grossbritannien auf Europa auswirken werden. Nicht besonders besorgt ist man in der Online-Werbebranche. Diese verzeichnet in Europa sehr starke Wachstumsraten. Ein neuer Report errechnete eine Zunahme von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Umlagerung dürfte vor allem für die ’alten’ Medien besorgniserregend sein.
Das Gesamtvolumen des europäischen Online-Werbemarktes belief sich 2007 auf 11,2 Milliarden Euro und lag damit 4 Milliarden Euro über dem Vorjahresergebnis (7,2 Milliarden Euro). Die bereinigte Wachstumsrate von 40 Prozent zeigt auf, dass der europäische Online-Werbemarkt im Vergleich zum US-Markt, der im gleichen Zeitraum um rund 26 Prozent auf 14,5 Milliarden Euro zulegen konnte, weiter aufschliesst. Zwei Drittel (65 Prozent oder 7,3 Milliarden Euro) der Online-Werbeinvestitionen in Europa werden in den Top-3-Märkten England, Deutschland und Frankreich getätigt. Einige der kleineren Märkte konnten sogar noch höhere Zuwächse verzeichnen: So lag das Wachstum der Online-Werbeausgaben in Griechenland bei 91 Prozent, in Spanien bei 55 Prozent und in Slowenien bei 49 Prozent. Interessant ist auch ein Vergleich der Werbesummen, die je Internetbenutzer investiert werden: Für 2007 waren dies 80,60 Euro für die gesamte EU. Für Norwegen jedoch 134,63 Euro, gefolgt von England mit 120,80 Euro und Dänemark mit 109,48 Euro. mehr dazu > (PDF-Datei, 4 Seiten)
Mit CRM den Kunden zum König machen
24.06.2008
Immer mehr Unternehmen wollen sich wandeln, indem sie kundenorientierter werden. Wie setzen sie dieses Ziel um? Das versucht das sogenannte ’CRM-Barometer’ des Beratungsunternehmens Capgemini herauszufinden. Dabei zeigt sich, dass die meisten Unternehmen im deutschsprachigen Raum mit ihren CRM-Aktivitäten hauptsächlich ihre Kunden an sich binden möchten. Das ist für Unternehmen in gesättigten Märkten ein wichtiges Anliegen. CRM wird aber auch eingesetzt, um die Effizienz der eigenen Verkaufsabteilung zu steigern – das ist dort besonders wichtig, wo ein hoher Wettbewerbsdruck besteht. Schliesslich hilft CRM mehr als der Hälfte aller Unternehmen dabei, ihre Kunden besser kennenzulernen.
“CRM entwickelt sich immer mehr zu einem umfassenden Ansatz im Unternehmen und verlässt die Marketingabteilung“, sagt Holger Martens von Capgemini. Immer häufiger seien auch die Vertriebsabteilung und die Geschäftsleitung mit der Lösung von CRM-Fragen beschäftigt. In vielen, vor allem grösseren Firmen, werden die Kundenkontakte heute von einem Contact-Center übernommen. Derartige zentrale Anlaufstellen, die sich oft ausserhalb des Unternehmens befinden, sollen den Service erleichtern und die Kundenbindung verbessern. Immerhin die Hälfte der von Capgemini befragten Unternehmen wollen ihre Contact-Centers in den nächsten Jahren ausbauen, weil sie beim Erreichen der CRM-Ziele mehr Flexibilität bieten. Jedoch werden auch Nachteile genannt, zum Beispiel die Qualität der Interaktion mit dem Kunden, ein zu niedriger Servicelevel und die fehlende individuelle Betreuung. mehr dazu > (PDF-Datei, 20 Seiten)
Online-Banking wird auch für ältere Nutzer populärer
24.06.2008
Es sind vor allem jüngere Menschen mit einer guten Ausbildung, die ihre Bankangelegenheiten am PC organisieren. Doch Online-Banking nimmt an Popularität zu. Auch ältere Nutzer sind immer öfter bereit, ihre Bankgeschäfte anstelle am Schalter jetzt am PC zu tätigen. So wird sich die Anwenderschere in den nächsten Jahren weiter schliessen. Online-Banking sollte dann so selbstverständlich werden, wie andere moderne Kommunikationsanwendungen, die uns immer wieder zeigten, dass Alter und Ausbildung keine Barriere darstellen müssen. Ein gutes Beispiel dafür ist das Handy.
Das Handy ist auch erst seit gut zehn Jahren im breiten Gebrauch. Damals hatte man sich als Bankkunde gerade mal daran gewöhnt, dass der Bancomat auch ganz praktisch sein kann, vor allem wenn die Schalter geschlossen sind (in vielen Ländern haben die Banken dem Gewöhnungsprozess durch massiv verkürzte Schalteröffnungszeiten nachgeholfen). Jetzt ist wieder ein solcher Gewöhnungs-/Lernprozess im Gang – und für viele Anwender schon abgeschlossen. Eine sehr hohe Nutzung hat das Online-Banking in Nordeuropa. mehr dazu > (PDF-Datei, 4Seiten, englisch)
Weitere News zur Digitalen Gesellschaft
24.06.2008
Vernetzte Drucker und Kopiergeräte können eine potentielle Schwachstelle bezüglich Datensicherheit im Unternehmen darstellen. Davor warnt die EU-Agentur für "European Network and Information Security" ENISA. mehr dazu >
Woran liegt es, dass Apple mit seinem iPhone soviel Gratiswerbung auf den redaktionellen Seiten sämtlicher Medien bekommt? Wir wissen es auch nicht genau, können aber erahnen, dass es etwas mit der Innovationslust von Apple zu tun hat. mehr dazu >
Eine interessante Studie zeigt: In Deutschland gibt es ein Nord-Süd-Gefälle in der E-Commerce-Zahlungsmoral. Kurz zusammengefasst: Die Schwaben zahlen prompter als die Preussen. mehr dazu >
Mit Adobe Acrobat 9 kann das Dateiformat PDF jetzt auch mit Videos und Sound umgehen. Die NZZ sieht “das Ende der statischen Dokumente“ kommen. mehr dazu >
E-Commerce-Exponenten freuen sich: Endlich zeigt sich Wachstum, wo bis jetzt vor allem viel Potenzial vorhanden war, nämlich bei den über 50jährigen Internetnutzern. mehr dazu >
Steelbay statt Ebay
15.05.2008 | Stahlhandel
Mehr als 1200 Verkaufsangebote von Stahlprodukten seien seit Mai 2007 auf dem Internet-Marktplatz ’Steelbay’ veröffentlicht worden, teilten die Initianten nach dem ersten Betriebsjahr der Internet-Stahlhandelsplattform mit. Steelbay ist selbst am Handel nicht beteiligt; man wolle Erzeuger, Händler und Käufer zusammenbringen, heisst es bei der Steelbay GmbH. Demnach steht die Steelbay-Plattform erst am Anfang. Es bestehe ein grosses Potential für das zukünftige Wachstum des elektronischen Handels in der Stahlindustrie.
Steelbay.de vermittelt Kontakte zwischen Einkäufern und Anbietern von Stahlprodukten. Im ersten Betriebsjahr wurden gemäss Angaben der Initianten 520'000 Tonnen Produkte umgesetzt. Besonders Anbieter aus Europa und Asien nutzen die Möglichkeit, auch kleine Lagermengen und Restbestände kostengünstig und schnell weltweit anzubieten. Steelbay mache es möglich, dass Anbieter innerhalb kürzester Zeit Interessenten für ihre Waren finden und zum Geschäftsabschluss kommen. Das grosse und transparente Angebot an Spot-Deals sorgt dabei für attraktive Preise. mehr dazu >
Der Online-Grosshandel boomt
15.05.2008 | Textil- und Sportartikelgrosshandel
Zum Beispiel zentrada.de: Die Website entwickelt sich immer mehr zu einem Online-Netzwerk für den Grosshandelseinkauf von Konsumgütern in Deutschland und Europa. Neben Deutschland hat Zentrada heute Büros und Marktplätze in Frankreich, den Niederlanden, in Polen und in Grossbritannien. 3’500 aktive Anbieter und 275’000 gelistete Angebote zeigen, wie nützlich ein grosser digitaler Marktplatz für den Grosshandel ist. Das stimmt besonders für den Textilsektor, der von der Plattform breit abgedeckt wird.
Zentrada präsentiert sich nämlich sortimentsübergreifend, verfügt aber in den Warengruppen Textilien und Bekleidung, Consumer Electronics, Haushalt, Spielwaren, Geschenk- und Freizeitartikel inzwischen über eine grosse Angebotsbreite und -tiefe. Importeure, Posten- und Grosshändler aus Europa präsentieren Waren ab Lager zu Grosshandelspreisen. Zentrada verzichtet auf Transaktionsgebühren; alle Geschäftsteilnehmer präsentieren sich mit ihrem eigenen Namen und ausführlichen Informationen. Finanziert wird die Handelsplattform im Wesentlichen über Mitgliedschaftsgebühren von Anbietern und Einkäufern. Die 100'000 Europäischen Mitglieder kommen zu 45 Prozent aus Deutschland und loggen sich etwa 20’000 mal pro Woche ein. mehr dazu >
Das Internet als Wirtschaftsmotor
15.05.2008
Es ist erst sieben Jahre her, dass die grosse Internet-Spekulationsblase platzte, und die grosse Investorenflucht aus den meisten E-Commerce- und Internet-Papieren stattfand. Doch die Depression in der Branche hielt nicht lange an. Kurz nach dem Dot-Com-Debakel begann der langsame und stetige Aufstieg des E-Commerce, und ein Ende ist noch nicht abzusehen. In den USA, wo nach dem kürzlichen Kollaps des Immobilienmarktes eine eigentliche Rezession ins Haus zu stehen scheint, hält sich der E-Commerce glänzend und verzeichnet kräftige Wachstumsraten.
Robert Atkinson von der ’Information Technology and Innovation Foundation’ glaubt an die Zukunft des Online-Shoppings. Gemäss seinen Angaben wächst der amerikanische E-Commerce-Sektor fünfmal so schnell wie das herkömmliche Geschäft. Atkinson ist der Meinung, dass die amerikanischen Wirtschaftszahlen ohne Internet, Online-Werbung und E-Commerce noch viel schlimmer aussehen würden. Die Internet-Branche habe sich zu einer der solidesten Säulen der amerikanischen Wirtschaft entwickelt, zitiert ihn die deutsche ’Computer Zeitung’: “[…] E-Commerce habe inzwischen einen festen Platz in der Gesamtwirtschaft. Laut Forrester betrug der E-Commerce-Umsatz im vorigen Jahr 175 Milliarden Dollar, das war ein Plus von 21 Prozent gegenüber 2006, und für 2008 rechnet Forrester mit über 200 Milliarden Dollar.“ mehr dazu >
Der Luxus zieht ins Internet
15.05.2008
Waren, die gemeinhin als Luxusprodukte bezeichnet werden, haben das Internet noch nicht in gleicher Weise erobert, wie die Massenartikel für die meisten von uns. Einer der Gründe: Wer hunderte oder tausende von Franken für ein Accessoire oder gar zehntausende von Dollar für ein Kleid bezahlt, möchte mit diesem Geld auch für ein Kauferlebnis bezahlen, das etwas mehr beinhaltet, als nur das Klicken mit der Maus. Trotzdem scheinen sich jetzt die grossen Luxusmarken dem Zeitgeist anzupassen: Sie preisen nicht nur an, sondern verkaufen einige ihrer Produkte via Online-Shop.
Ein Blick in die Online-Shops mit den Namen der Luxus-Marken lohnt sich auch, wenn die Preise deutlich höher sind, als man gemeinhin auszulegen bereit ist. Denn selbstverständlich sind auch die Webauftritte dieser Unternehmen vom Feinsten – das Image muss schliesslich gewahrt werden. Sowohl Gucci, als auch Dior, Hermès, Prada und Louis Vuitton werden diesen Ansprüchen durchaus gerecht. Ganz so einfach, wie ein Klick mit der Maus ist allerdings das Einkaufen in den Online-Luxusboutiquen nicht. Zitat aus einem dpa-Artikel zum Thema: “Klickt man etwa bei Vuitton auf Modelle der neuen Kult-Handtasche ’Joke Bag’ kommt meistens die Meldung ’ausverkauft’. Die berühmten Wartelisten können eben nicht umgangen werden. Und das ist wahrscheinlich auch besser so: Gerade bei Luxushäusern steigert die Knappheit das Begehren […] Auch Kleidung ist bei den Luxushäusern via Internet kaum zu bekommen. Vuitton bietet in Deutschland Taschen, Reisegepäck, Uhren, Sonnenbrillen oder Bücher, Hermès setzt auf Tücher, Schmuck, Lederwaren oder Parfum. Bei Gucci gibt es zudem noch Haustier-Accessoires. Auf der etwas verwirrend gestalteten Website von Dior findet man auch Schuhe und den leisen Schimmer Hoffnung, dass man auch die dort gezeigte Mode erwerben kann.“ mehr dazu >
Den Speicher der Zukunft gibt es schon
15.05.2008
Was wäre, wenn es digitale Speicher gäbe, die 100mal mehr Daten speichern könnten, quasi unzerstörbar wären, nur minimale Mengen an Energie verbrauchen und dazu auch noch kostengünstig wären? Die Technologie, derartige Speicher zu produzieren, existiert bereits, und zwar in einem IBM-Forschungscenter in den USA. Der Superspeicher heisst ’RM-’ oder ’Racetrack-Memory’ und soll, wenn alles läuft wie geplant, in einigen Jahren auf den Markt kommen. Die neue Speichertechnologie hat das Potenzial, die digitale Welt zu verändern!
Speicher- und Batteriekapazität sind jene zwei Eigenschaften, durch die Leistungsfähigkeit portabler digitaler Geräte am meisten eingeschränkt wird. Zumindest was die Speicherleistung betrifft, dürfen wir auf Abhilfe hoffen. Bis jetzt gibt es hauptsächlich zwei Technologien, die zum Speichern von Daten benutzt werden: digitale Flash-Speicherkarten und Festplattenspeicher. Beide haben Nachteile, die Racetrack-Memory nicht aufweist. Festplatten sind zwar relativ günstig, funktionieren aber mit beweglichen Teilen und sind deshalb langsam und potenziell instabil. Ausserdem nutzen sie sich ab und crashen irgendwann. Flash-Karten lesen zwar schnell, schreiben aber langsamer, und sie nutzen sich ebenfalls ab. Bei jedem Speichervorgang werden sie ein wenig ’beschädigt’ so dass sie nach einer bestimmten Zeit und tausenden von Speichervorgängen unbrauchbar werden. RM-Memory ist vor diesen Problemen gefeit – es funktioniert ohne bewegliche Teile und nützt sich nie ab. mehr dazu > (englisch)
Faule Rechnungen nicht bezahlen!
15.05.2008
In Europa gibt es immer mehr Betrugsversuche im Internet. Das ist keine leere Behauptung, sondern lässt sich aufgrund von Anwalts-Beschäftigungsstatistiken ermitteln. Auch die Gesetzgeber in verschiedenen Ländern befassen sich mit dem Problem. So wollen Österreichische Politiker bei der EU dafür eintreten, dass Verträge im Internet nur noch dann geschlossen werden können, wenn der User ein zusätzliches Bestätigungs-E-Mail versendet. Damit will man jenen Unternehmen einen Riegel schieben, die unberechtigt Rechnungen verschicken und diesen auch noch mit Inkassounternehmen Nachdruck zu verleihen versuchen.
Die Idee der Österreichischen Politiker stösst nicht überall auf Gegenliebe. So warnen die Experten des Europäischen Zentrums für E-Commerce und Internetrecht davor, dass eine derartige Regelung dem E-Commerce massiven Schaden zufügen könnte, weil der Bestellprozess dadurch zu umständlich und zu unübersichtlich würde. Ausserdem wird betont, dass Abzockereien im Net, die sich auf kleingedruckte, kostenverursachende Klauseln abstützen, sowieso schon illegal seien. Gemeint sind sogenannte Gratisangebote im Internet, die zum Beispiel Services wie ein detailliertes Horoskop oder andere ’Beratungen’ zur Verfügung stellen, die übrigens oft auf jugendliche Nutzer abzielen. Wer das Angebot nutzt, erhält dann plötzlich eine Rechnung – mit Hinweis aufs Kleingedruckte. Für Anwender gilt: Wer sich nicht bewusst in einen kostenpflichtigen Vertrag mit einem Anbieter eingelassen hat, muss in der Regel auch nicht bezahlen. mehr dazu >
Wenn der Chef blogt
15.05.2008
Corporate Blogs haben sich längst von der Ausnahme zur Norm gewandelt. Digitale Firmen-Tagebücher, in denen sich der Chef persönlich oder ein anderer, meistens leitender Mitarbeiter, zu verschiedensten Themen rund ums Geschäft äussert, finden bei vielen geneigten Anwendern durchaus Anklang, wie eine Nutzeranalyse zeigt. Weblogs von Unternehmen können durchaus neue Kommunikationskanäle öffnen, aber nur wenn sie geschickt gemacht sind und den Zugang zu Informationen ermöglichen, die sonst nicht verfügbar sind. Denn die User lassen sich nicht für dumm verkaufen: Sie merken, wenn der Firmenblog irrelevant ist.
Die ’WWW-Benutzeranalyse W3B’ hat errechnet, dass bereits 13 Prozent aller deutschsprachigen User gelegentlich Firmenblogs besuchen. Das ist ein ansehnliches Potential, das durch attraktive Blogangebote sicher erfolgreich genutzt werden könnte. Denn die Merkmale jener Anwender, die sich für Firmenblogs interessieren, sind vielversprechend. Zitat: “Der Anteil der Männer unter den Corporate-Blog-Besuchern liegt bei 70 Prozent, das sind 10 Prozentpunkte mehr als unter den durchschnittlichen Weblog-Nutzern. Corporate Blog-Nutzer findet man vor allem in Altersgruppen ab 30 Jahre. Weiterhin weist diese Nutzergruppe ein höheres Bildungsniveau auf: Der Anteil der Abiturienten ist mit rund 60 Prozent ebenfalls 10 Prozentpunkte über dem Durchschnitt. 20 Prozent der Corporate Blog-Besucher verfügen über einen Universitätsabschluss, beim durchschnittlichen Weblog-Nutzer sind dies nur 16 Prozent.“ mehr dazu >
Vom Netz ins Buch
15.05.2008
Bis anhin kam Gutenberg zuerst, dann die Digitalisierung. Doch Wikipedia, das bekannteste und umfangreichste Online-Lexikon, will auch diese Reihenfolge auf den Kopf stellen. In Deutschland soll im Herbst die erste Jahresausgabe eines Wikipedia-Lexikons mit 50'000 Begriffen erscheinen – und zwar in gedruckter Form. Herausgeber ist das Bertelsmann Lexikon Institut. Der Verlag will mit der Printausgabe der erfolgreichen Online-Enzyklopädie neue Zielgruppen erschliessen.
Das Wikipedia-Lexikon wird weltweit die erste gedruckte Ausgabe des Web-2.0-Phänomens Wikipedia sein. Es verstehe sich als ’lexikalisches Jahrbuch’ und unterscheide sich in seiner Konzeption wegen des starken Aktualitätsbezuges sowie der Gewichtung der Stichwörter und Stichworttexte deutlich von klassischen Nachschlagewerken, teilt der Verlag mit. Der Band soll die im letzten Jahr am häufigsten recherchierten Suchbegriffe der Online-Enzyklopädie enthalten. Da die meisten Online-Artikel sehr ausführlich sind, werden die Informationen wenn notwendig zusammengefasst. Das Buch soll ab September im Handel erhältlich sein – im Gegensatz zur Online-Ausgabe ist es nicht gratis, sondern wird 19.95 Euro kosten. Die Texte allerdings stehen unter einer freien Lizenz und können in diesem Rahmen frei weiterverwendet und verbreitet werden. mehr dazu >
Weitere News zur Digitalen Gesellschaft
15.05.2008
Vor allem im Geschäftsleben machen Kleider auch heute noch Leute, aber es ist nicht immer einfach, richtig angezogen zu erscheinen – vor allem in einem anderen Kulturkreis. Das Handelsblatt hilft für den englischen Sprachraum mit nützlichen Hinweisen. mehr dazu >
Kommunikation mit den Kunden im Web-2.0. mehr dazu >
Die meisten Nutzer brauchen ihre Handys praktisch nur zum Kommunizieren. Andere Nutzungsmöglichkeiten begeistern nur Minderheiten. mehr dazu >
Blackberrys und andere sogenannte Smart-Phones werden immer beliebter. Die Computerwoche sagt Ihnen, wie Sie das Akkuleben verlängern können. mehr dazu >
Yahoo und McAfee wollen in Zukunft zusammenarbeiten, um Surfer auf unsichere Websites hinzuweisen. mehr dazu > (englisch)
US-Stahlpreise trotzen der Rezession
28.04.2008 | Stahlhandel
Der Preis für Stahl ist in den USA anfangs April auf Rekordhöhe gestiegen: Der Branchenriese AK Steel Holding Corp. erhöhte den Preis für eine Tonne warmgewalzten Stahl um 150 Dollar auf 1000 Dollar. Experten rechnen damit, dass andere Hersteller den gleichen Schritt unternehmen werden. Stahlprodukte-Hersteller haben nach Meinung von Branchenkennern keine andere Wahl, als die Preiserhöhungen weiterzugeben. Diese Preisentwicklung im Stahlsektor weist daraufhin, dass sich der momentane inflationäre Druck in der US-Wirtschaft weiter verstärken wird.
Dass die Stahlpreise so stark anstiegen, hat unter anderem damit zu tun, dass auch die Preise für metallurgische Kohle im Moment stark steigen. Aber auch das Rohmaterial Eisenerz folgt dem Trend anderer Rohmaterialien und wird immer teurer. Etwas überraschend ist die Preissteigerung aber doch, da sich die USA nach Meinung zahlreicher Experten bereits in einer Rezession befinden – da sollte die Nachfrage eigentlich sinken, und damit auch die Preise. Zitat: “'Did you ever think you would see a day when steel prices would top $1,000 a ton, and we're in a recession?' asked Bud Siegel, president and chief executive officer of Russel Metals Inc., one of the largest steel service centers in North America. "Costs are going up [for] the steel mills and the steel mills have got roughly three options: pass it along, absorb it or a combination thereof. And right now they're into pass along." mehr dazu > (englisch)
Schweizer Olympiakleider jetzt schon kaufen
28.04.2008 | Textil- und Sportartikelgrosshandel
Teile der Schweizer Olympia-Kollektion, mit der unsere Sportler-Delegation im August in China auftreten wird, sind jetzt schon im Handel erhältlich. Die Kleider sind in rot-weiss gehalten und zeigen auch chinesische Symbole. Gestaltet wurden die Textilien schon zum dritten Mal nach Athen und Turin von Oliver Fuchs.
Hergestellt werden die Kleider von Switcher (Textilien), Fuchs Design (Textilien und Accessoires), Simple (Sneakers und Flip-Flops), Crocs (Crocs) und Künzli (Schuhe). Die Kollektion besteht aus T-Shirts und Polo-Shirts, Shorts, Langarm-Shirts, Trainingsanzug, Regenjacke und Schuhen. Wer persönlich an die Sommerolympiade in Peking reist, wird die Möglichkeit haben, sich dort mit den schweizerischen Olympiaprodukten zu versorgen. Wer zuhause bleibt, kann dies in verschiedenen Sport- und Schuhgeschäften tun, wo die ’Swiss Olympic Collection 2008’ angeboten wird. Aber auch per Internet kann bestellt werden, nämlich über die Homepage von Swiss Olympic. Die Kleider sollen nach Angaben von Swiss Olympic hohen Ansprüchen bezüglich Nachhaltigkeit, Fair Trade und Umweltschutz genügen. mehr dazu >
Usability: vom Schlagwort zum Nutzen
28.04.2008
Das Wort ’Usability’ hat sich in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Begriffe im E-Commerce gemausert. Übersetzen könnte man es mit ’Benutzerfreundlichkeit’, aber auch ganz einfach mit ’Brauchbarkeit’. Darum geht es nämlich, wenn von Usability die Rede ist. Besonders wichtig ist, wie wir alle wissen, die Usability in einem Online-Shop. Genauso wie im richtigen Leben, wollen sich die Kunden im virtuellen Laden nicht verlaufen, wollen nicht in Sackgassen landen und würden es nicht akzeptieren, wenn ihnen an der Kasse mitgeteilt würde, dass ihr Geld hier nicht akzeptiert werde. Anders als im richtigen Laden verhält es sich allerdings mit der Konkurrenz: Die ist im Web nie weit weg, immer nur ein paar Klicks und ein paar Sekunden entfernt.
Usability steigert die Umsätze. Anders formuliert: Je besser sich die Kunden in einem Webshop zurecht finden, desto eher kaufen sie dort ein. Obwohl diese Tatsache eigentlich längst bekannt ist, gibt es immer noch viel zu viele Webshops, die brauchbarer aufgebaut sein könnten. Mit einem (kostenlosen) Leitfaden zum Thema will deshalb der Deutsche Bundesverband Digitale Wirtschaft die Betreiber von Websites dabei unterstützen, ihr Angebot zu verbessern. Zitat: “Im Internet gibt es leider keine freundlichen Verkäufer oder Verkäuferinnen, die uns den Weg weisen. Hier muss auf den ersten Blick klar sein, welche Informationen und Produkte in einem Online-Shop angeboten werden und wo diese zu finden sind. Das Gegenteil ist häufig der Fall: Unübersichtliche, schlecht strukturierte Websites mit unklaren und missverständlichen Bezeichnungen, die einen Zugriff auf die gewünschten Informationen nicht nur erheblich erschweren, sondern häufig auch unmöglich machen. […]Eine gute Usability ist zum entscheidenden Merkmal von E-Commerce Websites geworden. Usability ist dabei kein alleiniges Kennzeichen, sondern ein Zusammenspiel von diversen Faktoren. Allgemein wird Usability durch die Tatsache definiert, dass ein Benutzer ein Produkt effektiv, effizient und zufriedenstellend benutzen kann.“ mehr dazu > (PDF-Datei, 34 Seiten)
Nach dem Internet kommt ’Grid’
28.04.2008
Wenn es nach den Wissenschaftlern am CERN, dem Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire, geht, wird das Internet von heute schon bald zum digitalen alten Eisen gehören. Demnach gehört die Zukunft einem neuen Netz namens ’Grid’, das zehntausend Mal schneller sein wird, als die bestehende Infrastruktur. Wie schnell ist das? So schnell, dass Kinofilme in voller Länge in Sekunden von einem Erdteil aufs andere geschickt werden können.
Das neue Netz ist nicht etwa nur eine Projektidee oder gar eine Fantasie. Zu einem grossen Teil existiert es schon, und es ist dazu vorgesehen, riesige Mengen an wissenschaftlichen Daten zu transportieren. Im Moment sind bereits 55'000 Server mit dem neuen System verbunden. In den nächsten zwei Jahren soll diese Zahl auf 200'000 anwachsen. Offiziell eingeschaltet werden soll das neue Netzwerk am gleichen Tag, wie der riesige neue LHC-Partikelbeschleuniger, dessen Schalter diesen Sommer umgelegt werden soll. Laut Zeitungsberichten soll Grid dazu in der Lage sein, Hologramme zu versenden, Tausende von Online-Gamern gleichzeitig am Web spielen zu lassen, sowie Internet-Telefonie in High-Definition-Qualität zum Preis eines Ortsgesprächs abzuwickeln. Wenn die Geschichte des jetzigen Internets als Beispiel genommen werden kann, werden wohl auch gewöhnliche User früher oder später von den Kapazitäten der neuen Technologie profitieren können. mehr dazu >
Auch Apple-PCs haben Sicherheitslücken
28.04.2008
Apple-Computer sind schön, haben einen ausgezeichneten Ruf und eine treue Anhängerschaft. Ausserdem kosten sie auch mehr als ein PC mit Windows-Betriebssystem. Ein Grund für das vorzügliche Image liegt in der Tatsache, dass Apple-Computer kaum anfällig auf Viren und ähnliche Schädlinge seien. Wie eine Studie der ETH ergeben hat, scheint das nicht zu stimmen. Wie die NZZ berichtet, bezahlen Apple-Kunden nicht nur mehr Geld für ihren PC, sie nehmen auch deutlich mehr Sicherheitslücken in Kauf, als bei einem Windows-PC.
Dass die PCs von Apple sich jahrelang aus den Virenschlagzeilen halten konnten, hängt unter anderem damit zusammen, dass diese Computer nie Massenware waren. Wer Macintosh wählte, gab sich als Individualist, vielleicht sogar ein wenig als Anarchist zu erkennen. Kreative, oft selber anarchistische Viren-Autoren, schienen das zu respektieren. Bill Gates’ Windows-Betriebssysteme waren das attraktivere Ziel, verkörperten sie doch immer schon Grossunternehmen, Konformismus und Kapitalismus. Doch nun holt der Erfolg auch Apple ein. Zitat aus dem NZZ-Artikel: “Dass OS X nicht per se sicherer ist als Windows, dafür gibt es mittlerweile genügend empirische Belege. Bei einem Hacker-Wettbewerb gelang es Computerexperten erst letzte Woche, ein Apple-Notebook innert zweier Minuten zu knacken. Sicherheitslücken sind angesichts der Komplexität moderner Betriebssysteme ohnehin unvermeidlich. Die Wissenschafter um Bernhard Plattner von der ETH Zürich haben untersucht, wie schnell die Software-Hersteller Apple und Microsoft neu entdeckte Lücken schliessen. Das Ergebnis: Bei Apple klafften im Beobachtungszeitraum vom Januar 2002 bis Dezember 2007 bis zu 55 offene Sicherheitslücken, bei Microsoft maximal 22.“ mehr dazu >
Telefonieren über den Wolken – oder doch nicht?
28.04.2008
Im Moment geben sich zwar viele Fluggesellschaften noch zurückhaltend, aber nachdem die EU-Kommission die rechtlichen Voraussetzungen für den Einsatz von privaten mobilen Telefonen im Flugzeug geschaffen hat, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch über den Wolken am Handy geschwatzt wird. Zahlreiche Handynutzer werden von den Airlines verlangen, dass sie die technischen Möglichkeiten ausschöpfen, und den Handyeinsatz möglich machen – ob das dem Sitznachbarn gefällt oder nicht. Das Konfliktpotenzial ist beträchtlich.
Der Entscheid der EU-Kommission bringt viele Airlines in eine schwierige Situation: Zwar möchten sie ihren Kunden keine kommunikativen Serviceleistungen vorenthalten, andererseits wissen sie aus zahlreichen Kundenbefragungen, dass die Mehrheit der Kunden das Telefonieren im Flugzeug als lästig empfinden würde – vor allem wenn es der Andere macht. Es wird interessant zu beobachten sein, mit welchen Ideen die Fluglinien die potentiellen Konflikte entschärfen werden. Vielleicht gibt es schon bald Flugzeugsitze, in denen das Telefonieren erlaubt ist und andere, in denen Ruhe angesagt ist. Technisch sollen Handytelefonate aus dem Flieger durch eine On-Bord-Vermittlungsstation über Satelliten zurück auf den Boden geleitet werden. Dadurch wird die Sendestärke der Passagierhandys begrenzt und potentielle Interferenzen können in Grenzen gehalten werden. Billig werden die Anrufe wohl nicht sein, eine mögliche Gebührenstruktur ist aber noch nicht bekannt. mehr dazu >
Gratis photoshoppen im Netz
28.04.2008
Eigentlich folgt der Softwarehersteller Adobe genau jenem Trend, den Softwareexperten schon lange vorhersagen: Computerprogramme werden demzufolge in der nahen Zukunft viel öfter direkt im Internet zur Verfügung gestellt, als auf die Harddisk des Anwenders kopiert. So ist es seit kurzem möglich, digitale Bilder mit Adobe Photoshop Express gratis und franko auf dem Internet zu bearbeiten. Die zur Verfügung gestellte Software ist einfach zu bedienen und findet bereits grossen Anklang und hunderttausende von Nutzern.
Photoshop von Adobe kann in der Vollversion ganz schön ins Geld gehen: Zwischen 1000 und 2000 Franken muss für eine Profiausführung bezahlt werden. Die Online-Version (bis jetzt nur in Englisch verfügbar) bietet natürlich nur ein Bruchteil jener Funktionen an, dafür ist sie viel einfacher zu bedienen. Für die meisten Amateur-Fotografen reicht das durchaus, wie der Erfolg der Adobe-Onlinesoftware zeigt. Zitat aus der Wirtschaftswoche: “[Adobe] setzt auf den starken Markennamen und ein Vertriebsmodell, das die alte Redensart ’Kostet nix, taugt nix’ widerlegen soll: Unternehmen bieten Basisversionen ihrer Produkte kostenlos an und finanzieren sie durch Abogebühren für Dienstleistungen oder Premium-Angebote mit mehr Funktionen. Das gilt auch für Photoshop Express. […] Entsprechend aufmerksam beobachtet man bei Microsoft das Experiment von Adobe. Denn bislang hat es der Softwarekonzern vermieden, Online-Versionen seiner Bürosoftware Office zu offerieren. Word & Co. sucht man im Netz bisher vergebens. Sollte Adobes Experiment aber funktionieren, könnte sich das ändern.“ mehr dazu >
Erstklassig Surfen mit den SBB
28.04.2008
Ab sofort können SBB-Kunden in 75 Intercity-Wagen der SBB wireless im Internet surfen und E-Mails bearbeiten. Nach Angaben der Swisscom wird die beste Verbindung auf der Strecke Bern-Zürich gewährleistet. Um von den mobilen Hotspots in den SBB-Wagen zu profitieren, braucht es einen WLAN-fähigen PC und ein Billet für die erste Klasse. Dann können beim Zugreisen Surfgeschwindigkeiten bis zu einem Mbit pro Sekunde erreicht werden. Das ist zwar nicht superschnell, aber, wenn’s funktioniert, schnell genug.
Zwar war es schon vorher möglich, im Zug aufs Internet zuzugreifen, per Handy etwa, oder mit einem speziellen Zusatzgerät der Swisscom. Neu ist das alles viel einfacher. Auch im Zug funktioniert das WLAN wie an einem ganz gewöhnlichen Hotspot. Die 75 SBB-Bahnwagen sind nämlich mit WLAN-Basisstationen ausgerüstet und sind mit dem Handynetz von Swisscom verbunden. Sie sind von aussen mit einem Notebook-Piktogramm gekennzeichnet. Swisscom Kunden mit einem Natel-Abonnement können die Nutzung des Wireless LAN im Zug über ihre Natel-Rechnung bezahlen. Eine Stunde kostet vier Franken. Reisende ohne Swisscom Abonnement können an jedem SBB Bahnhof Hotspot oder im Zug mit Kreditkarte für sechs Franken einen Zugangscode für 60 Minuten Online-Zeit kaufen, die Zeit läuft ab dem ersten Login. mehr dazu >
Zuhause essen wie im Restaurant
28.04.2008
Die meisten Leute essen gerne auswärts – nicht nur wegen der Mahlzeiten, sondern oft auch, um die Umgebung zu wechseln. Wem das nicht so wichtig ist, der kann verschiedenerorts zuhause essen wie im Restaurant. In Zürich heisst der Anbieter Mosi’s (wobei nicht klar ist, woher der Apostroph im Firmennamen kommt). Auf dessen Website können potentielle Kunden direkt vom gewünschten Restaurant-Menü bestellen. Der Restaurant-Kurier liefert die Mahlzeit dann direkt an die gewünschte Adresse, gemäss eigenen Angaben innerhalb einer Stunde. So lange muss man manchmal sogar in der Beiz warten.
Vom Santa Lucia bis zum Hotel Schweizerhof (wo für den Kurierservice allerdings nur Kaviar und Rauchlachs auf dem Menü stehen), können im Moment Mahlzeiten von gegen 30 bis 40 Restaurants auf der Mosi-Website bestellt werden – die Anzahl hängt vom Lieferort ab. Der Restaurant-Kurier berechnet eine Lieferpauschale, die ebenfalls vom Restaurant abhängt und in der Höhe von 5 bis 25 Franken variiert. Mosi’s gibt an, in Zürich den ersten Service dieser Art zu bieten. In anderen europäischen Städten und auch in der Schweiz (so auch im Knonauer Amt) existieren bereits ähnliche Dienstleistungen. Mosi’s zeichnet sich wohl dadurch aus, dass die grösste Auswahl an Restaurants im Angebot steht. Ob sich diese Angebote durchsetzen können, wird sich mittel- und längerfristig herausstellen. mehr dazu >
Weitere News zur Digitalen Gesellschaft
28.04.2008
Die New York Times vermeldet, dass immer mehr Blog-Verfasser sich mit dieser Tätigkeit ihren Lebensunterhalt verdienen. Allerdings sei der ’Beruf’ des Bloggers extrem stressig und führe bei vielen dieser Internetautoren zu massiven Gesundheitsproblemen. mehr dazu > (englisch)
Ein Deutsches Gericht hat festgehalten, dass Onlinehändler zurückgenommene Produkte auch dann noch als neu verkaufen dürfen, wenn sie ein Kunde vorher ’gründlich ausprobiert’ hat. mehr dazu >
Die britische Zeitung ’Telegraph’ hat eine Liste mit den 101 nützlichsten Websites erstellt. Auf Platz eins sitzt natürlich Google. mehr dazu > (englisch)
HP steigt in den rasant wachsenden Markt für Mini-Notebooks ein und liefert ein Gerät, das höhere Ansprüche erfüllt. Dafür kostet es ein bisschen mehr. mehr dazu >
Stahl an der Börse
18.03.2008 | Stahlhandel
Ende Februar wurden an der London Metal Exchange (LME) zum ersten Mal Stahl-Futures gehandelt. Die grossen Produzenten zeigten nicht eitle Freude an der Einführung. Der Handel mit Futures wird vermutlich ihre Marktmacht und ihre Preisgestaltungsoptionen einschränken. Terminmärkte führen in der Regel zu einem verschärften Wettbewerb und sollten dabei helfen, sich gegen Preisschwankungen abzusichern.
Die hohe Volatilität der Stahlpreise führe zu einem immer stärkeren Bedarf nach Absicherung und erhöhe das Bedürfnis der Konsumenten nach Markttransparenz, schrieb die Fachpresse zur Handelseinführung. Tatsächlich zeigen die Preise im Stahlhandel, wie in anderen Rohstoffbranchen, nach oben. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl rechnet mit weiteren Preiserhöhungen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Erzpreise dramatisch gestiegen sind. Bei der LME nutzt man das Internet, um der Branche den neuen Terminhandel zu erklären. Ein sogenannter Hedge-Simulator zeigt all die verschiedenen Szenarien auf, in denen Futures-Trading nützlich sein kann – und zwar aus verschiedensten Blickwinkeln. mehr dazu >
Mode: Realistische Grössen sind gefragt
18.03.2008 | Textil- und Sportartikelgrosshandel
Es liegt nicht immer am Konsumenten, wenn die neuen Kleider einfach nicht so richtig passen wollen. Wissenschaftler haben ermittelt, dass viele Kleiderdesigns schon seit Jahren nicht mehr der durchschnittlichen Figur entsprechen. Wir sind alle grösser und breiter geworden. Diese Änderungen sollen mit regelmässigen Messungen berücksichtigt werden, die im Idealfall irgendeinmal zu einem einheitlichen europäischen Konfektionsstandard führen werden. Dass die Kleidermasse besser dem allgemeinen Zustand der Körper entsprechen, liegt im Interesse des Handels: Was besser passt, wird eher gekauft.
Die Diskussion über Kleider- und Körpermasse wird in Umkleidekabinen schon lange geführt, nun ist sie öffentlich geworden. Ausschlaggebend war eine Studie des Spanischen Gesundheitsministeriums, das 10'000 Frauen ausmessen liess und diese dann mit dem Kleiderangebot verglich. Das Resultat: Mehr als 40 Prozent finden keine wirklich passenden Kleider. Zitat aus dem Spiegel: “Anschub für einen einheitlichen europäischen Konfektionsstandard soll auch die Vermessung von 12’000 Deutschen im Rahmen des Projekts ’Size Germany’ liefern. […] Laut deutscher Bekleidungsindustrie misst der deutsche Mann im Durchschnitt 178 Zentimeter, die Figur der deutschen Frau entwickelt sich stark in Richtung Tonne. Vorbei die Ära der Wespentaille. Und: Männer wie Frauen legen an Grösse und Gewicht zu. Tendenz seit Jahren steigend.“ mehr dazu >
E-Power für die Schweiz
18.03.2008
Seit mehr als zwei Jahren gibt es in der Schweiz eine Initiative, mit der Politik und Wirtschaft die Informations- und Kommunikationstechnologien in der Schweiz fördern und ertragsbringend nutzen wollen. Die Initianten wollen erreichen, dass die Schweiz in den Bereichen E-Government, E-Health, Forschung und Entwicklung, Ausbildungs- und Produktionsstandort eine Spitzenposition einnimmt. Die neuste e-Power-Initiative will die Öffentlichkeit über das Thema ’Digitale Identitäten’ ins Bild setzen.
Das Thema ’Digitale Identität’ ist im E-Commerce-Bereich von grösster Wichtigkeit. Wer über das Internet Transaktionen abschliesst, muss sich einwandfrei identifizieren können, vor allem wenn persönliche oder andere vertrauliche Daten oder finanzielle Geschäfte involviert sind. Die digitale Identifikation setzt Lösungen voraus, die sicher und standardisiert sind. Die Autoren des Papiers zum Thema ’Sicherheit im elektronischen Wirtschaftsraum’ sehen dabei besondere Vorteile für die Schweiz. Zu diesen zähle der Umstand, dass unserem Land traditionell und in besonderem Masse Vertrauen entgegengebracht werde. Zitat: “Was liegt also näher, als diesen Umstand durch innovative, intelligente, sichere und stabile Lösungen auch in elektronischen Wirtschaftsräumen abzubilden und umzusetzen!“ mehr dazu > (PDF-Datei, 18 Seiten)
Xing.com: Facebook für Geschäftsleute?
18.03.2008
Social Websites wie Facebook oder MySpace haben weltweit Millionen von Nutzern und sind vor allem bei jungen Leuten sehr beliebt. um Kontakte zu knüpfen und sich in der virtuellen Welt zu profilieren. Genau dies scheint aber auch für zahlreiche Erwachsene ein Bedürfnis zu sein. Das beweist die Deutsche Web-2.0-Plattform Xing, die seit ein paar Jahren ähnliche Funktionen vor allem für Geschäftsleute übernimmt. Die Website nahm mit ihrem Geschäftsmodell im letzten Jahr fast 20 Millionen Euro ein, und das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen betrug fast 7 Millionen Euro.
Nach eigenen Angaben hat Xing gerade in den letzten Wochen erstmalig die Marke von 400’000 zahlenden Premium-Mitgliedern überschritten, gesamthaft belaufe sich die Mitgliederzahl auf über 4 Millionen. Hier zeigt sich denn auch der Unterschied zu den Facebooks und Co.: Wer alle Funktionen benutzen will, muss die Dienste abonnieren. Das kostet knappe 6 Euro im Monat. Ein weiterer Unterschied: Xing richtet sich ausschliesslich an volljährige Nutzer. Dafür konzentriert Xing sich auf Funktionen wie Networking und Kontaktmanagement für Geschäftsleute – und zwar weltweit. Zu diesem Zweck werden 16 verschiedene Sprachen unterstützt. User können Kontakte oder Dienste anbieten oder suchen. Das Unternehmen ist seit Dezember 2006 börsenkotiert. Neben dem Hauptsitz in Hamburg ist die Firma auch in Spanien, China und der Türkei vertreten. mehr dazu >
Beim Buchen wird das Web immer wichtiger
18.03.2008
Es gibt kaum eine Sparte, die das Aufkommen des Internets derart stark gespürt hat, wie die Reisebranche (ausser vielleicht der Buch- und CD-Handel). Wer mit PC und Internet umzugehen weiss, hat meistens keine Probleme, Flüge, Hotels oder Mietwagen selber zu buchen. Web-2.0-Reise-Portale wie Tripadvisor.com haben ausserdem dazu geführt, dass es unterwegs kaum mehr böse Überraschungen gibt: Die freimütigen Bewertungen von denen, die schon da gewesen sind, machen die Angebote transparent bis ins letzte Detail und erhöhen den Druck auf die Verkäufer, ihre Angebote ehrlich und ohne Ausschmückungen zu beschreiben. Eine neue Studie zeigt: Jeder dritte User benutzt diese Informationskanäle.
Immer mehr deutschsprachige Internet-Nutzer informieren sich vor Reisebuchungen im Internet, immer mehr buchen auch online. Das zeigt die aktuelle Internet-Studie ’Reisen im Internet’. Ingesamt hat heute fast jeder dritte deutschsprachige Internet-Nutzer schon einmal eine Reise online gebucht; vor fünf Jahren war es noch jeder Fünfte. Wer über eine bevorstehende Reise Informationen einholt, bevorzugt private Empfehlungen von Freunden und Bekannten. An zweiter Stelle folgen Internet-Artikel und –Berichte, die Beratung im Reisebüro sowie Web-Sites von Reiseveranstaltern und -büros. Mehr als ein Drittel der Internet-Nutzer informiert sich vor der Buchung einer Reise auch auf Hotelbewertungs- oder Meinungsportalen. Besonders wichtig für die Branche ist die Tatsache, dass mehr als die Hälfte aller Kunden, die das Internet aktiv zum Buchen von Reisen nutzen, Web-2.0-Reiseportale besucht, um sich vor der Buchung zu informieren. mehr dazu >
Globale Online-Shopping-Trends
18.03.2008
Mehr als 90 Prozent aller europäischen und mehr als 85 Prozent aller globalen Internet-User haben schon in einem Webshop eingekauft. Das bedeutet eine Zunahme von 40 Prozent in nur zwei Jahren. Dass Internet-Shopping vor allem Vertrauenssache ist, zeigt die Tatsache, dass die meisten dieser Shopper am liebsten dort einkaufen, wo sie sich auskennen und schon Erfahrungen gemacht haben. Eine grosse Rolle bei der Auswahl des Webshops spielen auch Empfehlungen von anderen Usern.
Die Nielsen-Studie, in der die globalen Online-Shoppinggewohnheiten untersucht wurden, zeigt unter anderem auf, dass die Schweizer ganz vorne mit dabei sind, was das Einkaufen in virtuellen Läden betrifft. Die häufigsten Online-Shopper sind die Südkoreaner, gefolgt von den Briten und den Schweizern. Bücher sind immer noch das populärste Produkt im Onlinehandel, aber die Diversifikation schreitet stetig voran. Kleider und Schuhe, DVDs und Computerspiele, sowie Flugbillete und elektronische Geräte stehen an der Spitze der Produktrangliste. Mit signifikanten Wachstumsraten aufwarten können aber auch die Kosmetik und die Lebensmittelbranche. Was die Bezahlung anbelangt, ist weltweit weiterhin die Kreditkarte führend. mehr dazu > (PDF-Datei, 6 Seiten)
Scharf, schärfer, am Schärfsten
18.03.2008
Standard- oder Format-Kriege sind nichts Neues in der Elektronikbranche. Man erinnert sich an Achtspur-Kassetten, die von der ganz gewöhnlichen Tonbandkassette verdrängt wurden, oder Sony's Betamax-Videosystem, das am Ende trotz fortschrittlicher Technik keine Chance gegen VHS hatte. Jetzt ist wieder ein solcher Formatkrieg entschieden worden, diesmal zugunsten von Sony. Deren Blu-ray Disc hat sich gegen die HD-DVD von Panasonic durchgesetzt. Ob Blu-ray aber zu einem Verkaufserfolg werden wird, ist trotz gewonnener Schlacht noch nicht sicher.
Die grösste Konkurrenz, gegen die das neue Format zu kämpfen hat, ist die herkömmliche DVD, die bereits weit verbreitet ist. Die DVD erfüllt die Ansprüche der meisten Anwender durchaus zur Genüge, sogar wenn diese bereits einen hochauflösenden Flachbildschirm besitzen. Ausserdem sind heute die meisten DVD-Player in der Lage, ganz gewöhnliche DVDs hochzurechnen, damit diese noch etwas schärfer werden. Mit anderen Worten: Für viele Konsumenten wird es noch längere Zeit keinen Grund dafür geben, auf Blu-ray umzurüsten. Doch der neuen Disk droht noch schärfere Konkurrenz: Der Online-Vertrieb. Je breitbandiger die Heimanschlüsse werden, desto einfacher und populärer wird der Bezug von Filmen über das Internet werden. Man beobachte den langsamen, aber stetigen Niedergang der CD, die immer mehr durch Onlinemusik-Shops abgelöst wird. mehr dazu >
Im Internet-Heuhaufen gefunden werden
18.03.2008
Der Vergleich ist durchaus angebracht: Eine Website, die in der enormen Sphäre des Internets gefunden werden will, präsentiert nahezu die gleiche Ausgangslage, wie die berühmte Stecknadel im sprichwörtlichen Heuhaufen. Es ist nach wie vor eines der wichtigsten Erfordernisse für einen Webanbieter, seine Site so zu gestalten, dass sie auch gefunden werden kann. Daher gilt es, den Webauftritt nicht nur für Besucher, sondern auch für Suchmaschinen attraktiv zu gestalten. Das gilt besonders auch für die Anbieter von Web-2.0-Diensten.
Social-Websites oder Web-2.0 Dienste funktionieren nach anderen Grundsätzen als herkömmliche Sites. Die Inhalte werden oft durch die User definiert, und deshalb ist es nicht immer einfach, diese Inhalte suchmaschinenfreundlich darzustellen. Es gibt aber durchaus Wege, die Auffindbarkeit auch im Social-Web zu verbessern, wie ein kurzer Artikel auf Ecin.de erläutert. Zitat: “Auch bei Web 2.0 gilt: Wenn eine Website für einen bestimmten Suchbegriff gefunden werden soll, muss auch eine Seite existieren, die auf diesen Suchbegriff abzielt. Alle Seiten müssen zudem in eine Site-Struktur eingebettet sein, die alles umfasst und idealerweise einen Top-Down-Ansatz verfolgt, also die allgemeinen Inhalte weit oben in der Struktur platziert und die spezifischeren Inhalte weiter unten. Web 2.0-Sites vernachlässigen diese Notwendigkeit häufig, weil sie unter anderen Aspekten entwickelt werden. Es ist also insbesondere für Web 2.0-Sites wichtig, die relevanten Suchbegriffe zu recherchieren und dann eine Site-Struktur zu etablieren, die auf diese Suchbegriffe abzielt.“ mehr dazu > (englisch)
Stromsparen mit dem PC ist einfach
18.03.2008
“Der ziemlich dünne grüne Anstrich“, den man der Cebit in diesem Jahr gegeben habe, diene in erster Linie dazu, neue Hardware an den Mann und an die Frau zu bringen, schreibt der Spiegel. Um Strom zu sparen, braucht es aber keinen neuen Rechner. Wer seine Gewohnheiten ändert, kann schon viel zum Trend ’Grüne IT’ beitragen. Zum Beispiel, wenn der PC abgeschaltet wird, wenn man ihn nicht braucht!
Ein Problem beim Energiesparen durch die vernünftige IT-Nutzung liegt darin, dass die meisten PC im Geschäft stehen, und die Nutzer ihre eigenen verschwenderischen Gewohnheiten nicht mit einer Stromrechnung quittiert bekommen – das Geschäft bezahlt ja. Und dabei wäre es so einfach, grüner zu werden. Zitat aus dem Spiegel-Artikel zum Thema: “Ein Mittelklasse-Computer saugt locker 50 bis 80 Watt aus der Leitung - auch wenn er nichts tut. Kommen noch mal 50 Watt für einen Bildschirm hinzu verpulvert man 100 bis 130 Watt, also so viel wie ein bis zwei Glühbirnen, und bekommt dafür nichts als heisse Luft. Doch die muss man bezahlen - rund zwölf Euro kostet die Hightech-Heizung pro Jahr, wenn der PC drei Stunden pro Arbeitstag ungenutzt eingeschaltet bleibt. Das mag mager erscheinen, addiert sich aber im grossen Massstab zu stattlichen Dimensionen. Nach Angaben des Branchenverbands Bitkom steht in drei Vierteln aller deutschen Haushalte ein PC. Demnach würden hierzulande rund 30 Millionen Privat-PCs an den Steckdosen hängen, die in unserem Szenario beim Nichtstun Strom für 360 Millionen Euro pro Jahr in Wärme umwandeln.“ mehr dazu >
Weitere News zur Digitalen Gesellschaft
18.03.2008
Macht die Jugend unsere Sprache kaputt? Ist die deutsche Sprache tatsächlich vom Aussterben bedroht und bedeutet mehrsprachig aufzuwachsen Risiko oder Segen? Das neue Duden-Lesebuch "Vernäht und zugeflixt! Von Versprechern, Flüchen, Dialekten & Co." eröffnet Einblicke in sprachwissenschaftliche Erkenntnisse. Das Buch ist im Handel oder als E-Book im Downloadshop von Duden erhältlich. mehr dazu >
Deutschland erlässt vorbildliche Massnahmen im Kampf gegen lästige Telefonwerber. Wer sich nicht daran hält, riskiert hohe Bussen. mehr dazu >
Betrüger versenden massenhaft unberechtigte Rechnungen für Internet-Abonnemente. Kein Problem: Nicht bezahlen, heisst die Lösung. mehr dazu >
Der Schreibmaschinenhersteller Olympia schrumpfte von 20'000 Mitarbeitern zu 50. Diagnose: Anschluss ans Computerzeitalter verpasst! Jetzt will man mit Internetradios ins Internetzeitalter einsteigen. mehr dazu >
Stahlindustrie: Wenn Amerika niest…
22.02.2008 | Stahlhandel
…bekommt der Rest der Welt einen Schnupfen. Ob diese ökonomische Wahrheit immer noch gilt, wird gegenwärtig in Expertenkreisen heftig diskutiert. Die Subprime-Krise in den USA betrifft bereits zahlreiche Industriezweige, nicht nur in den USA. Die Stahlindustrie scheint allerdings bis anhin trotzdem positiv in die Zukunft zu blicken. Das sieht auch Ward Timken so. Timken präsidiert AISI, den amerikanischen Stahlindustrieverband. Er glaubt, dass die weltweite Vernetzung der Wirtschaft seine Industrie trotz Rezessionsgerede auf dem Wachstumspfad halten wird.
Die Stahlindustrie sei heute robuster, weil viele Hersteller und Händler in den letzten Jahren ihre Kundenbasis verbreitert hätten, erklärt Timken, der selber eine Stahlfirma in Ohio führt. Wenn Asien weiterhin Wachstumsraten von 10 und mehr Prozent ausweise, werde auch die amerikanische Industrie nicht in eine Rezession geraten. Es sei die Nachfrage aus China, die die weltweiten Stahlmärkte antreibe. “Im Moment können wir gar nicht genug Produkte herstellen, um die Nachfrage der Chinesen zu befriedigen“. In Europa sorgt man sich derweil in der Stahlbranche nicht nur über US-Wirtschaft, sondern vor allem auch über die vorgeschlagenen EU-Massnahmen zum Klimaschutz. Eurofer-President Phillipe Varin warnt davor, dass die Vorschläge die Industrie nachhaltig schädigen könnten. mehr dazu >
Textil- und Sportartikelgrosshandel: Google als Massstab
22.02.2008 | Textil- und Sportartikelgrosshandel
Wie wichtig ist das Internet für den Textil- und Sportartikelgrosshandel? Die Frage kann sehr einfach beantwortet werden. Das weltweite Web ist in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Tools im lokalen, regionalen und globalen Handel mit diesen Artikeln geworden. Das hat den Markt verändert, Verzögerungen eliminiert, den Wettbewerb angeregt und die Preise sinken lassen.
Wie bedeutsam die neuen Medien für die Textil- und Sportartikelbranche sind, lässt sich mit einem einfachen Experiment herausfinden. Eine einfache Google-Suchanfrage mit dem Suchbegriff “Textil-Grosshandel“ ergibt mehr als 4'500 Treffer. Der englischsprachige Begriff “wholesale textiles“ ergibt gar knappe 25'000 Treffer. Ähnlich beeindruckend sind auch die Suchergebnisse für den Handel mit Sportartikeln. Doch das ist nur eine Seite der Gleichung. Das Tool, das dem Händler nützt, ist längst auch für den Kunden nützlich geworden. Das Web-2.0 sorgt dafür, dass der Wettbewerb offener, teilweise auch härter geworden ist. mehr dazu >
Findet wer sucht im E-Shop?
22.02.2008
Wer regelmässig via Internet einkauft, kennt die Frustration, die durch die Unauffindbarkeit eines gewünschten Produktes im Webshop ausgelöst werden kann. In einem nicht-virtuellen Laden kann das Problem meistens dadurch gelöst werden, dass sich der Kunde an einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin wendet. Diese Möglichkeit besteht im E-Shop nur beschränkt. Zum Beispiel durch die Kontaktaufnahme per Telefon oder E-Mail. Deshalb sollte Ihr Webshop von Anfang an so konzipiert sein, dass sich derartige Frustrationen vermeiden lassen.
Es gibt unzählige Möglichkeiten, die dazu führen, dass eine Produktsuche im Webshop fehlschlagen kann. Der potentielle Kunde findet vielleicht schon das Suchfenster nicht. Oder er sucht mit der falschen Bezeichnung nach dem richtigen Produkt. Oder er erhält eine viel zu lange Trefferliste, die ihm nicht weiterhilft. Verbreitet sind auch Rechtschreibefehler oder Verschreiber. Mängel dieser Art sollten nicht dazu führen, dass potentielle Käufer Ihren Shop verlassen. Denn die Konkurrenz ist gross. So gross, dass die Wahrscheinlichkeit besteht, dass sich ’Ihr’ Kunde plötzlich in einem anderen Webshop heimisch fühlt und vielleicht nie mehr zurückkommt. Ein Artikel auf Ecin.de gibt Tipps, wie genau das vermieden werden kann. Die Autoren empfehlen zum Beispiel, dass den Kunden auch bei unterschiedlichen Schreibweisen ähnliche Vorschläge angeboten werden – wie das zum Beispiel Suchmaschinen im Net schon lange tun. mehr dazu >
Konsum im Wandel
22.02.2008
Die westliche Konsumgesellschaft steht vor einem Wandel. Dazu tragen nicht nur die neuen Medien und die daraus folgenden neuen Verkaufskanäle bei, sondern auch das sich ändernde wirtschaftliche Umfeld. Das gerade angelaufene neue Jahr könnte in dieser Beziehung einige Überraschungen bringen. Die Trendforscher am Gottfried Duttweiler Institut (GDI) haben versucht, die wichtigsten Strömungen aufzuzeichnen und zu erfassen. Sie kommen zum Schluss, dass für unser Verhalten als Konsumenten und Bürger ein massiver Paradigmenwechsel ansteht.
Faktoren, die in den nächsten Jahren fast zwangsläufig zu einem Wandel führen werden, gibt es viele. Da ist einmal das Internet, das die Verbreitung von Informationen revolutioniert hat. Dann gibt es die Globalisierung, die zu einer Wohlstands- und Bildungsexplosion in den grossen Schwellenländern dieser Welt führt, ausserdem die aktuelle Demoskopie, die eine Geburtenarmut im Westen und eine Geburtenschwemme im Osten und im Süden der Welt verzeichnet. Und dann ist da natürlich die Umwelt und deren Bedürfnis nach Schutz. Das sind nur vier der Faktoren, die sich künftig massiv auf unseren Lebensstil auswirken werden. Zitat aus dem GDI-Report: “Nach der ’Spassgesellschaft’ der Neunzigerjahre nimmt eine Werteorientierung zu: Menschen, deren Grundbedürfnisse weitgehend gedeckt sind, suchen nach Sinnerfüllung – auch beim Konsum. Sie wägen ab zwischen Masse und Qualität, zwischen Genuss und Verzicht, zwischen individuellen Bedürfnissen und gesellschaftlicher Verantwortung. Das eigene Befinden, aber auch dasjenige von Mitmenschen und der Umwelt, rücken ins Zentrum des Kaufentscheids.“ mehr dazu >
Wer bezahlt, wenn’s gratis ist?
22.02.2008
Eine Frage, die im Zusammenhang mit dem Internet und seinen unzähligen Gratisangeboten immer wieder gestellt wird, ist: “Wer bezahlt denn das eigentlich?“ Die Erkundigung ist durchaus berechtigt, ob es sich nun um gratis Software, gratis Speicherplatz, gratis Medieninhalte oder gratis E-Mail-Dienste handelt. Meistens, aber bei weitem nicht immer, ist es Werbung, die dafür bezahlt, dass im weltweiten Web soviel gratis zu haben ist. Oft sind es andere Mechanismen, die dafür sorgen, dass die Gratiskultur weiterlaufen kann.
Tatsächlich gibt es noch eine Minderheit von Anwendern, die bereit ist, für sogenannte Premium-Inhalte zu bezahlen, wie sie zum Beispiel das Wall Street Journal oder die Weltwoche anbieten. Kostenlose Dienste sind aber im Internet mittlerweile soweit verbreitet, dass die meisten Anwender für gar keine Services mehr bezahlen mögen. Die NZZ bezeichnete das Internet kürzlich als “Selbstbedienungsladen ohne Kasse“. Zitat aus dem Artikel zum Thema: “Neben dem dominierenden Geschäftsmodell der Finanzierung über Werbung versuchen viele Firmen eine möglichst grosse Zahl potenzieller Kunden mit kostenlosen Basis-Angeboten zu binden, die Hunger auf zahlungspflichtige Zusatzleistungen machen. Dazu gehören die aus dem Boden schiessenden Startups, die geschäftliche Services, Unterhaltungsangebote oder Plattformen für soziale Netze anbieten. Sie hoffen auf den Skaleneffekt, den ’Wired’-Chefredaktor Chris Anderson in seinem beachteten Buch ’The Long Tail’ beschrieben hat.“ mehr dazu >
Stört Ihr Handy Ihre Nachtruhe?
22.02.2008
Nachdem Schwedische Forscher kürzlich eine Studie veröffentlichten, die einen direkten Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und mobilen Telefonen herstellt, sahen sich viele Handy-Skeptiker in ihrem Verdacht bestätigt, dass die allgegenwärtigen Geräte der Gesundheit der User schaden. Bei genauerer Analyse der betreffenden Studie wird allerdings klar, dass die Ergebnisse nicht kritiklos hingenommen werden können.
Die aus der Schwedischen Studie resultierende These, dass unsere Handys uns den Schlaf rauben, sei zumindest übertrieben, heisst es in einem Spiegel-Artikel zum Thema, in dem darauf hingewiesen wird, dass es sich bei der Forschungsarbeit um eine ’Ministudie’ handle, mit gerade mal 71 Teilnehmern. Die Ergebnisse seien bis jetzt auch noch nicht reproduziert worden. Zitat: “Das [Deutsche] Bundesamt für Strahlenschutz rät zwar dazu, die Strahlenbelastung durch Telefone möglichst gering zu halten - das Handy soll etwa nicht nachts neben dem Bett liegen. Es macht aber auch ganz deutlich, dass Strahlung innerhalb der gesetzlichen Grenzwerte keine gesundheitlichen Auswirkungen habe - zumindest nach jetzigem Erkenntnisstand. Zurzeit arbeitet das deutsche Mobilfunk-Forschungsprogramm in einer deutlich grösser angelegten Studie mit Schlaflaboren zusammen, um einen Effekt, wie er in dieser Studie behauptet wird, genauer zu untersuchen.“ mehr dazu >
Was es braucht zum E-Commerce
22.02.2008
Ein Konsortium von Lösungsanbietern für den Online-Handel und dem Forschungsinstitut ibi research an der Universität Regensburg hat vor wenigen Tagen einen Leitfaden für den elektronischen Handel veröffentlicht. Die umfangreiche Arbeit will Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um den elektronischen Handel geben. Es wird kostenlos als PDF zur Verfügung gestellt.
“Dieser Leitfaden ist ein Nachschlagewerk für alle, die im Online-Handel aktiv sind oder in diesem Bereich aktiv werden möchten“, erklärt Professor Dieter Bartmann, der mit seinem Team federführend an der Erstellung des E-Commerce-Leitfadens beteiligt war. Abgehandelt werden Themen wie die sichere elektronische Zahlungsabwicklung, effizientes Risikomanagement, konsequentes Inkasso- und Forderungsmanagement, wie auch der Verkauf ins Ausland. Der Leitfaden ist ausführlich und umfassend, ist allerdings aus Deutscher Sicht verfasst worden. Trotzdem bietet er zahlreiche nützliche Einsichten, die durchaus allgemein gültig sind. mehr dazu > (PDF, 224 Seiten)
Damit Internet und Mittelalter nicht zusammenkommen
22.02.2008
Es mutet schon fast wie ein Sakrileg an, das Internet und seine Informationsfluten mit dem dunklen Mittelalter in Verbindung zu bringen – besonders in einem Internet und E-Commerce-Newsletter. Doch die Theorie ist nicht neu: Da wir von den ungefilterten Fluten des Internetzeitalters total überschwemmt würden, führe uns die neue Technologie und die moderne Informationsgesellschaft zurück in die dunklen und unaufgeklärten Tage des frühen Mittelalters. Selbstverständlich ist aber noch nicht alles verloren, wir können uns vor der Verdummung schützen.
Gerade persönliche Verhaltensweisen können sehr wohl beim Management der Informationsfluten behilflich sein. Darüber sind schon ganze Bücher geschrieben worden. Generell darf aber das Bild von der Informationsflutwelle, die uns überschwemmt, sehr wohl angewendet werden. Oder wie es der Informationsspezialist Herbert E. Meyer formuliert: Information ist wie Wasser. Wir brauchen sie zum Leben, aber wenn wir zuviel bekommen, ertrinken wir darin. Das unterschreibt auch der Autor Lawrence Murray, der in einem Artikel im Internet-Journal American Thinker den digitalen Marsch ins Mittelalter voraussagt. Murray vergleicht das heutige Google-Zeitalter mit jenen Zeiten vor etwa 1000 Jahren, als Gerüchte, Aberglauben und Klatsch die Diskussionen beherrschten. Damals entstand die Situation, weil quasi keine Informationen vorhanden waren, heute ist es der Informationsüberfluss, der uns auf Abwege führt. Als Beispiel dafür können wohl alle verrückten Verschwörungstheorien gelten, die im Internet wachsen und nur zu oft auch darüber hinaus Verbreitung finden. Informationsspezialist Herbert E. Meyer bietet in einem relativ kurzen Artikel Hilfe zur Bewältigung der Informationsflut. mehr dazu > (englisch)
Vom Internet in die Zeitung
22.02.2008
Viele Mitglieder der schreibenden Zunft wissen es schon lange: Google und das Online-Lexikon Wikipedia gehören zu den wichtigsten Tools, wenn es darum geht, schnell Fakten ausfindig zu machen. Nun hat eine Deutsche Studie diese Tatsache öffentlich gemacht. 74 Prozent der befragten Journalisten brauchen Wikipedia, gar für 95 Prozent ist während der Arbeit die Suchmaschine Google wichtig oder sehr wichtig. Sehr populär für Recherchen sind auch die Websites von Unternehmen. 86 Prozent brauchen sie bei der Arbeit, obwohl sie in den meisten Fällen den Ansprüchen der Journalisten bei weitem nicht genügen.
Wikipedia wird auch in den Medien oft kritisiert: Das Lexikon sei nicht professionell redigiert und könne deshalb gar nicht zuverlässig sein. Das hält viele Journalisten nicht davon ab, ausgiebig von Wikipedia Gebrauch zu machen. Neuste Vergleiche haben gezeigt, dass dies berechtigt ist: Wikipedia kann heute bezüglich Genauigkeit durchaus mit herkömmlichen Lexika mithalten, betreffend Aktualität ist Wikipedia gar weit überlegen. Für Firmen ist ein anderer Aspekt der Smart-Research-Studie wichtig. Obwohl Websites von Unternehmen gerne zur Recherche herangezogen werden, vermissen Journalisten hier oft Fakten (88 Prozent), Hintergrundinformationen (82 Prozent), verständliche Texte (80 Prozent), Links zu weiterführenden Quellen (68 Prozent) und pressefähige Bilder (65 Prozent). mehr dazu >
Weitere News zur Digitalen Gesellschaft
22.02.2008
Bei den SBB kann man jetzt endlich auch internationale Bahnbillette per Internet kaufen. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen die Kunden ihre Tickets auch gleich mit dem eigenen Drucker produzieren können. mehr dazu >
Es lohnt sich, die Kommunikation am PC zu optimieren, damit im Büro nicht noch mehr Zeit und Energie vergeudet werden. mehr dazu >
Ebay hat Probleme mit den Kundenbewertungen. Sie sind nicht immer zutreffend. Deshalb will man jetzt das ganze System ändern, was viele Verkäufer ärgert. mehr dazu >
Wenn Frauen shoppen und Männer einkaufen. mehr dazu >
Stahlhandel: Know-how durch Vernetzung
22.01.2008 | Stahlhandel
Auch im Stahlhandel haben die neuen Medien und auch der E-Commerce längst Einzug gehalten. Viele Firmen haben ihre eigene Website und kommunizieren auf diese Weise direkt mit bestehenden und potentiellen Kunden. Eine ganz starke Seite der Webkommunikation sind die Vernetzungsmöglichkeiten. Davon macht auch die Stahlindustrie Gebrauch. Das Branchenportal stahlhandel.com stellt ein gutes Beispiel dafür dar.
Man wolle mit der Website die Öffentlichkeit über den Verband der deutschen Stahldistribution und seine Aktivitäten informieren und allen interessierten Besuchern einfache Möglichkeiten zur Kommunikation mit dem BDS und seinen Mitgliedsunternehmen anbieten, heisst es auf stahlhandel.com. Dieses Versprechen wird gehalten. Den beteiligten Händlern wird aber viel mehr geboten: Informationen durch aktuelle Berichte und durch Vernetzung. Seit mehreren Jahren sind nämlich der Bundesverband Deutscher Stahlhandel und verschiedene Anbieter von Produkten für die Stahldistribution als Partner im “Know-how-Netzwerk Stahl“ zusammengeschlossen. Damit soll den Unternehmen der Stahldistribution das Know-how der Branche zur Verfügung gestellt werden. Auch Schweizer Unternehmen sind im Netzwerk vertreten, mit dem die unterschiedlichen Wissensbereiche miteinander verknüpft werden. mehr dazu > (englisch)
Textil- und Sportartikel: Was ich nicht weiss…
22.01.2008 | Textil- und Sportartikelgrosshandel
Es gibt kaum einen weltweiten Industriezweig, der so stark von asiatischen Importen überschwemmt wird, wie die Textil- und Sportartikelbranche. Das wirkt sich nicht nur auf die Wirtschaftsräume aus, die mit den entsprechenden Produkten beliefert werden. Auch in den Herstellungsländern gibt es Gewinner und Verlierer. Zu den Verlierern gehören oft die Arbeiterinnen in den asiatischen Fabriken. Obwohl viele Importeure und Grosshändler längst Kontrollen durchführen, um wenigstens die schlimmsten Zustände zu verhindern, werden immer wieder Arbeitsverhältnisse aufgedeckt, die nur als moderne Sklavenhaltung beschrieben werden können.
Im Falle der asiatischen Flut von Billigprodukten war es schon immer relativ einfach, sich als Konsument oder Händler nach dem Motto: “Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss“, zu verhalten. Denn es ist immer noch so, dass bezüglich Arbeitsbedingungen kaum Transparenz besteht. Auch Kontrollen und sogenannte Audits helfen nicht immer weiter, da dabei oft betrogen wird. Zitat aus einem aktuellen Bericht des Deutschlandfunks: “’Der Chef gab uns einen Zettel, auf dem stand, was wir den Arbeitern sagen sollten. Die Inspektoren fragten uns, ob wir Pause machen durften, und wir mussten ja sagen, aber wir durften nicht mal auf die Toilette gehen. Ich verdiente 300 Yuan, aber ich musste sagen, dass ich 800 verdiene. Das war Betrug.’ Und die Lifeng-Textilfabrik ist keine Ausnahme, betont Jörg Wuttke von der Handelskammer der Europäischen Union in China: ’Das Problem ist natürlich, dass die Angestellten von den Besitzern dieser Firmen aufgefordert werden, schlichtweg zu sagen, sie würden von acht bis sechs arbeiten und danach nicht mehr. Was in den meisten Fällen nicht stimmt, weil Überzeiten da sind. Also die Problematik ist wirklich: kommt man hinter diese Schicht von Lügen, die von den Fabrikbesitzern aufgebaut werden’." mehr dazu >
Trend-Marketing als Risiko
22.01.2008
Trend-Themen gibt es viele: Das Klima, Natur und Gesundheit oder gar das Internet und all die damit verbundenen schönen neuen Kommunikationsmöglichkeiten. Ein Grund dafür, dass Themen überhaupt zu Trend-Themen werden, liegt darin, dass sowohl Journalisten als auch Werber nur zu gerne auf einen Themenzug aufsteigen, darüber berichten und damit werben - womit Trends natürlich weiter verstärkt und verlängert werden. Doch Zeitgeist-Marketing birgt Risiken, denn jeder Zeitgeist gibt einmal den Geist auf, um einem neuen Trend zu weichen.
Weltverbesserer und Erlösertypen sind immer wieder populär – das beweist sich an den Diskussionen um den Klimawandel. Kein Wunder, dass viele Firmen versuchen, sich von dieser neuen Umweltethik eine Scheibe abzuschneiden. Das führt dann dazu, dass immer mehr Produkte mit umwelt- und klimafreundlichen Attributen beworben werden. (Eine Studie in Nordamerika hat kürzlich gezeigt, dass die wenigsten dieser Produkte ihre Umweltversprechen auch halten – aber das ist ein anderes Thema). Die Gefahr, dass mit einer Trendumkehr auch eine Marketingkampagne oder gar eine Marke beschädigt werden kann, ist allerdings real. “Marke ist das Gegenteil von Trend“, schreibt das Marketingmagazin Acquisa in einem ausführlichen Artikel zum Thema. Zitat: “Wenn die eigene Kommunikationsarbeit schon Trends aufnehmen will oder muss, dann bitte konkret - und in Feldern, die man zuletzt nur mit geübtem Ohr aus der Kakophonie heraushören konnte: beispielsweise ’die gigantisch steigende Rolle der Frauen als Wächter über das Geld’, wie Werber Michael illustriert. Ihr Einfluss bei Kaufentscheidungen nehme dramatisch zu, selbst bei technischen Produkten oder Autos.“ mehr dazu >
RFID ist nicht nur für Grosse
22.01.2008
RFID (Radio Frequency Identification) könnte auch als Technologie der funkenden Etiketten beschrieben werden. Verschiedene ganz grosse Hersteller und Handelsketten haben RFID schon längere Zeit übernommen und sind in der Lage, damit ihre Warenkette umfassend zu kontrollieren. Was hervorragend in die Logistik grosser Unternehmen passt, wird von vielen kleineren Zulieferern und Händlern allerdings noch skeptisch betrachtet. Experten sind indes der Meinung, dass der Zeitpunkt zum RFID-Einstieg auch für mittelständische Unternehmen gekommen ist: Vor allem KMU mit hoher IT-Kompetenz sollten sich mit der neuen Technologie bekannt machen, da sich damit Kosten sparen lassen.
Eine aktuelle Studie zeigt, dass immer mehr mittelständische Unternehmen RFID nutzen – vor allem für die Identifikation von Objekten, für die Zugangskontrolle, aber auch für die Lagerverwaltung und die Qualitätssicherung in der Produktion. Ein Artikel auf ecin.de geht auf die Einsatzmöglichkeiten dieser Funktechnologie speziell in kleinen und mittleren Unternehmen ein. Zitat: “RFID kann aber auch als Chance für die eigene Prozessoptimierung genutzt werden. Die Rationalisierungspotenziale durch den Einsatz von RFID in der Logistik, aber auch in der Verwaltung, Wartung und im Service sind beachtlich. Für den Mittelstand geht es dabei nicht allein darum, den Anschluss an die technologische Entwicklung nicht zu verpassen. Mittelständische Unternehmen können es sich nicht leisten, im schärfer werdenden Wettbewerb auf die Kosteneinsparungspotenziale zu verzichten. Darüber hinaus öffnet RFID dem Mittelstand Türen zu intelligenten Lösungen, die bisher aus Kostengründen verschlossen waren. Ein Beispiel sind die komplexen Warenverfolgungssysteme in der Logistik.“ mehr dazu >
10 Jahre CRM: Der Mensch als Schwachpunkt
22.01.2008
CRM-Systeme sind heute, runde 10 Jahre nach der Lancierung der ersten Programme, ganz raffiniert geworden, und sie funktionieren in der Regel auch ganz gut. Trotzdem ist noch lange nicht alles perfekt, was das computerisierte Customer-Relationship-Management betrifft. Es scheint, dass die Mitarbeiter auch im digitalen Zeitalter immer noch das wichtigste Werkzeug sind, wenn es um die Pflege der Kundenbeziehungen geht. Deshalb funktioniert CRM nur richtig, wenn die Grundsätze zum Kundenbeziehungsmanagement nicht nur bezüglich IT, sondern auf der ganzen Linie richtig umgesetzt werden.
Eine perfekte digitale Kundenkartei, die neben gezielten Warenangeboten an Geburtstagen und Festtagen automatische Gratulationen und gute Wünsche verschickt, kann durchaus wünschenswert sein. Wenn aber die Mitarbeiter, mit denen die betreffenden Kunden im Alltag in Berührung kommen, nicht hilfsbereit oder gar unfreundlich sind, nützt eine derartige Kartei wahrscheinlich gar nichts. ’Der Mensch macht CRM’ titelte manager-magazin.de deshalb zum Thema. Zitat: “Technologie ist nachrangig, Strategie, Prozesse und Philosophie sind hingegen das Mark der CRM-Vorhaben. Sie werden aber eher stiefmütterlich behandelt. […] Während die grossen Unternehmen mittlerweile schon bestehende CRM-Systeme aufrüsten oder gar austauschen, ist der Mittelstand gerade dabei, IT-gestütztes Kundenbeziehungsmanagement zu etablieren. Selbst im produzierenden Gewerbe, das dem Thema über Jahre hinweg desinteressiert gegenüber stand, spielt CRM heute eine immer grössere Rolle. Treiber sind ganz handfeste Nöte, zum Beispiel der Druck, angesichts globaler Konkurrenz organisatorisch schneller zu werden und neben – immer austauschbareren – Produkten das ’gewisse Etwas’ mehr zu bieten.“ mehr dazu >
Grün wird zur Trendfarbe für 2008
22.01.2008
Wir haben schon im letzten Newsletter darauf hingewiesen: Die Ökologie spielt eine immer wichtigere Rolle in den Serverräumen der Nation. Nun ist das ’Grünen’ auf allen Ebenen zum wichtigsten Industrietrend für das Jahr 2008 erhoben worden. Auch für KMU ist es wichtig, dass sie sich Gedanken über die Umweltverträglichkeit – heute oft mit dem Modewort ’Nachhaltigkeit’ beschrieben, auseinandersetzen. Denn der Druck kommt von allen Seiten: Teurere Energie sowie steigende Entsorgungskosten und andere Gebühren machen den Schutz der Umwelt zu einem Profitabilitätsfaktor.
Mike Herr von der Unternehmensberatung TBS-Consulting ist davon überzeugt, dass die grüne Welle nicht mehr aufzuhalten ist. “Zuerst werden Autoindustrie und die Verkehrs- und Logistikbranche an der Reihe sein, dann die Energiekonzerne. Sobald die grossen Spieler allein schon für ihr Markenimage nachweisen werden, was sie tatsächlich für den Klimaschutz tun, müssen auch die Zulieferer sich den gleichen Nachhaltigkeitskriterien unterwerfen“, sagt er in einem Artikel des deutschen e-Commerce-Magazins. Produktivitätsexperte Herr empfiehlt vorbeugendes Handeln: “Die Grüne Welle rollt, die Zeit der Lippenbekenntnisse wird schnell vorbei sein. Deshalb müssen sich die Betriebe schon jetzt damit befassen, wie sie Energieverbrauch, Transportwege, Produktionsausschuss und weitere Faktoren so optimieren, dass sie ihre Gewinnmargen halten können.“ mehr dazu >
Vom Kult zur Massenware
22.01.2008
Auch im IT-Sektor gibt es Produkte, die fast schon Kultstatus aufweisen. Dass es sich bei derartigen Artikeln nie um Geräte oder Software aus den Häusern Microsoft oder zum Beispiel HP oder IBM handeln kann, ist klar – diese Weltkonzerne sind ganz einfach zu gross und zu erfolgreich. Apple war bis jetzt eine Ausnahme: kommerziell erfolgreich, aber trotzdem modisch und anders genug, um die zumeist jungen Konsumenten, die gerne Kultobjekte kaufen, bei der Stange zu halten. Der Rummel um das iPhone könnte dies nun ändern.
Zwar ist das iPhone bei weitem nicht das erste Kultobjekt von Apple, das zur absoluten Massenware wurde. Der iPod war und ist so erfolgreich, dass er das Genre der MP3-Player immer noch definiert. Doch mit dem iPhone scheinen die Apple-Macher eine unsichtbare Erfolgsschwelle überschritten zu haben. Plötzlich wird gegen die einstigen Alternativprodukte gestänkert, wie früher gegen IBM-PCs oder Microsoft-Software. Apple verliere den Kultstatus, meint zum Beispiel der Spiegel. Zitat: “Apple ist zum Massenprodukt geworden. Und plötzlich hat jeder was zu meckern: Technik-Blogger, Computerpresse, Sicherheitsfirmen, Programmierer und natürlich enttäuschte iPhone-Käufer. Das ist der Nachteil des Hypes: Wer Erfolg hat, muss mehr einstecken. Nur kommt bei Apple hinzu, dass die Marke (jahrelanger Slogan: "Think different") sich einfach nicht so richtig mit Massenzuspruch verträgt.“ mehr dazu >
Wie gut ist Ihre Website?
22.01.2008
Online-Shops haben gerade die wichtigste Zeit des Jahres hinter sich; die Festtage bringen am meisten Kunden und Umsätze, und damit kommen auch Usability-Probleme zum Vorschein. Erfolgreiche Online-Shops schaffen es, diese digitalen Ecken und Kanten abzuschleifen, damit das Einkaufserlebnis für die Kunden einfacher und erfreulicher wird. Das ist nicht immer ganz einfach, lohnt sich aber fast immer. Die Online-Marketing-Firma Oneupweb hat ein Papier herausgegeben, das beim Check-up helfen soll.
Die Marketingspezialisten von Oneupweb haben ihr Papier in 15 Punkte unterteilt. Hier sind die ersten sieben: 1. Der Stil Ihrer Website sollte dem Stil Ihrer Firma entsprechen. Ihre Online-Präsenz sollte ihre Firmenpersönlichkeit widerspiegeln. 2. Das Design sollte dem Ihrer Firma entsprechen und auch ohne Lesen auf den ersten Blick erkennbar sein. 3. Gehen Sie davon aus, dass Ihre Kunden nichts über Ihre Firma wissen, und organisieren Sie Ihren Online-Shop dementsprechend. 4. Ist es einfach, auf Ihrer Website Produkte zu finden? Je länger die Kunden suchen müssen, desto eher springen sie wieder ab! 5. Sind Ihre Kontaktformulare oder Log-in-Formulare zu kompliziert? Erscheinen Ihre Kundenkontakte automatisiert oder persönlich? 6. Unterstützt Ihre Site alle gebräuchlichen Browser und Webtechnologien? 7. Wie sicher fühlen sich die Besucher Ihrer Website? Wie sicher ist Ihre Site? mehr dazu > (pdf in Englisch, gratis, Registrierung notwendig)
Die neuen Medien verändern die PR
22.01.2008
Der massive Wandel in den Medien und deren Nutzung hat nachhaltige Auswirkungen auf die Kommunikation von Unternehmen mit der Öffentlichkeit. Die Verknüpfung von Strategie und Kommunikation im Public-Relations-Sektor sowie die Auswahl passender Instrumente für differenzierte Zielgruppen wird schwieriger. Unter anderem deshalb, weil im Internetzeitalter immer mehr Medien zur Verfügung stehen und gleichzeitig eine Abkehr von den Printmedien im Gange ist. Das erhöht die Anforderungen an die Public-Relations-Verantwortlichen.
Die neuen Anforderungen im Umgang mit den Medien werden in den meisten Unternehmen erkannt - das hat zumindest eine Studie der Universität Leipzig im Zusammenarbeit mit der PR-Branche ergeben. Im Fokus der qualitativen Untersuchung stand die Frage, welche neuen Anforderungen bezüglich Unternehmenskommunikation in Zukunft an PR-Spezialisten gestellt werden. Die Studie zeige, dass der “schleichende Niedergang der Print-Medien“ erkannt werde, sagt Studienautor Professor Ansgar Zerfass. Die klassische Fokussierung auf Pressearbeit, Corporate Publishing und Events reiche künftig nicht mehr aus, betont der Professor. Gefragt sei echte Dialogkompetenz auf allen Kanälen – nicht ein rein modisches Umschwenken auf Online-Kommunikation und Social-Media, ohne dieses Verhalten an die eigene Strategie zu koppeln. mehr dazu > (PDF-Datei, 34 Seiten)
Weitere News zur Digitalen Gesellschaft
22.01.2008
Google soll endlich eine ernsthafte Konkurrenz bekommen, und zwar von den Gründern des Internet-Lexikons Wikipedia. Wikia heisst das Produkt, das die Internetsuche mit Hilfe menschlicher Intelligenz verbessern will. mehr dazu >
Eine aktuelle Studie des Internet-Marktforschers Comscore zeigt auf, wie wichtig Kundenbewertungen von Dienstleistungen und Waren im Netz sein können. Kunden sind bereit, für Produkte mit sehr guten Noten weit mehr zu bezahlen, als für Produkte mit schlechteren Noten. mehr dazu >
Welches sind die interessantesten Produkte, die an der grössten Gadget-Show der Welt, der Consumer Electronics Show, dieses Jahr gezeigt werden? mehr dazu >
Was kommt nach der DVD? Die Antwort scheint klarer geworden zu sein: der Sony-Standard “Blue-ray“ hat bei den Filmproduzenten die Nase vorne, HD-DVD geht dem Betamax-Schicksal entgegen. mehr dazu >
Soeben erschienen: die neue Ausgabe OpaccToday.
Mehr zu Gottardo, den kommenden Generationen von OpaccOne.
Der neue Opacc Blog: News zur Digitalen Gesellschaft. Bezahlen, um zu kommentieren: Mit dem Internet wurde auch die publizierte Meinungsäusserung demokratisiert. Jeder kann zu jeglichem Thema seine Meinung kund tun, egal ob es sich um wohlüberlegte oder gut argumentierte Überlegungen handelt. Bei Online-Medien scheint man jetzt aber zu merken, dass die mangelnde Qualität der fast immer anonym abgegebenen Kommentare auch auf die eigene Website abfärbt. Hier zu Opacc Blog.
Vischer & Bolli AG Dübendorf
11 Jahre Technologiesprung in nur 2 Wochen. Seit 1994 ist die Vischer & Bolli AG Opacc Kunde. Während 15 Jahren war insyde, die Vorgänger-Version von OpaccOne, im Einsatz. Das zur besten Zufriedenheit. Im Laufe der Zeit nahmen jedoch die Anforderungen an die geschäftlichen Prozesse stetig zu, so dass man für 2009 entschied, auf die neuste OpaccOne Version upzudaten und upzugraden. Die Vorteile der Update-Garantie zeigten sich eindrücklich: Innerhalb von 2 Wochen wurde ein Technologiesprung von 11 Jahren vollzogen und implementiert. Dies ohne Neuinstallation und ohne Datenmigration.
Schweizer Werte und Präzision
Wir bauen unser Team aus!
Dokumentationen
Opacc im Blickpunkt. Daten, Fakten, Tätigkeiten. Download. OpaccToday. Inspiration für Business Automation. Ausgabe April 2010. Ausgabe Juni 2010. OpaccOne. Dokumentation Software-Familie für Geschäftsabwicklung, E-Commerce und Mobile Commerce in Einem. Download. OpaccOne. Magazin mit Schwerpunkt OpaccOne Version 13. Download. Option DMAS. Dokument-Management und -Archivierungs-System. Download. OpaccCampus. Das umfassende Ausbildungsprogramm zu OpaccOne. Download. Kursdaten 2010, 2. Halbjahr.